Hobbygaertner.nl durchsuchen:

 

© Horticulture - Fotolia.com

 

[Garten]
[Azalee]
[Bartblume]
[Besenheide]
[Buchs Buchsbaum]
[Essigbaum]
[Feuerdorn]
[Flieder]
[Forsythie]
[Ginster]
[Hainbuche]
[Hibiskus]
[Hortensie]
[Jasmin]
[Kirschlorbeer]
[Lavendel]
[Liguster]
[Mahonie]
[Pfeifenstrauch]
[Ranunkelstrauch]
[Rhododendron]
[Rotbuche]
[Sanddorn]
[Schlehe]
[Schönfrucht]
[Schneekirsche]
[Sommerflieder]
[Spierstrauch]
[Spindelstrauch]
[Stechpalme]
[Thunbergs Buschklee]
[Winterjasmin]
[Winterschneeball]
[Zaubernuss]
[Zwergmispel]
[Thunbergs Buschklee]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Hortensie - Sträucher und Hecken im Garten

Hortensien gibt es als Sträucher, Halbsträucher, kleine Bäume oder als Kletterpflanzen. Es gibt sowohl immergrüne als auch laubabwerfende Hortensienarten.

Wegen ihrer großen Blütenbälle oder -rispen sind sie beliebte Ziersträucher für den Garten. Sie bilden kleine unauffällige, fruchtbare Blüten im Inneren der Blütenstände und große, unfruchtbare Schaublüten außen. Die Schaublüten sollen vor allem Insekten anlocken. Sie sind eine Zierde für jeden Garten. Und auch im Herbst und Winter sind die Hortensien mit ihren verblassten Blütenständen noch schön anzuschauen. 

Je nach Sorten blühen die Hortensien zwischen Juni und September langanhaltend.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Arten

Die Gartenhortensie (Hydrangea macrophylla) ist die beliebteste Hortensienart. Sie ist auch unter dem Namen Bauernhortensie bekannt und darf in keinem Bauerngarten fehlen. Sie kann bis zu 2 m hoch werden. Man unterscheidet sie je nach Form der Blüte in Ball- und Tellerhortensie.

Die Blütenfarbe ist abhängig vom pH-Wert des Bodens. Sie kann weiß, rot, violett oder pink sein. Eine blaue Färbung wird durch Aluminiumionen im Boden hervorgerufen.

Die Samthortensie mit ihrem exotischen Aussehen ist empfindlich gegenüber starker Sonneneinstrahlung, Wind und Trockenheit. Ihren Namen hat sie dem samtigen Überzug auf den Blättern zu verdanken.

Die Rispen-Hortensie (Hydrangea paniculata) besitzt kegelförmige Blütenstände. Die Blüten sind am Anfang weiß oder gelblich weiß und färben sich beim Verblühen rosa. Sie verströmt einen angenehmen Duft und ist nicht ganz so empfindlich gegenüber Trockenheit.

 

Pflanzung

Hortensien bevorzugen einen humosen, nährstoffreichen Gartenboden, eher sauer und weniger kalkhaltig. Er sollte gleichmäßig feucht sein.

Die meisten Hortensienarten benötigen nicht viel Sonne. Sie fühlen sich im Schatten oder Halbschatten wohl. Bei ausreichender Bewässerung gedeihen sie jedoch auch an einem sonnigen Standort.

Hortensien lassen sich durch Stecklinge vermehren. Dafür werden im Sommer Triebspitzen ohne Blütenknospen geschnitten und in Anzuchterde gesteckt. Ist der Steckling bewurzelt kann er in einen kleinen Blumentopf gepflanzt werden.

Die beste Pflanzzeit ist der Herbst. Das Pflanzloch sollte etwas größer als der Wurzelballen sein, damit sich die Wurzeln ausbreiten können und nicht abknicken. Schneidet man die Triebspitzen nach dem Pflanzen etwas an, verzweigen diese und bewirken einen buschigen Wuchs.

 

 

 

Pflege

Hortensien sind relativ pflegeleicht. Sie benötigen jedoch einen gleichmäßig feuchten Boden, denn über ihre großen Blätter verdunsten sie viel Wasser. Deshalb ist in Trockenperioden das Bewässern sehr wichtig, idealerweise mit Regenwasser.

Ob und wie stark die Pflanze zurückgeschnitten werden muss, ist von der Hortensiensorte abhängig.

Garten-, Kletter-, Riesenblatt- oder Samthortensien werden gar nicht oder nur wenig zurückgeschnitten, denn sie blühen am zweijährigen Holz.  Im zeitigen Frühjahr werden lediglich alte Blütenstände und totes Holz entfernt. Zum Auslichten können die ältesten Triebe knapp über dem Boden abgeschnitten werden. Bei einem stärkeren Rückschnitt wird die Blüte in dem Jahr ausfallen.

Rispenhortensien und Schneeballhortensien blühen am einjährigen Holz. Ein Rückschnitt sorgt für dichten Wuchs und viele neue Triebe mit zahlreichen Blüten. Der beste Zeitpunkt zum Schneiden ist das zeitige Frühjahr, spätestens Ende Februar. Schneidet man zu spät, wird die Hortensie erst sehr spät blühen. Bei geschützten Lagen oder mildem Klima kann unter Umständen auch bereits im Spätherbst zurückgeschnitten werden.

 

 

 

Entfernt man Verblühtes nach dem ersten Blütenflor umgehend, bilden sich neue Knospen und die Hortensie wird ein zweites Mal Blüten tragen.

Da Hortensien viele Nährstoffe benötigen, sollten sie regelmäßig gedüngt werden. Ein Langzeitdünger kann eine Unter- bzw. Überdüngung verhindern.

Da Hortensien, vor allem junge Pflanzen,  nur bedingt winterhart sind, sollten sie einen Winterschutz aus Laub oder Reisig erhalten. Rispenhortensien und Ballhortensien sind gegenüber Kälte und Frost nicht ganz so empfindlich. Sind sie im Kübel gepflanzt, sollte auch sie einen ausreichenden Winterschutz erhalten oder in ein kühles Winterquartier gebracht werden.