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Das Immergrün - Stauden für den Garten

Das Immergrün verdankt seinen Namen dem immergrünen Laub, das es auch den Winter über behält.  Es handelt sich um einen blühenden Bodendecker, der zur Familie der Hundsgiftgewächse gehört. Die mehrjährigen, krautigen Stauden hat einen niedrigen, kriechenden Wuchs und bildet dichte Blätterteppiche.

Die Blüten erscheinen sehr früh im Gartenjahr, bei milder Witterung bereits ab Februar. Während die Hauptblütezeit im Frühjahr ist, blühte sie vereinzelt sogar bis in den Herbst hinein. Die Blüten sind fünfblättrig und stehen einzeln in den Blattachseln. Die typische Blütenfarbe ist blau oder violett. Es gibt sie jedoch auch in Weiß. Aus den verwelkten Blüten entwickeln sich im Sommer Balgfrüchte, die mehrere Samen enthalten.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Die einfachen Blätter sind ganzrandig und sitzen an kurzen Stielen.

Das Immergrün ist eine typische Bodendeckerpflanze. In freier Natur ist sie in lichten Laubwäldern zu finden. Im Garten oder in Parks eignet sie sich für die Bepflanzung des halbschattigen Gehölzrandes. Sie lässt sich gut kombinieren mit Farnen, Gräsern oder Blütenpflanzen, wie Christrose oder Fingerhut. In Blumenampeln kultiviert erhält sie einen überhängenden Wuchs.  Wegen ihrer Pflegeleichtigkeit und des schnellen Wuchses ist die Pflanze häufig auf Friedhöfen als Grabbepflanzung zu finden.

Wie alle Hundsgiftgewächse ist auch das Immergrün giftig. Sämtliche Pflanzenteile enthalten toxische Inhaltsstoffe. Das Immergrün sollte deshalb möglichst für Kinder unzugänglich gepflanzt werden.

Arten

Das Kleine Immergrün ist eine niedrigwüchsige Pflanze, die maximal 15 cm hoch wird. Die auf der Oberseite dunkelgrünen und auf der Unterseite gelblichen Laubblätter sind ledrig und eiförmig. Die Blauvioletten, manchmal auch weißen Blüten erscheinen zwischen März und Juni an aufrechten Trieben.

Etwas größer mit einer Wuchshöhe von bis zu 30 cm wird das Große Immergrün. Zwischen Mai und September blüht diese Art in Violett, Blau oder Weiß. Das Große Immergrün bildet lange Ausläufer und breitet sich sehr stark aus.

 

 

 

Pflanzung

Diese Staude fühlt sich im Halbschatten am wohlsten, gedeiht jedoch auch im hellen Schatten unter Bäumen oder Hecken.

An den Boden stellt die Pflanze keine besonderen Ansprüche. Sie gedeiht selbst in trockener Erde. Gepflanzt werden kann ganzjährig, solange die Böden frostfrei sind. Je nach Sorte benötigt man einen Pflanzabstand zwischen 20 und 40 cm.

Vor der Pflanzung sollte man sich darüber im Klaren sein, dass sich der Bodendecker mit seinen langen Ausläufern stark ausbreitet und viel Platz in Anspruch nimmt.

Die Vermehrung ist sehr leicht durch Ausläufer möglich. Niederliegende Blattknoten bewurzeln selbst und können im Frühjahr abgetrennt und neu gepflanzt werden. Im Frühjahr und Sommer lassen sich Stecklinge schneiden und in der Erde bewurzeln. 

 

 

 

Pflege

Die Pflanze ist sehr pflegeleicht und anpassungsfähig.

Das Immergrün ist tolerant gegenüber Trockenheit. Nur bei anhaltend trockener Witterung muss sie mäßig gegossen werden. Herabgefallenes Laub kann auf dem Beet liegen bleiben. Es reicht als Nährstoffzufuhr aus, so dass eine Düngung nicht notwendig wird.

Da die Pflanze sich sehr rasch flächendeckend ausbreitet, kann es durchaus nötig sein, dass sie regelmäßig zurückgeschnitten werden muss, damit sie nicht zu viel Platz einnimmt. Die beste Zeit für einen kräftigen Rückschnitt ist das Frühjahr.

Das Immergrün ist in der Regel winterhart. Wer bei Neupflanzungen auf Nummer sicher gehen möchte, kann sie mit etwas Reisig oder Laub abgedeckt werden.