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Mähkanten setzen - Rasenflächen, Beete und Rabatten sauber abgrenzen

Mähkanten, auch als Rasenkantensteine bezeichnet, dienen dazu Rasenflächen von Beeten, Wegen oder Terrassen abzugrenzen. Die klare Linie und optische Trennung sorgt für ein gepflegtes und ordentliches Erscheinungsbild. Mähkanten sind jedoch nicht nur wegen ihrer Optik beliebt, sondern vereinfachen auch die Rasenpflege, denn dadurch erreicht  man mit dem Rasenmäher auch die Grashalme in den Randbereichen, die sonst aufwendig mit Rasentrimmer oder Rasenschere nachgeschnitten werden müssen. Die Rasenfläche behält ihre Form und man erspart sich zusätzlich  das Nachstechen mit dem Kantenstecher.

In Größe, Form und Farbe sind Mähkanten variabel. Durch ihre scharnierartig ineinander greifende Verbindung können auch geschwungene Rasenkanten verlegt werden ohne Zwischenräume zwischen den einzelnen Steinen.

 

 

 

 

Rasenkantensteine bestehen häufig aus Beton oder Naturstein. Sie haben gegenüber Holz, Kunststoff oder Gummi eine wesentlich längere Haltbarkeit, sind jedoch auch etwas kostspieliger. Mit Mähkanten aus Metall kann man beinahe unsichtbare und doch sehr wirksame Trennlinien zwischen Rasenflächen und Beeten  ziehen. Die Profile aus Aluminium, verzinktem Stahl oder Edelstahl sind sehr dünn und flexibel.

 


 

 

Mähkante anlegen

Zum Verlegen der Rasenkantensteine wird ein spatentiefer Graben ausgehoben. Die Breite sollte der der Rasenkante entsprechen. Den Graben etwas mit Sand auffüllen und verdichten. Wie hoch mit Sand ausgefüllt wird, richtet sich nach der Höhe der Rasenkantensteine. Diese können entweder mit dem Boden abschließen oder  sich 1 bis 2 cm über dem Rasenniveau befinden. Daran muss vor allem gedacht werden, wenn der Rasen noch nicht vorhanden ist. Die Steine werden nacheinander in das Sandbett gesetzt und mit einem Pflasterhammer mit Gummiaufsatz in die korrekte Position geklopft.

Möchte man eine dauerhafte Begrenzung haben, kann man statt Sand den Graben auch mit Beton auffüllen. So bleiben die Steine über Jahrzehnte an ihrem vorgesehenen Ort ohne zu verrutschen oder sich abzusenken.

Bei geraden Rasenkanten kann man sich einer Richtschnur bedienen, die es ermöglicht, die Steine gerade in einer Linie zu verlegen. Und auch eine einheitliche Höhe kann damit erreicht werden. Damit die Steine stabilen Halt haben, werden die Fugen an den Seiten mit Erde aufgefüllt. Die Fugen zwischen den verlegten Rasenkantensteinen füllt man mit Pflastersand.

 

 

 

 

Auch die nachträgliche Anlage einer Mähkante auf bereits vorhandenen Rasenflächen ist kein Problem. Hierfür wird der Rasen entlang der Rasenkante abgestochen, ein spatentiefer Graben ausgehoben und genauso wie bei der Anlage einer neuen Rasenfläche fortgefahren.

 

Pflege der Mähkante

Besonders aufwendig ist die Pflege der Mähkante nicht.

Sie sollte regelmäßig von Unkraut befreit werden. Die Zwischenräume zwischen den Rasenkantensteinen müssen gesäubert und ggf. mit Pflastersand neu aufgefüllt werden.

 

 

 


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