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Die Kapuzinerkresse - Balkon- und Kübelpflanzen

Die Kapuzinerkresse ist eine sehr anspruchslose und dankbare Rankpflanze. Sie ist sehr schnellwüchsig und kann bis zu 3 m hoch werden.

Kapuzinerkresse kann in Beeten, in Kübeln oder in Balkonkästen gepflanzt werden, mit überhängendem Wuchs oder als Kletterpflanze an Rankhilfen empor wachsen. Ohne Kletterhilfe breitet sie sich kriechend auf dem Boden aus und kann als Bodendecker dienen.

Sie blüht sehr reichlich zwischen Juni und Oktober. Die trichterförmigen Blüten erscheinen in leuchtenden Farben, wie gelb, orange, lachsfarben oder rot. An dem unverwechselbaren, zarten Blütenduft ist die Kapuzinerkresse leicht zu erkennen.

Die Blätter, Blüten, Samen, sogar die Knollen der Kapuzinerkresse sind essbar. So können Blüten nicht nur als Garnierung sondern auch als Beilage dienen, beispielsweise zu Quark oder in Salaten. Der Geschmack ist süßlich mit einer leichten Schärfe. Auch als Heilmittel kann die Kresse bei Erkältungskrankheiten eingesetzt werden.

Wegen ihrer Pflegeleichtigkeit und ihres schnellen Wachstums eignet sich die Pflanze besonders für Kinder, um sie in die Gartenwelt einzuführen.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Pflanzung

Die Kapuzinerkresse bevorzugt einen warmen und möglichst sonnigen Standort. Bekommt die Pflanze nicht ausreichend Licht, entwickeln sich weniger Blüten.

Der Boden sollte humos, aber nicht allzu nährstoffreich sein, denn sonst wird die Blattbildung zu Lasten der Blütenbildung angeregt.

Möchte man die Pflanze frei im Garten pflanzen, sollte man auf ausreichenden Platz beim Pflanzen achten, denn sie breitet sich stark aus.

Im April kann die Kapuzinerkresse direkt ins Freiland  ausgesät oder im Haus unter Glas vorgezogen werden. Die Samen lassen sich im Sommer ganz leicht aus den verblühten Blütenständen absammeln. Den Winter über trocken und kühl lagern.

 

Pflege

Im Balkonkasten oder Topf sollte vor allem im Sommer regelmäßig bewässert werden. Frei im Garten gepflanzt benötigt sie nur bei längeren Trockenperioden Wasser, denn dort bleibt der Boden länger feucht und trocknet nicht so schnell aus wie im Pflanzgefäß.

Bei Kapuzinerkresse in Pflanzgefäßen genügt eine Düngergabe alle 4 bis 6 Wochen vollkommen aus. Die Pflanze ist sehr robust und resistent gegen die meisten Schädlinge und Krankheiten.

Die Kapuzinerkresse ist zwar mehrjährig, wird hierzulande jedoch eher als einjährige Pflanze kultiviert.

Sie ist frostempfindlich und hat im Winter keine Chance im Freiland zu überleben. Eine Überwinterung ist äußerst schwierig. In der Regel lohnt sich der Aufwand nicht.