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Hyazinthe

Hyazinthe1

Hyazinthen kommen aus der Familie der Spargelgewächse und sind im Garten häufig anzutreffen. Die niedrige Frühlingsblume wächst eintriebig aus der Zwiebel, die der Pflanze als Überdauerungsorgan dient. Sie wird zwischen 15 und 30 cm hoch.

Endständig am dicken Stängel sitzen im März und April die vielen Einzelblüten in dichten Trauben. Sie blühen in Blau, Violett, Weiß, Rosa, Rot, Pink oder Gelb. Die Blüten bestechen nicht nur durch ihr wunderschönes Aussehen, sondern auch durch ihren betörenden, süßen Duft, den sie verströmen. Der Duft variiert je nach Sorte und lockt zahlreiche Insekten, wie Bienen und Schmetterlinge, an. Leider verringert sich die Anzahl der Blüten im Laufe der Jahre.

Die steifen Laubblätter erscheinen zusammen mit den Blüten. Sie sind satt grün und lineal bis lanzettlich. Die aufrechten Blütenstiele sind unbelaubt.

Hyazinthen können in Blumenbeete oder Vorgärten platziert werden. Sie lassen sich gut mit anderen niedrigwüchsigen Frühlingsblumen, wie Stiefmütterchen oder Primeln kombinieren. Allerdings sollte man hier auf eine harmonische Farbkombination achten.

Wegen ihres niedrigen Wuchses eignen sie sich sehr gut als Topfkultur oder für die Bepflanzung von Balkonkästen.

Hyazinthen sind giftig und können Hautreizungen hervorrufen.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

Pflanzung

Die Blume sollte ein sonniges Plätzchen im Garten erhalten. Im Schatten verkümmert sie. Der Boden sollte sich schnell erwärmen und trocken bis mäßig frisch sein. Er muss gut wasserdurchlässig sein und darf nicht zu Staunässe neigen. Pflanzgefäße müssen über einen guten Wasserablauf verfügen, sonst droht Zwiebelfäule.

Die beste Pflanzzeit ist wie bei allen Frühlingsblumen der Herbst. Die Pflanztiefe sollte etwa das 2- bis 3-fache des Zwiebeldurchmessers betragen.

Die Hyazinthe vermehrt sich durch Brutzwiebeln. Allerdings bilden sie im Gegensatz zu vielen anderen Zwiebelgewächsen keine größeren Bestände von selbst. Das Wachstum der Brutzwiebeln muss man entsprechend anregen, indem man den Zwiebelboden kreuzweise einschneidet. Erst nach etwa einem Jahr sind die Brutzwiebeln groß genug, dass sie ausgegraben, von der Mutterzwiebel getrennt und neu eingepflanzt werden können.

Grundsätzlich möglich ist auch die Vermehrung durch Samen, jedoch gestaltet sich diese etwas schwierig. Man kann in einem naturnahen Garten versuchen, die Hyazinthen durch Selbstaussaat zu verwildern. Dafür muss man lediglich die verwelkten Blütenstände stehen lassen.

 

 

 

Pflege

Die Hyazinthe ist eine äußerst pflegeleichte Blume.

Im Frühjahr und Frühherbst empfiehlt sich das Mulchen. So bleibt die Feuchtigkeit länger im Boden und die Pflanze erhält zusätzliche Nährstoffe.

Nach der Blütezeit die Blütenköpfe und –stiele abschneiden. Es sei denn man möchte Wildarten verwildern, dann muss man die Blüten für die anschließende Samenbildung und Vermehrung stehen lassen.

Das Laub benötigt die Pflanze noch einige Wochen für die Nährstoffproduktion. In dieser Zeit die Zwiebel regelmäßig mit Flüssigdünger versorgen. Das Laub sollte so lange an der Zwiebel bleiben, bis es vergilbt. Erst dann dürfen die Blätter abgeschnitten werden.

Sobald das oberirische Grün eingezogen ist, können die Zwiebeln vorsichtig aus der Erde genommen und etwas gesäubert werden. Bis zum Wiedereinsetzen müssen sie trocken aufbewahrt werden. Das empfiehlt sich vor allem für Hyazinthen in Pflanzgefäßen oder Balkonkästen, die Platz für die Sommerbepflanzung machen müssen. In Beeten und Rabatten kann man die Zwiebeln ruhig in der Erde lassen.

Die Hyazinthen werden gelegentlich von Schädlingen wie Schnecken oder Blattläusen befallen und ihre Zwiebeln sind bei Wühlmäusen äußerst beliebt. Darüber hinaus sind sie anfällig für durch Pilze verursachte Zwiebelfäule.