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Die Lupine - Sommerblumen im Garten

Die Lupine gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler und zählt ebenso wie Erbse oder Erdnuss zu den Hülsenfrüchten.

Sie wird zwischen 50 cm und 1,2 m hoch und hat einen aufrechten und horstartigen Wuchs.

An den aufrechten Stängeln sitzen endständig die großen Schmetterlingsblüten in walzenförmigen Trauben bzw. Blütenkerzen zusammen. Sie verströmen einen leichten Duft. Die Blütenfarbe kann violett, blau, weiß, gelb, rosa oder rot sein. Manche Sorten besitzen auch zweifarbige Blüten.

Die Blütezeit beginnt Ende Mai und kann bei Rückschnitt nach der ersten großen Blüte bis in den Herbst hinein reichen. Nach der Blüte entwickeln sich aus den verwelkten Blütenständen kleine Schoten mit kugeligen Samen.

Die Laubblätter sind matt blaugrün und handförmig geteilt. Nach der Blüte zieht die Blume ihre oberirdischen Pflanzenteile ein und stirbt ab.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Die Lupine ist eine im Garten beliebte Prachtstaude mit auffälligen, farbenprächtigen Blüten. Sie eignet sich für Sommerblumenbeete und Staudenrabatten.

Als Gründüngerpflanze reichert die Lupine den Boden mit Stickstoff an und trägt somit zur Bodenverbesserung bei. Die lange Pfahlwurzel lockert den Boden zusätzlich auf.

Die Samen vieler Lupinenarten sind giftig.

Pflanzung

Lupinen sollten einen sonnigen, warmen Platz im Garten erhalten, gedeihen jedoch auch im Halbschatten.

Der Boden kann mäßig trocken bis frisch sein. Er sollte humos, wasserdurchlässig, jedoch auf keinen Fall zu kalkhaltig sein. Selbst auf kargen Böden gedeihen die Pflanzen gut.

Damit die Lupine sich voll entfalten kann, muss man einen Pflanzabstand von mindestens 50 cm zwischen den einzelnen Pflanzen einhalten.

Die Aussaat kann bereits im zeitigen Frühjahr unter Glas erfolgen. Die Dunkelkeimer gut mit Erde bedecken und in der darauffolgenden Zeit ausreichend mit Wasser versorgen.

Lupinen vermehren sich sehr stark durch Selbstaussaat. Hierfür muss man lediglich die verwelkten Blütenstände nach der Blüte stehen lassen, bis die Samen reif sind und sich selbst aussäen.

 

 

 

Pflege

Lupinen sind sehr pflegeleichte Pflanzen.

Düngung ist nicht unbedingt erforderlich, denn die Lupine fühlt sich auf kargen Böden wohl.

Verwelkte Blütenstände regelmäßig entfernen. Es sei denn es wird eine Selbstaussaat gewünscht.

Ein starker Rückschnitt, nach dem ersten Blütenfloor sorgt für eine Zweitblüte, die jedoch in der Regel etwas geringer ausfällt. Hierzu wird die Pflanze im Hochsommer etwa eine Handbreit über dem Boden abgeschnitten. Anschließend bewässern und leicht düngen für eine zweite Blüte im Spätsommer bzw. Frühherbst. Ohne Rückschnitt zieht die Lupine bereits nach der ersten Blüte die oberirdischen Teile ein.