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Lavendel1

Gartenarbeiten - der Kräutergarten

Frühjahr

Der Kräutergarten kann bereits im April bestückt werden. Sobald der Boden frostfrei ist, können mehrjährige Kräuter, wie Schnittlauch, Oregano, Estragon, Liebstöckel und Pfefferminze, gepflanzt werden. Petersilie, Dill, Zitronenmelisse und Kresse werden direkt ins Freiland ausgesät. Sind die Temperaturen beständig frühlingshaft, was häufig erst im Mai der Fall ist, kann mit dem Pflanzen von Lavendel, Thymian und Salbei begonnen werden.

 

 

 

Immergrüne Kräuter, wie Lavendel, Thymian und Salbei sollte im April um etwa ein Drittel zurückgeschnitten werden.

Die ersten Kräuter können bereits im Frühjahr geerntet werden. Vor allem die Blattkräuter entwickeln sich häufig so kräftig, dass man für den Eigenverbrauch laufend ernten kann.

 


 

 

Sommer

Im Sommer ist Haupterntezeit für viele Kräuter. Die meisten Blattkräuter, wie Petersilie, Melisse Thymian, Salbei, Rosmarin, Pfefferminz oder Majoran, sind am aromatischsten, wenn sie kurz vor der Blüte geerntet werden. Blütenkräuter, wie Kamille, Lavendel und Malve, werden am besten während der Vollblüte geschnitten. Samenkräuter sollten möglichst lange ausreifen, dazu zählen Fenchel, Kümmel und Anis. 

Die meisten Kräuter kommen mit vorübergehender Trockenheit recht gut zurecht. Wohingegen sie Staunässe nur schlecht vertragen.

Viele Gartenkräuter können im Sommer nachgesät werden, dann stehen bis in den Herbst hinein frische Kräuter zur Verfügung.

Schnittlauch und Salbei können nach der Blüte zurückgeschnitten werden, um den Wuchs anzuregen. Rosmarin sollte nach der Ernte zurückgeschnitten werden, jedoch nicht bis ins alte Holz.

 

Herbst

Der September ist der ideale Pflanzmonat für mehrjährige Kräuter, wie Thymian, Minze oder Estragon. Zu groß gewordene Kräuterstauden können geteilt und so ganz einfach vermehrt werden. Knoblauchzehen sollten im September in die Erde.

Petersilie, Kresse, Schnittlauch und Bohnenkraut können in Gefäßen auf der Fensterbank oder im Gewächshaus ausgesät werden. So hat man den ganzen Winter über frische Kräuter.

Meerrettich und andere Wurzelkräuter werden im Herbst geerntet. Auch Zitronenmelisse kann bis in den Oktober hinein geerntet werden, Petersilie bis Anfang November.

 

 

 

Kälteempfindliche Kräuter, wie Rosmarin oder Lorbeer, müssen vor dem ersten Frost an einen geschützten Ort gebracht werden. Er sollte frostfrei, jedoch kühl und hell sein. Etwas robustere Kräuterpflanzen, wie Salbei, Thymian und Oregano, überstehen den Winter draußen im Kräutergarten. Zum Schutz gegen starken Frost und auch die Wintersonne sollte man sie mit etwas Reisig abdecken. Frostharte Kräuter, wie Petersilie, Schnittlauch und Liebstöckel überstehen den Winter auch ohne zusätzlichen Schutz unbeschadet. Kräutertöpfe, die auf Balkon oder Terrasse überwintern, können mit Vlies, Jute oder Noppenfolie umwickelt werden.

 


 

 

Winter

Auf dem Kräuterbeet kehrt die Winterpause ein. Die empfindlichen Kräuter sollten an einem geschützten, frostfreien Ort überwintern, die etwas robusteren mehrjährigen Pflanzen gut abgedeckt und Kräutertopfe auf der Terrasse mit Schutzfolie umwickelt sein.

Das wichtigste bei der Winterpflege ist das regelmäßige gießen, sowohl der Kräuter auf der Fensterbank und im Gewächshaus als auch der im Winterquartier und auf der Terrasse. Dabei sollte jedoch keine Staunässe entstehen. Die Kräuter von der Fensterbank können an frostfreien Tagen an einen geschützten Platz im Freien gestellt werden.

Manche winterharten Kräuter können sogar im Winter an schneefreien Tagen im Kräutergarten geerntet werden. Und die im Herbst gesäten Kräuter auf der Fensterbank oder im Gewächshaus sind inzwischen ebenfalls erntereif.

 

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