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Der Jasmin - Sträucher und Hecken im Garten

Der Echte oder Gewöhnliche Jasmin ist ein kletternder Strauch, der mit einer Rankhilfe bis zu 10 m hoch klettern kann. Ohne Rankhilfe erreicht der Strauch Höhen zwischen 0,5 und 5 m.

Die Blätter sind gefiedert und fallen bei den meisten Jasminsorten im Herbst ab. An den dünnen, rutenförmigen Trieben stehen mehrere Blüten in Büscheln dicht beieinander. Die Blüten können je nach Sorte gefüllt oder ungefüllt sein.

Sie blühen den gesamten Sommer über in leuchtendem Weiß oder zartem Rosa. Die meisten Sorten  verströmen außerdem einen herrlichen Duft und werden aus diesem Grunde auch gerne in der Nähe der Terrasse platziert. Sofern man Wert auf einen duftenden Jasmin legt, sollte man sich die Pflanze in der Blütezeit zulegen, dann kann man sich einfach am Geruch orientieren und findet leichter die gewünschte Sorte.

Wegen seiner dekorativen und duftenden Blütenbüschel ist der Jasmin ein sehr beliebter Zierstrauch in Gärten. Er eignet sich vor allem zum Kultivieren in Pflanzkübeln, da er frostempfindlich ist und ein frostfreies Winterquartier benötigt.

Der zu den Ölbaumgewächsen gehörende Jasmin enthält ätherische Öle, die u.a. für die Parfümherstellung und als Aromastoffe für verschiedene Teesorten verwendet werden.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Pflanzung

Der Jasmin bevorzugt einen windgeschützten und vollsonnigen Standort, gedeiht jedoch auch im hellen Schatten. Desto dunkler der Standort, umso geringer wird die Blüte ausfallen.

An den Boden stellt der Jasmin keine besonderen Ansprüche. Er gedeiht auf jedem kultivierten Gartenboden.

Durch Stecklinge, am besten Kopfstecklinge, lässt sich der Jasmin einfach vermehren. Die Triebe bewurzeln in Wasser oder Anzuchterde rasch. Dafür sind milde Temperatuten um die 20° C optimal. Auch eine Vermehrung durch das Bewurzeln der Absenker ist möglich. Hierfür einen bodennahen Trieb mit ausreichend Erde bedecken. Ist er ausreichend bewurzelt, kann er von der Mutterpflanze getrennt und umgepflanzt werden.

Der Jasmin ist eine pflegeleichte Pflanze. Als Kletterpflanze sollte sie eine stabile Rankhilfe erhalten, beispielsweise ein Spalier oder Rosenbogen. 

Das regelmäßige Entfernen der welken Blütenstände regt den erneuten Knospenaustrieb an und sorgt für einen langanhaltenden Blütenflor.

Der Jasmin sollte einmal im Jahr ausgelichtet werden, da sonst die Gefahr besteht, dass er nur noch an den Triebenden blüht. Am besten stutzt man den Strauch im zeitigen Frühjahr bei Austriebbeginn. Er verträgt jeden Schnitt recht gut. Selbst wenn er stark zurückgeschnitten wird, treibt er wieder gut aus.

Wegen seines starken Wuchses hat der Jasmin einen hohen Nährstoffbedarf. Der Strauch sollte in der Vegetationsperiode jede bzw. jede 2. Woche gedüngt werden.

 

 

 

Des Weiteren benötigt Jasmin einen gleichmäßig feuchten Boden, nicht zu nass und nicht zu trocken. Bei trockener Witterung mäßig aber regelmäßig bewässern. Immer warten bis die oberste Bodenschicht abgetrocknet ist, denn auf Staunässe reagiert der Strauch empfindlich.

Die ursprünglich in den südlichen Ländern beheimatete Pflanze ist recht wärmebedürftig und sehr frostempfindlich. Jasmin in Pflanzkübeln muss deshalb an einem kühlen, hellen Ort überwintern. Ist das Quartier zu warm, wird die Blüte im nächsten Sommer ausfallen. Im Winter nur so viel gießen, dass der Wurzelballen nicht austrocknet. Im Frühjahr nach den Eisheiligen kann man beginnen, die Pflanze an einem bedeckten Tag im Freien abzuhärten. In den ersten Tagen vor Sonneneinstrahlung schützen und in den kühlen Nächten noch ins Haus holen.