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Der Lavendel - Sträucher und Hecken im Garten

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Der Lavendel ist ein mehrjähriger Strauch oder Halbstrauch, der zur Familie der Lippenblütler gehört.
Er hat einen aufrechten Wuchs und die meisten Sorten werden bis zu 1 m, selten auch bis zu 2 m hoch. Im Garten werden die Halbsträucher häufig nicht höher als 60 cm. Lavendel ist immergrün und behält auch im Winter sein Laub.
Je nach Sorte erscheinen zwischen Juni und August kleine, himmelblaue bis violette Blütenkronen, die auf langen Scheinähren sitzen. Die Scheinähren schmücken den Lavendel auch nach dem Verblühen noch lange bis in den Winter hinein.

Lavendel eignet sich als Kübelpflanze oder als ergänzende Bepflanzung im Staudenbeet. Besonders gern wird eine Kombination aus Lavendel und Rosen gewählt. Denn der Lavendel vertreibt Blattläuse und Ameisen.
Durch seine nektarreichen Blüten ist er jedoch besonders attraktiv für Schmetterlinge, Bienen und Hummeln. Er wird wegen seines angenehmen Duftes auch gern in der Nähe der Terrasse oder eines anderen Sitzplatzes im Garten gepflanzt.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Der Lavendel duftet sehr stark aromatisch, denn alle Pflanzenteile enthalten ätherische Öle. Deshalb wird der Lavendel nicht nur als Zierpflanze genutzt. Aus den Blütenständen werden Duftöle und Essenzen hergestellt. Er wird als Heilpflanze in Form von Tee oder Badezusatz eingesetzt und auch in der Küche wird Lavendel gern verwendet zum Verfeinern von Speisen.

Arten

Der Echte Lavendel (Lavendula angustifolia) ist der wohl verbreitetste und wirtschaftlich bedeutendste  Vertreter. Er hat einen aufrechten, buschigen Wuchs und kann bis zu 1 m hoch werden. In manchen Fällen sogar noch höher. Er gedeiht hierzulande auch an halbschattigen Standorten. Die violetten Blüten liegen eng beieinander und bilden einen bis zu 8 cm langen Blütenstand. Die etwa 5 cm langen Blätter sind nadelartig und mit graugrünem Filz überzogen. Diese Sorte ist für die Lavendelölherstellung besonders bedeutend.

Der Breitblättrige Lavendel (Lavandula latifolia) häufig auch als Spanischer oder Gewürz-Lavendel bekannt, ist ein immergrüner Strauch, deren Blätter mit weißem Filz überzogen sind. Er ist mit einer Wuchshöhe von 80 cm etwas kleiner als der Echte Lavendel. Die violette Blütenkrone erscheint zwischen Juni und September. Diese Sorte wird gern zum Würzen von Speisen verwendet.

Französischer Lavendel (Lavandula dentata) wird zwischen 20 cm und 1 m hoch. Im Juni und Juli erscheinen die violetten, manchmal auch weißen oder rosafarbenen Blüten.

 

Pflanzung

In der Natur ist der Lavendel in felsigen Küstengebieten des Mittelmeeres zu finden. Er mag sandige, durchlässige Böden und einen sonnigen Standort.

Lavendel lässt sich auf viele Arten vermehren. Die einfachste Art ist die Teilung großer Pflanzen, ähnlich wie bei Stauden. Lavendel kann außerdem in Töpfen ausgesät und vorgezogen werden. Damit sollte man bereits im zeitigen Frühjahr beginnen. Nach den Eisheiligen wird er dann ins Freiland gepflanzt. Im Sommer lässt sich Lavendel auch durch das Schneiden von Stecklingen vermehren.

 

 

 

 

Pflege

Lavendel 1

Die Pflege des Lavendels ist nicht besonders anspruchsvoll. Mit Trockenheit kommt der Lavendel gut zurecht und muss - außer bei langanhaltenden Trockenperioden - nicht zusätzlich bewässert werden. Da der immergrüne Lavendel  auch im Winter Wasser über die Blätter verdunstet, dankt er eine Wassergabe in trockenen Wintern. Zum Gießen sollte jedoch ein frostfreier Tag gewählt werden.

Die Pflanze verträgt einen kräftigen Rückschnitt im Frühjahr. So bleibt sie gesund und bekommt einen dichten Wuchs. Schneidet man gar nicht oder nicht weit genug zurück verholzt der Strauch von untern und seine Blütenfülle lässt nach. Im Herbst werden lediglich die verwelkten Blütenstände entfernt.

Damit der Lavendel reich blüht, empfiehlt sich eine regelmäßige Düngergabe, etwa alle 2 Wochen.

Die meisten Sorten sind frosthart und benötigen deshalb keinen Winterschutz. Lediglich Lavendel in Pflanzgefäßen sollte vor Frost geschützt werden.