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Nützlinge - nützliche  Insekten im Garten

 

Marienkäfer

Marienkäfer


Marienkäfer sind wahre Wunderwaffen im Kampf gegen Gartenschädlinge. Sie vertilgen Milben, Blatt- und Schildläuse. Für Ameisen ist das Sekret, das Marienkäfer bei Gefahr ausscheiden, giftig. Es gibt auch Marienkäferarten, die sich von Mehltau- und Schimmelpilzen ernähren.

Die meist schwarzen Punkte auf dem Rücken geben keinen Aufschluss über das Alter des Marienkäfers sondern über die Art. Die bekanntesten und am meisten verbreiteten sind der Sieben- und der Zweipunkt-Marienkäfer.

Der Marienkäfer hat auch einige natürliche Feinde, wie Vögel, Eidechsen, Nagetiere, Spinne und andere Insekten, vor denen er sich besser in Acht nehmen sollte.

Für ihren Winterschlaf benötigen Marienkäfer einen Unterschlupf.  Unter Laub, Moos, in Baum- oder Mauerritzen oder unter einem kleinen Steinhaufen sind sie gut geschützt. Gelegentlich machen sie es sich auch zwischen Doppelfenstern gemütlich. Das kann vor allem in Hinblick auf die Überwinterung in  großen Gruppen sehr lästig werden.

 

 

 

 

Biene und Hummel

Bienen und Hummeln sind die nützlichsten Gartengäste. Sie vernichten zwar keine Schädlinge, bestäubt jedoch an einem Tag mehrere Hundert Blüten und sogen somit für ausreichend Fruchtansätze der Blütenpflanzen. Blütenpollen und Nektar dienen ihnen als Nahrungsquelle.

Da bereits viele Bienenvölker ausgestorben sind und einige Hummelarten vom Aussterben bedroht sind, sollten alle Gartenbesitzer aus eigenem Interesse diese Insekten schützen. So kann man bereits mit einer ausgewogenen Bepflanzung, die abwechslungsreich zu jeder Jahreszeit blüht, dafür sorgen, dass die Bienen und Hummeln immer etwas zu essen haben. Besonders beliebt sind bei den  kleinen Brummern Lavendel, Salbei, Thymian, Katzenminze und Lungenkraut.

In Nistkästen, verlassenen Mäusenestern oder Baumhöhlen siedeln sich ihre Staaten an. Mit zusätzlichen Nistmöglichkeiten kann man eine Ansiedelung im Garten fördern. Fürchten muss man sich vor ihnen nicht. Bienen und Hummeln besitzen zwar einen Stachel, jedoch setzen sie diesen nur zu ihrer Verteidigung ein. Sie sind äußerst friedliebende Tierchen.

 

Hornisse

Trotz des schlechten Rufes ist die Hornisse ein Nützling. Während sich die erwachsenen Hornissen in erster Linie von Früchten, Nektar und Pflanzensäften ernähren, sind deren Larven echte Fleischfresser. Aus dem muskelreichen Thorax, also dem Brustbereich, von Fliegen, Mücken, Wespen, Bienen, Käfern und Raupen stellen die erwachsenen Hornissen einen eiweißreichen Brei für ihre Larven her.

Hornissen bauen bis zu 70 cm große Nester, vorzugsweise in hohlen Bäumen, Gebäuden oder im Boden. Da die Hornisse unter Artenschutz steht, dürfen die Nester nicht zerstört werden. Sofern von dem Nest ein Sicherheitsrisiko ausgeht, darf das Nest nicht einfach entfernt werden, weil die Hornissen unter Artenschutz stehen. Sie müssen in diesem Fall dann vom Fachmann umgesetzt werden.

 

 

 

 

Schmetterling (2)

Schmetterling


Schmetterlinge im Garten sind nicht nur für Kinder schön anzusehen, ihnen kommt ebenso wie Bienen und Hummel die wichtige Aufgabe der Bestäubung vieler Blütenpflanzen zu Teil. 

