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Pflanzenvermehrung - Hygiene und Bewässerung

Sauberkeit und Hygiene sind das A und O bei der Pflanzenvermehrung, insbesondere bei der Aussaat, denn die Sämlinge haben keinerlei Widerstandskräfte gegen Pilzkrankheiten und Schädlingsbefall. Hinzu kommt dass das feuchte und warme Umfeld der Pflanzenvermehrung einen idealen Nährboden für Krankheiten und Pilzinfektionen darstellt. Pflanzgefäße, Werkzeuge und Zubehör müssen deshalb penibel sauber gehalten werden.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Pflanzgefäße, die bereits benutzt wurden, müssen gründlich gereinigt werden, denn die Pilzsporen können über längere Zeit und selbst einen harten Winter in bzw. an den Gefäßen überstehen. Nach dem Gebrauch sollten die Gefäße mit einer Lösung aus einem geeigneten Desinfektionsmittel ausgewaschen werden. Um alle Pflanzen- und Substratreste zu entfernen, am besten mit einer harten Bürste gründlich sauber schrubben. Gut abtropfen und trocknen lassen, bevor sie in einem trockenem Raum gelagert werden.

Mit Pilzen befallenes Pflanzenmaterial sollte nicht in der Nähe von Stecklingen aufbewahrt werden. Die Hände sollten gut gereinigt werden, damit keine Infektionen übertragen werden. Ideal wenn man zum Schneiden von Stecklingen separates Werkzeug hat. Dieses sollte nach Beendigung der Arbeiten gereinigt werden, um die Klingen von Pflanzensäften zu befreien. Auch bei Pflanzhölzern und Andrückbrettern nach Gebrauch die Erde entfernen.

Als Arbeitsplatte sollte eine möglichst glatte Oberfläche ohne Ritzen und Spalten genutzt werden. Vor dem Arbeitsvorgang die Arbeitsplatte desinfizieren und nach den Arbeiten gut sauberschrubben.

Bewässerung

Sämlinge und Jungpflanzen benötigen gleichmäßige Feuchtigkeit, um keimen und wachsen zu können.

Auf der Suche nach Nährstoffen und Wasser teilen sich die Wurzelzellen ständig. Bei Wassermangel schrumpfen die Wurzel nach und nach und verlieren den Kontakt zum umliegenden Erdreich. Wird dann Wasser zugeführt, können die geschrumpften Wurzeln dieses nicht mehr aufnehmen und somit auch die Pflanze nicht mehr damit versorgen.

 

 

 

 

Auch die Zellen in den oberirdischen Pflanzenteilen arbeiten nur gut, solange sie ausreichend Wasser zugeführt bekommen. Nur so sind sie in der Lange der Pflanze Stabilität zu geben und das Sonnenlicht in dringend notwendige Stärke und Zucker umzuwandeln. Bis zu einem gewissen Welkepunkt, kann der Welkeprozess mit Wasserzufuhr noch gestoppt werden. Ist dieser Punkt überschritten, ist es nicht mehr möglich, die Pflanze zu retten.

Jedoch muss man bei der Bewässerung auf ein ausgewogenes Gleichgewicht achten. Bei zu wenig Wasser können Jungpflanzen innerhalb einiger Stunden welken und Stecklinge gehen ein, wenn das Substrat um ihren Fuß austrocknet.

Jedoch kann zu viel Wasser genauso schädlich sein, denn sie führt zu einer geringeren Luftzufuhr. Die Folge das Pflanzengewebe verfault und verrottet.

Falls die junge Pflanze doch mal zu trocken geworden sein, ist es wichtig nicht zu viel auf einmal zu gießen sondern die Wasserversorgung langsam ansteigen zu lassen.