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Hibiskus1

Der Hibiskus - Sträucher und Hecken im Garten

Der Hibiskus ist auch unter dem Namen Eibisch oder Malvenstrauch bekannt. Es handelt sich um einen besonders prächtigen Blütenstrauch.

Die großen, exotischen Blüten erscheinen einzeln in den Blattachseln. Sie sind trichterförmig und blühen in den unterschiedlichsten Farben, wie gelb, orange, weiß, rosa oder rot. Manche Sorten besitzen sogar mehrfarbige Blüten. Die Blüten können gefüllt oder ungefüllt sein. Sie halten zwar nicht sehr lange, werden jedoch immer wieder durch neue ersetzt.

Die Pflanze wächst relativ langsam, wobei dies auch stark von den Standortbedingungen und der Pflege abhängig ist. Bis der Hibiskus eine Höhe von etwa 1,5 m erreicht, dauert es im Durchschnitt gute 5 Jahre.

Das Laub des Hibiskus treibt erst sehr spät aus. Entschädigt jedoch mit einer lang anhaltende Blüte bis in den späten Herbst hinein, wenn die meisten Ziersträucher längst verblüht sind.

Der Hibiskus eignet sich als Solitärpflanze oder in Kombination mit anderen Ziersträuchern. Auch als Terrassenpflanze im Pflanzkübel ist er sehr dekorativ. Vor allem die nicht winterharten Sorten können in Töpfen gepflanzt leichter ins Winterquartier gebracht werden. Weniger geeignet ist der Strauch als Hecke und Sichtschutz wegen seines späten Laubaustriebes.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Arten

Der bekannteste Hibiskus ist der Straucheibisch (Hibiscus syriacus). Er kann bis zu 4 m hoch werden, ist frosthart und robust. Die Blütezeit liegt zwischen Juli und September. Blüten, Blätter und unterirdische Pflanzenteile sind sogar genießbar. Er unterteilt sich in weitere verschiedene Sorten.

Der Hibiskus Hamabo gehört zu einer dieser Sorten und zeichnet sich durch einen aufrechten, verzweigten Wuchs und eine große Blütenfülle aus. Die Blüten sind rosa und haben in der Mitte einen purpurroten Fleck.

Der Hibiskus White Chiffon ist ebenfalls eine Straucheibischsorte. Die reinweißen Blüten sind etwa 10 cm groß, halbgefüllt und blühen zwischen Juli und September. Der Strauch kann 1,5 m groß und fast genauso breit werden.

 

Pflanzung

Der Hibiskus sollte ein geschütztes Plätzchen im Garten erhalten. Ideal ist ein vollsonniger Standort, aber auch Halbschatten wird vertragen. An den Boden stellt der Hibiskus keine besonderen Ansprüche. Gut geeignet ist humoser, normaler Gartenboden, der nicht zu Staunässe neigt.

Der Hibiskus vermehrt sich durch Aussaat sehr stark selbst. Da die Eigenschaften der Mutterpflanze bei der Aussaat verloren gehen können, empfiehlt sich die Vermehrung mittels Stecklingen, sofern man dieselben Eigenschaften wünscht. Hierfür werden im Sommer halb verholzte Stecklinge geschnitten und bewurzelt. Auch durch Absenker lässt sich der Hibiskus vermehren.  

Da der Hibiskus empfindlich gegenüber Frost ist, vor allem junge Pflanzen, ist das Frühjahr die beste Pflanzzeit. Der Abstand zur nächsten Pflanze sollte etwa 0,5 m betragen.

 

 

 

 

Hibiskusblüte

Pflege

Der Hibiskus ist relativ robust und pflegeleicht.

Wie fast alle Sommerblüher wird auch der Hibiskus im Frühjahr noch vor dem Laubautrieb geschnitten. Da er am einjährigen Trieb blüht, verträgt er einen recht kräftigen Rückschnitt, umso stärker treibt er dann aus. Darüber hinaus bleibt der Strauch vitaler und vergreist nicht.

Für einen kompakten Wuchs kürzt man am besten die Seitentriebe vom Vorjahr ein. Wem das zu mühsam ist, der kann auch den gesamten Strauch um etwa ein Drittel zurückschneiden. Kräftiger ausgelichtet werden muss freiwachsender Hibiskus. Junge Hibiskuspflanzen müssen ebenfalls etwas mehr zurückgeschnitten werden, um eine kräftige Verzweigung und einen prächtigen Bütenflor zu erreichen.

 

 

 

 

Der Hibiskus mag feuchten Boden. Er verträgt auch kurze Trockenheit. Bleibt der Boden jedoch längere Zeit trocken, reagiert die Pflanze mit Knospen- und Blütenabwurf. Trägt man eine Mulchschicht auf, dann braucht man den Hibiskus in der Regel weder zu gießen noch zu düngen. Gegenüber Staunässe ist der Hibiskus sehr empfindlich.

In den ersten Wintern sollten die noch jungen Pflanzen vor Kälte und Frost geschützt werden. Hierfür eignen sich Reisig oder Laub.  Es gibt auch frostempfindliche Arten, die unbedingt vor Frost geschützt werden müssen.

Wegen seines fleischigen Wurzelsystems muss man bei einem eventuellen Umpflanzen besonders vorsichtig sein.