Sie mögen blühende, nektarreiche Pflanzen. Allen voran der Sommerflieder, der aus diesem Grund auch Schmetterlingsstrauch genannt wird. Er sollte eher freistehend sein, damit Vögel nicht die Möglichkeit haben, sich unbemerkt auf die Lauer zu legen. Einheimische Sträucher und Blumen, eine nur selten gemähte Blumenwiese oder ein kleinen Kräutergarten mögen Schmetterlinge besonders.

Wer jedoch Schmetterling im Garten haben möchte, muss auch den Raupen, aus denen sie sich entwickeln, Platz und Nahrung bieten und darf sie vor allem nicht bekämpfen. Schmetterlinge legen ihre Eier in hohlen Pflanzenresten und -stängeln ab. Die Raupen essen besonders gern Brennnesseln. Wer also alles Verblühte, Verwelkte und jedwedes Unkraut entfernt, hat schlechte Chancen, Schmetterlinge als Dauergast begrüßen zu dürfen.

 

 


 

 

Ohrwurm


Lange Zeit galt der Ohrwurm als Schädling, weil er kleinere optische Schäden an Blüten und Früchten verursacht. Diese sind jedoch relativ gering betrachtet man den Nutzen, der das Tier durch seine Ernährungsgewohnheiten für den Gärtner bringen kann.

Dieses nachtaktive Insekt vertilgt Blattläuse, Milben und andere schädliche Insekten sowie deren Eier. Daher kann es beispielsweise gezielt auf von Blattläusen befallene Obstbäume ausgesetzt werden.

Ein mit Holzwolle gefüllter Tontopf ist die optimale Unterkunft für Ohrwürmer. Sie müssen nur den direkten Kontakt mit einem Baumstamm oder Ast haben. Als natürliche Verstecke dienen ihnen Spalten und Risse in Baumrinde, Steinen oder Mauerwerk.

 

Florfliege

Florfliegen ernähren sich hauptsächlich von Nektar oder dem von Läusen ausgeschiedenen Honigtau und nur teilweise von Blattläusen. Ihre Larven jedoch sind gefräßig und vertilgen zahlreiche Schädling, wie Blatt-, Schild- und Blutläuse sowie Spinnmilben.

Um es den Florfliegen im Garten gemütlich zu machen, kann man ihnen einen Unterschlupf, beispielsweise ein Florfliegenhaus, anbieten, aber auch auf Sachböden, in Schuppen oder Scheunen fühlen sie sich wohl. Ein natürliche Winterquartier sind beispielsweise Ritzen in Baumrinden. Da die Insekten sehr empfindlich auf Insektizide reagieren, sollte man darauf möglichst verzichten.

Für die Schädlingsbekämpfung gezüchtete Florfliegen werden vor allem in Gewächshäusern eingesetzt.

 

 

 

 

Schwebfliege

Schwebfliegen

Die Schwebfliege verdankt ihrem Namen ihrer Flugweisen, denn durch die hohe Flügelschlagfrequenz kann sie auf der Stelle fliegen und es scheint als würden sie schweben.

Schwebfliegen ernähren sich von Pollen und Nektar. Besonders nützlich sind die räuberischen Larven. Sie erbeuten vor allem Blattläuse, bei einer hohen Blattlauspopulation sogar mehr als sie selbst verspeisen. Besonders häufig kann man die Larven an Rosenstöcken entdecken.

Der wichtigste Schutz vieler Schwebfliegen ist ihr Aussehen, denn durch ihr wespenähnliches Aussehen schrecken sie Fressfeinde ab.

Um die Schwebfliege im eigenen Garten anzusiedeln, pflanzt man Blumen mit nicht allzu tiefen Blüten, wie Ringelblumen und Margeriten, oder Gründüngerpflanzen, wie Bienenfreund.