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Das Leberblümchen - Stauden für den Garten

Das Leberblümchen ist eine eher zierliche, krautige Pflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse. Sie wird zwischen 7 und 20 cm hoch und ist langsamwüchsig.

Ihren Namen verdankt das Leberblümchen ihren Blättern, die von der Form her einer menschlichen Leber sehr ähneln. Die auf der Oberseite dunkelgrünen Laubblätter sind dreilappig, leicht ledrig und am Anfang noch behaart.

Das Leberblümchen ist ein Frühjahrsbote und beginnt bereits ab März zu blühen. Die sternenförmig angeordneten Blütenblätter erscheinen in Weiß, Rosa, Rot, Lavendel, Blau oder Pupurn. Abends und bei Regen schließt die Pflanze ihre Blüten. Für einige Schmetterlings- und Käferarten ist das Leberblümchen mit seiner frühen Blüte eine wichtige Nahrungsquelle. Leider hält die Blütezeit nicht lange an, sondern dauert gerademal eine Woche.

Nachdem die Blütenstände der Stauden verblüht sind, entwickeln sich aus ihnen längliche, behaarte Nussfrüchte, die die Samen enthalten.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Die Staude gehört zu den Tiefwurzlern. Ihre faserigen Wurzeln, die bis zu 30 cm tief in den Boden reichen, sind sehr empfindlich.

In freier Natur ist das Leberblümchen häufig in lichten Laubwäldern, an Wegrändern oder Gehölzrändern zu finden. Die im zeitigen Frühjahr noch unbelaubten Baumkronen lassen genügend Sonnenlicht durch.

Im heimischen Garten ist das Leberblümchen nicht ganz so verbreitet. Da die Blüte nur von kurzer Dauer ist, sollte die Staude stets mit anderen Blüh- und Blattpflanzen kombiniert werden.

Das Leberblümchen ist schwach giftig. Kommt die bloße Haut mit dem frischen Pflanzensaft in Berührung kann es zu Hautreizungen mit Rötungen und Juckreiz kommen. Durch Trocknung wird die leicht toxische Wirkung aufgehoben. 

Pflanzung

Das Leberblümchen bevorzugt einen Platz im hellen Halbschatten. Volle Sonne verträgt sie ebenso wenig wie tiefen Schatten. Im Schatten lässt die Blüte stark nach und die Pflanze kann ihre Schönheit nicht entfalten.

Normaler Gartenboden ist für die Staude ausreichend. Er sollte jedoch nicht zu sauer, sondern eher neutral oder kalkhaltig sein.

Junge Pflanze werden am besten zu Herbstbeginn oder –mitte gepflanzt.

Unter guten Standortbedingungen vermehrt sich das Leberblümchen durch Selbst-Aussaat. Man kann auch den Samen absammeln und direkt ins Freiland säen. Man sollte sich jedoch immer im Klaren sein, dass einige Jahre vergehen können, bis die Pflanze ihre Wuchshöhe erreicht hat und Blüten trägt.

Eine Vermehrung durch Teilung ist zwar grundsätzlich möglich, aber sehr schwierig, da die Wurzeln äußerst empfindlich sind. 

 

 

 

Pflege

Vor allem im Frühjahr und Sommer benötigt die Pflanze gleichmäßig feuchten Boden. Es sollte jedoch erst gegossen werden, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist. Denn auf Staunässe reagiert die Pflanze empfindlich. Mit einer Mulchschicht bleibt die Erde länger feucht und man erspart sich zusätzlich noch das Düngen.

Das Laub wird von der Pflanze lange zur Nährstoffversorgung benötigt und bietet einen guten Winterschutz. Es sollte erst abgeschnitten werden, wenn gegen Winterende die neuen Blütenknospen erscheinen.

Wegen seiner sehr empfindlichen Wurzeln sollte das Leberblümchen nach Möglichkeit nicht umgepflanzt werden, sondern an seinem Standort verbleiben.

Ein Großteil der Blätter bleibt den Winter über an der Pflanze, deshalb kann eine Schicht trockenes Laub als Winterschutz nicht verkehrt sein. Nur in sehr strengen Wintern mit einer dichten Schneedecke verliert das Leberblümchen alle Blätter. Dies schadet der Pflanze jedoch nicht und sie wird im Frühjahr wieder neu austreiben.