Hobbygaertner.nl durchsuchen:

 

© Horticulture - Fotolia.com

 

[Garten]
[Anemone]
[Astern]
[Bergenie]
[Blaukissen]
[Buschwindröschen]
[Christrose]
[Federmohn]
[Fetthenne]
[Fingerhut]
[Funkie]
[Gemswurz]
[Glockenblume]
[Hahnenfuss]
[Hauswurz]
[Herbstaster]
[Immergrün]
[Indianernessel]
[Leberblümchen]
[Malven]
[Mohn]
[Pfingstrose]
[Phlox]
[Primel]
[Purpurglöckchen]
[Riesenbärenklau]
[Rittersporn]
[Schattenblume]
[Schleifenblume]
[Sonnenblume]
[Tränendes Herz]
[Veilchen]
[Verbene]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Indianernessel - Stauden für den Garten

Die Indianernessel wird häufig auch als Goldmelisse oder Scharlach-Monarde bezeichnet. Es handelt sich um eine krautige, mehrjährige Staude, die zu den Lippenblütlern gehört. Sie erreicht im Durchschnitt Wuchshöhen zwischen 60 und 90 cm, kann aber auch bis zu 1,5 m hoch werden. Sie hat einen straff aufrechten, horstartigen Wuchs.

Die außergewöhnlichen Blüten dieser Stauden erscheinen zwischen Frühsommer und Herbstbeginn. Sie sitzen endständig in flachen Quirlen zusammen. Die Blütenfarbe kann Weiß, Rosa, Pink, Purpurn oder Rot sein. Der aromatische Blütenduft lockt zahlreiche Insekten, wie Schmetterling, Bienen und Hummeln, an.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

An den vierkantigen Stängeln befinden sich die einfachen, nesselartigen Laubblätter. Sie sind lanzettlich, leicht behaart und besitzen eine gesägten Blattrand.

Die Indianernessel ist in heimischen Gärten nicht ganz so verbreitet. Wegen ihrer auffälligen Blüte ist sie aber ein echter Hingucker. Sie eignet sich für Blumenbeete und Staudenrabatten. Mit Scharfgabe, Sonnenbraut, Salbei oder Astern kombiniert, kommt ihr exotisches Aussehen besonders zur Geltung.

Die aromatischen Blätter sind genießbar und können zum Würzen und Aromatisieren verwendet werden. Außerdem lässt sich hervorragender Kräutertee daraus herstellen. 

Pflanzung

Indianernessel bevorzugt einen sonnigen, besser noch halbschattigen Standort. Der Boden sollte frisch und nährstoffreich sein. Auf sehr schweren Böden ist die Staude meistens nur sehr kurzlebig. An einem sonnigen Standort sollte die Erde möglichst feucht sein.

Die Indianernessel kann Mitte Herbst in kleineren Gruppen von 4 bis 6 Stauden gepflanzt werden. Alternativ kann die Pflanzung auch noch im zeitigen Frühjahr erfolgen. Der Pflanzabstand beträgt zwischen 25 und 45 cm.

Die Indianernessel lässt sich durch Teilung, Stecklinge sowie Ausläufer vermehren. Große Horste im zeitigen Frühjahr, noch bevor die Pflanze beginnt auszutreiben, ausgraben, teilen und neu einpflanzen. Das Schneiden und Bewurzeln von Stecklingen kann im Frühjahr erfolgen. Durch Ausläufer des Wurzelstocks  breitet sich die Pflanze stark selbst aus und bildet über Jahre hinweg große Horste. 

 

 

 

Pflege

Die Indianernessel ist eine relativ pflegeleichte Pflanze.

Bei anhaltender Trockenheit muss die Pflanze vor allem im Sommer gut bewässert werden, sonst wird sie schnell anfällig für Mehltau.

Im Frühjahr kann die Staude mit etwas Kompost versorgt werden.

Verblühtes und Verwelktes spätestens im Herbst zurückschneiden.

Die Staude alle 2 bis 3 Jahre verjüngen, damit sie nicht vergreist und blühfaul wird. Im zeitigen Frühjahr die Wurzeln in etwa 5 cm große Büschel teilen und diese neu einpflanzen. Das Wurzelzentrum wird dabei entfernt.

Die Indianernessel ist eine winterharte Staude und benötigt keinen Schutz in der kalten Jahreszeit.