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Der Komposthaufen

Gut gereifte Komposterde versorgt den Boden mit Nährstoffen, wirkt anregend auf das Pflanzenwachstum, fördert die Widerstandskraft der Pflanzen und verbessert die Qualität der Früchte.

 

Platz

Da ein Komposthaufen in der Regel optisch nicht so ansprechend ist, sollte er einen Platz im Garten finden, wo er nicht sofort ins Auge fällt. Da auf dem Komposthaufen viele Küchenabfälle landen, sollte er sich nicht zu weit weg vom Haus befinden.

Der ideale Standort ist windgeschützt und halbschattig. Der Untergrund sollte mittelmäßig wasserdurchlässig sein. Bei wasserundurchlässigem Boden kann  sich keine Staunässe bildet. Dies würde zu Fäulnis und starker Geruchsbelästigung führen. Bei stark durchlässigem Boden kann es passieren, dass der Komposthaufen austrocknet.

Bei anhaltend feuchtem Wetter kann es ratsam sein den Komposthaufen mit luftdurchlässigem Material abzudecken, damit er nicht zu sehr durchfeuchtet und beginnt zu faulen.

 

 

 

 

Material

Auf dem Komposthaufen kommt nur organisches Material, was verrottet. Küchenabfälle, Obst- und Gemüseabfälle, Gartenabfälle, wie Laub, verwelkte Blumen, leicht angetrockneter Rasen- und Gehölzschnitt. Wichtig beim Kompostieren ist, dass der Haufen nicht nur aus einem Material besteht, sondern die unterschiedlichen organischen Materialien geschichtet werden.

 

Geräte

Wichtig zum Umsetzen und Mischen des Materials sowie zum späteren Verteilen auf den Beeten ist eine Schaufel. Für größere Gärten ist eine Schubkarre sinnvoll, damit lassen sich die Gartenabfälle und später die reife Komposterde leichter transportieren.

Die Anschaffung eines Häckslers ist nur bei wirklich großen Gartengrundstücken ratsam. Er kann zum Zerkleinern von Astwerk, Baum- und Heckenschnitt genutzt werden, so dass diese platzsparender auf dem Kompost entsorgt werden können und auch schneller verrotten.

Wer keinen ausreichenden Platz hat für einen Komposthaufen, aber trotzdem kompostieren möchten, kann dies auch mit Hilfe einer Komposttonne oder eines Kompostsilos.
 

 

 

 

Umsetzen

Für einige Pflanzen, beispielsweise im Gewächshaus oder bei Neuansaat benötigt man reifen Kompost, also gut durchgerottetes Material. Dies erreicht man durch Umsetzen des Komposthaufens nach etwa 6 Wochen. Das Kompostmaterial wird dadurch belüftet und gelockert. Mit einer Schaufel wird das Material gut durchmischt. Was oben war, kommt nach unten, was innen war, kommt nach außen.
Hierbei sollte man auch auf den richtigen Feuchtegehalt achten. Zu trockenes Material wird mit Wasser befeuchtet und zu feuchtes mit trockenem Material gemischt.
Wem der Verrottungsvorgang zu lange dauert, der kann auch im Handel erhältlichen Schnellkomposter daruntermischen.Fotolia_18211381_XS

 

Reifer Kompost

Der Kompost ist reif, wenn die Substanz leicht krümelig und dunkel gefärbt ist. Der Geruch erinnert an Walderde.
Die Komposterde wird mit Hilfe einer Schaufel durch ein Sieb geschüttet und anschließend oberflächlich auf die Beete verteilt.