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Tiere im Garten:

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Nützlinge - nützliche Kleinsäugetiere im Garten

Igel

Der Igel ernährt sich hauptsächlich von Regenwürmer, Schnecken, Insekten, Käfern, deren Larven sowie Eiern von Bodenbrütern, verschmäht aber auch Fallobst und Pilze nicht. Er ist nacht- und dämmerungsaktiv und legt auf seiner Nahrungssuche oft weiter Strecken zurück.

Als Unterschlupf dienen ihm Laub-, Reisig- oder Steinhaufen, Hecken,  Gebüsche, Hohlräume in Holstapeln oder ausgehöhlte Baumwurzeln. Hier sind sie vor natürlichen Feinden geschützt, können ihre Jungen zur Welt bringen und großziehen sowie Winterschlaf halten. Für den Winterschlaf baut sich der Igel ein kugelförmiges Nest aus Blättern.

Igel sind Wildtiere und sollten es auch bleiben. In menschliche Obhut sollten nur kranke, verletzte oder sehr schwache Tiere genommen werden. Weit verbreitet ist der Irrglaube, Igel würden Milch trinken. Dies ist falsch, denn der enthaltene Milchzucker schadet der Verdauung und kann zu starken Verdauungsstörungen führen. Besser sind Wasser und Katzen- oder Hundefutter aus der Dose.

 

 

 

 

Fledermaus

Die in unseren Gärten am häufigsten anzutreffende Fledermaus ist die Zwergfledermaus. Fledermäuse sind nachtaktive Säugetiere, die dank ihres Echoortungssystemes auch bei völliger Dunkelheit jagen können. machen sich nachts auf die Suche nach Käfern, Nachtfaltern und anderen Insekten. Das Trinken ist für diese Tiere besonders wichtig, deshalb bevorzugen für Sie eine Trinkmöglichkeit, wie beispielsweise ein Gartenteich, in der Nähe.

Sie bevorzugen höhlenartige Unterkünfte. Da nur den wenigsten eine Naturhöhle im Garten haben, nehmen sie häufig auch mit Dachböden, Scheunen, Kellern oder Mauerfugen vorlieb. Auch in Nistkästen oder speziellen Fledermauskästen- bzw.-brettern fühlen sie sich wohl.

 

 

 

 

Hausspitzmaus

Die Hausspitzmäuse gehören zur Familie der Spitzmäuse. Sie sind nachtaktiv und jagen vor allem in der Abend- und Morgendämmerung. Sind jedoch auch tagsüber auf der Jagd, weil der Körper wegen des äußerst aktiven Stoffwechsels ständig Nahrung benötigt. Ihre bevorzugte Beute sind Tiere, die im Boden oder in der Falllaubschicht leben, wie Schnecken, Regenwürmer, Asseln, Spinnen, Insekten und deren Larven. Im Herbst fressen sie auch Früchte und Beeren.

Unterschlupf finden Hausspitzmäuse in Stein- oder Reisighaufen, vorzugsweise unter Hecken. Im Winter suchen sich die kleinen Tierchen gerne einen warmen, trockenen Platz in Gebäuden.

 


 

 

Steinmarder

Der Steinmarder lebt eigentlich im Wald, ist jedoch auch häufig in den heimischen Gärten anzutreffen.

Als natürlicher Unterschlupf dienen dem Marder Steinhaufen oder Felsspalten. Aber auch in Nebengebäuden und Dachstühlen sucht er sich gerne ein trockenes Versteck und baut dort sein Nest Er kann gut klettern und schwimmen.

Der Steinmarder ist vor allem nachts und in der Dämmerung auf der Jagd nach Kleinsäugern, Vögeln und Insekten. Mäuse, Ratten, Frösche, Eichhörnchen, Maulwürfe, Sperlinge, Stare, Vogeleier, aber auch Früchte und Beeren stehen auf seinem Speiseplan.

Marder sind in bewohnten Gegenden oftmals nicht so gern geduldet , weil sie unter anderem Mülltonnen plündern, in Hühnerställe oder Taubenschläge eindringen und das Geflügel angreifen sowie ihren übelriechenden Kot und nächtlichen Lärm verbreiten.