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Der Liguster - Sträucher und Hecken im Garten

Die Liguster gehört zu den Ölbaumgewächsen. Es gibt sie als Strauch oder Baum. In Gärten wird sie vor allem gern als Hecke gepflanzt. Ungeschnitten kann sie so bis zu 4 m hoch werden.

Je nach Sorte sind die Pflanzen immergrün oder laubabwerfend.

Die Liguster besitzt weidenähnliche, biegsame Triebe. Sie wurden früher zum Körbeflechten verwendet.

Die weißen Blüten stehen in Rispen dicht beieinander. Sie erscheinen nur bei freiwachsenden Hecken, denn ein scharfer Schnitt verhindert die Knospenbildung. Die nektarreichen Blüten ziehen zahlreiche Insekten, vor allem Schmetterlinge und Bienen, an.

Die runden, blauschwarzen Steinfrüchte, die sich im Laufe des Sommers und Herbstes reifen, sind für den Menschen nicht genießbar. Sie sind jedoch für viele Vogelarten und auch einige Nagetiere eine wichtige Nahrungsquelle im Winter.

Die Blätter der Liguster sind klein, grün und ganzrandig. In geschützten Lagen wirft der Strauch das Laub erst im nächsten Frühjahr ab, kurz vor dem Neuaustrieb. Ansonsten verlieren die meisten Sorten die Blätter bereits im frühen Winter. In sehr harten Winter verlieren selbst die immergrünen Sorten unter Umständen ihr Blätterkleid noch vor dem Frühjahr.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Die grünen Triebe bilden sich nur dort, wo der Strauch ausreichend Licht bekommt. Bei Lichtmangel kommt es zu kahlen Stellen und Löchern in der sonst eigentlich blickdichten Hecke.

Der Strauch ist sehr robust und nur wenig anfällig gegenüber Schädlingen und Krankheiten.

Liguster eignet sich hervorragend als Heckenpflanze, beispielsweise zum Abgrenzen von Grundstücken. Wegen ihrer Schnittfestigkeit lässt sie sich gut in Form schneiden.

Die Pflanzenteile der Liguster, vor allem Beeren und Blätter, sind für den Menschen giftig.

 

Arten

Der Gemeine oder Gewöhnliche Liguster ist ein aufrecht wachsender, dicht verzweigter Strauch mit biegsamen Trieben. In milden Regionen wirft er sein Laub nicht im Herbst, sondern erst im Frühjahr ab, wenn der Neuaustrieb beginnt. Aus den duftenden Blütenrispen entwickeln sich im Herbst kleine, schwarze Beeren.

Zu den immergrünen bzw. halbimmergrünen Sträuchern gehört der Ovalblättrige Liguster. Diese straff aufrecht wachsende Sorte wird etwa 4 bis 5 m hoch. Sie besitzt große, ovale, grün glänzende Blätter. Die Blütenrispen blühen im Frühjahr weiß und bilden im Herbst schwarze Beeren.

 

 

 

Pflanzung

Die Liguster ist äußerst anspruchslos. Sie gedeiht auf nahezu jedem Bodentyp. Die Pflanze sollte einen sonnigen Standort erhalten, andernfalls kann es zu kahlen Stellen und unschönen Löchern in der Hecke kommen.

Vermehren lässt sich die Liguster durch etwa 10 cm lange, unbelaubte Steckhölzer, die im Frühjahr oder Herbst in die Erde gesteckt werden. Bei ausreichender Feuchtigkeit bewurzeln sie recht rasch. 

 

 

 

Pflege

Der Strauch ist sehr robust und pflegeleicht. Er sollte bei Trockenheit trotzdem hin und wieder bewässert werden. Auch regelmäßiges Düngen kann nicht schaden.

Die Pflanze sollte durch das Entfernen vergreister und toter Triebe regelmäßig verjüngt werden. Die beste Zeit für den Verjüngungsschnitt ist das zeitige Frühjahr, denn dann wachsen die herausgeschnittenen Stellen am schnellsten wieder nach und die Hecke sieht nicht lange löchrig und unschön aus. Die Liguster ist im Allgemeinen sehr schnittverträglich. Auch einen radikalen Rückschnitt verträgt sie gut. Sie wird im nächsten Frühjahr wieder üppig austreiben.

Liguster ist winterhart und benötigt keinen Winterschutz. Jedoch sollten die Hecken im Winter von großen Schneedecken befreit werden, bevor sie unter der Last zusammenbrechen.