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Die Herbstaster - Stauden für den Garten

Die Herbstaster ist wegen ihrer späten Blüte wohl eine der beliebtesten Asterngattungen. Sie setzt farbliche Akzente in den nicht mehr ganz so üppig und bunt blühenden herbstlichen Garten.

Die Wuchshöhen sind von Sorte zu Sorte ganz unterschiedlich und können zwischen 20 cm und 1,5 m liegen. Es gibt sie als zierliches Pflänzchen und als große Prachtstaude.

Die Blütezeit der Herbstastern erstreckt sich über den gesamten Herbst, von September bis November. Die Blütenblätter sind strahlen- oder sternförmig angeordnet. Das Farbspektrum der Blüten ist weit gefächert. Es gibt sie in Weiß, Gelb, Rosa, Rot, Orange, Violett oder Blau.

Wegen ihrer späten Blütezeit ist der Nektar der Herbstasternblüten eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und Schmetterlinge.

Die Artenvielfalt, was Farbe und Höhe angeht, ermöglicht die Verwendung der Herbstaster in vielen verschiedenen Gartenbereichen. Sie können in das Blumenbeet gepflanzt und mit anderen Stauden kombiniert werden. In kleinen Gruppen zusammenstehend kommen sie besonders gut zur Geltung. Als Blütenpolster können sie eine wunderschöne Beetumrandung bilden. Sie sind u.a. für den Bauerngarten, den naturnahen Garten oder auch den Steingarten geeignet. Die polsterbildenden Sorten sehen auch in Pflanzkübeln oder Balkonkästen sehr dekorativ aus. Herbstastern sind als Schnittblumen für die Vase geeignet und lange haltbar.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Arten

Kissenastern sind mit gerade mal 30 bis 40 cm Höhe eher niedrigwüchsig. Die Blüten erscheinen im Oktober in den verschiedensten Weiß-, Rot- oder Blautönen. Sie sind besonders für Steingärten und als Beetumrandung geeignet.

Die Myrtenaster oder Erikaaster erreicht eine Wuchshöhe von maximal 1 m. Sie blüht im September und Oktober in Weiß, Hellblau oder zartem Rosa. Sie eignet sich als haltbare Schnittblume und kann im Herbst als Ersatz für Schleierkraut dienen.

Glattblatt-Aster besitzt tiefgrünes Laub und bunte Blütenbüschel an verzweigten Stängeln. Sie wird bis zu 1,2 m hoch und blüht zwischen Herbstbeginn und Herbstmitte. Die Pflanze lässt sich sehr schön kombinieren mit Chrysanthemen, Fetthenne oder Eisenhut. Die Glattblattaster ist empfindlich gegen Mehltau.

Etwas dezenter mit vielen kleinen Blüten erscheint die Wildaster. Sie hat einen lockeren Wuchs und wird bis zu 1,5 m hoch. Sie ist robust und trockenheitsresistent. Durch kurze Ausläufer breitet sie sich selbst aus und kann rasch große Bestände bilden.

Pflanzung

Herbstastern sind Sonnenanbeter, gedeihen jedoch auch im Halbschatten. Ein leicht feuchter und nährstoffreicher Boden wird bevorzugt. Er sollte gut gelockert und dräniert sein.

Pflanzzeit für Herbstastern ist das Frühjahr. In Gruppen gepflanzt kommen die Astern besser zur Geltung als einzeln stehend. Als Pflanzabstand empfiehlt sich etwa  die Hälfte der Wuchsbreite.

Herbstastern lassen sich leicht durch Teilung vermehren. Die Horste ausgraben und sauber teilen. Verletzte Wurzeln können nachgeschnitten werden. Die geteilten Pflanzen neu einsetzen und in der kommenden Zeit gut mit Wasser versorgen.

 

 

 

Pflege

Herbstastern benötigen eine gleichmäßige Wasserversorgung. Bei trockener Witterung unbedingt regelmäßig gießen. Lediglich die Wildaster kommt auch mit kurzfristiger Trockenheit gut zu recht.

Herbstastern sollten einmal jährlich, im Frühjahr, mit etwas Kompost bedeckt werden.

Hochwüchsige Pflanzen benötigen eine Stütze, damit die Stängel nicht umknicken. Sie können an Stäben, Staudenhaltern oder Zäunen befestigt werden.

 

 

 

Ein Sommerschnitt kann bei den Herbstastern für einen verzweigten Wuchs und mehr Blütenfülle sorgen. Sobald die Astern im späten Herbst verblüht sind, können sie ebenerdig zurückgeschnitten werden.

Damit die Pflanzen nicht von unten her verkahlen und dadurch ihre Blühkraft verlieren, sollten sie alle 2 bis 3 Jahre geteilt werden. Die Teilung wird erst im Frühjahr durchgeführt. Denn bei einer Teilung nach der Blüte, die bis in den späten Herbst andauern kann, würden die Pflanzen nicht mehr rechtzeitig vor dem Wintereinbruch anwurzeln.

Manche Herbstasternsorten sind anfällig für Mehltau. Besonders Kissenastern und Glattblattastern leiden bei Trockenheit unter Mehltau.