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Hydrokultur - Topf in Topf, Substrat, Pflege, Düngen, Umtopfen

 

Hydrokultur oder Wasserkultur erfordert nur wenig Pflege. Die Pflanzen werden als Stecklinge im Wasser und mineralischen Substrat gezogen, sodass sie statt Erdwurzeln Wasserwurzeln bilden. Hydrokulturen beziehen ihre Feuchtigkeit und Nährstoffe aus der Nährlösung.

Als Hydrokultur eigenen sich viele verschiedene Pflanzen, beispielsweise Dieffenbachia, Dracaena, Ficus, Hedera, Hibiscus oder Yucca.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Topf in Topf-System

Ein Hydrokultursystem besteht aus zwei ineinander gestellten Töpfen und einem Wasserstandsanzeiger. Der äußere Blumentopf ist wasserdicht, in ihm befindet sich die Nährlösung und ein durchlässiger innerer Topf. Dies kann ein Kunststofftopf mit großem Schlitz am Boden oder ein Kunststoffgittertopf sein. Im inneren Topf befindet sich mineralisches Substrat.

 

Substrat

Das Substrat für die Hydrokultur ist anorganisch und kalkfrei. Kies, Blähton, Basalt oder Perlit können beispielsweise hierfür verwendet werden. Die Pflanze verankert sich mit ihren Wurzeln im Substrat und bekommt dadurch Halt und Festigkeit.


Pflege

Hydrokulturen sind sehr pflegeleicht. Durch den gleichbleibenden Wasserstand sind die Pflanzen immer optimal mit Feuchtigkeit versorgt. Im Gegensatz zu in Erde kultivierten Pflanzen sind sie nicht anfällig für Pilze.

Den Wasserstandsanzeiger stets im Auge behalten. Zeigt er ein Minimum an, warten Sie noch zwei Tage ab, bis sie neu bewässern. Wenn ständig Wasser nachgegossen wird, so dass der Wasserstand immer auf Maximum ist, gelangt keine Luft in die untere Topfregion. Der Wasserstand darf jedoch auch niemals unter ein bestimmtes Niveau fallen, damit die Pflanze ständig Zugang zu den Nährstoffen hat. 

Zum Gießen sollte normales Leitungswasser verwendet werden, das Raumtemperatur hat. Zu kaltes Wasser kann die Wurzeln schädigen.

 

 

 

 

Düngen

Da Hydrokulturen ihre Nährstoffe ausschließlich aus dem Wasser beziehen, muss es regelmäßig mit Nährstoffen angereichert werden. Normaler Pflanzendünger ist hierfür nicht geeignet. Es gibt speziellen Flüssigdünger für Hydrokulturen, der alle 3 - 6 Monate mit dem Gießwasser hinzugefügt wird. Man kann auch Langzeitdünger in Tablettenform verwenden, der die Nährstoff nach und nach an das Wasser abgibt.

 

Umtopfen

Wurzeln von Hydrokulturen wachsen zwar nicht so stark wie in Erde kultivierte Pflanzen, weil sie nicht nach Nährstoffen suchen müssen. Trotzdem müssen auch Hydrokulturen umgetopft werden, wenn der Topf zu klein wird. Nehmen Sie die Pflanze vorsichtig aus dem Topf, damit Sie die Wurzeln nicht verletzen. Notfalls muss der Topf zerschnitten werden.