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Die Hainbuche - Sträucher und Hecken im Garten

Die Hainbuche ist ein sommergrüner Laubbaum, der 20 m und höher werden kann, oftmals jedoch als niedrige Schnitthecken mit Wuchshöhen zwischen 1 und 4 m gehalten wird. Bei freistehenden Bäumen werden die Kronen sehr ausladend und benötigen viel Platz.

In mitteleuropäischen Wäldern ist die Hainbuche sehr häufig zu finden. Sie ist robust und mit bis zu 150 Jahren sehr langlebig.

Der Baum wächst mäßig bis schnell, zwischen 30 und 40 cm pro Jahr. Wobei das Wachstum stark von Standort und Pflege abhängt.

Die Rinde des Stamms ist grau, das Holz weißlich. Aus diesem Grunde wird dieser Baum häufig auch als Weißbuche bezeichnet.

Die Blätter sind etwa 5 bis 10 cm groß und an den Rändern doppelt gesägt. Die jungen Blätter sind auf der Unterseite behaart, verkahlen jedoch mit der Zeit. Das Laub ist im Sommer grün, im Herbst gelb und färbt sich im Winter dann braun. Dies ist jedoch keineswegs ein Grund zur Besorgnis sondern ein ganz natürlicher Sonnenschutz der Pflanze. Die Hainbuche ist ein laubabwerfender Baum. Das alte Laub bleibt jedoch oftmals bis zum nächsten Frühjahr, bis das neue, frisch grüne Laub austreibt, an den Zweigen. Somit bietet sie selbst im Winter guten Sichtschutz.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Zeitgleich mit den neu austreibenden Blättern im April und Mai blühen die Blüten bzw. Kätzchen, die männlichen gelb und die weiblichen grün. Die sich aus den weiblichen Blüten entwickelnden kleinen Nüsse befinden sich an Blattorganen, die sich aus den Blütenblättern gebildet haben. Bis zu 16 cm lang können diese außergewöhnlichen Fruchtstände werden.

Die Hainbuche ist eine der beliebtesten Heckenpflanzen. Wegen ihrer dichten Verzweigung bietet sie guten Sicht- und Windschutz. Im Gegensatz zu vielen anderen Heckenpflanzen können sie auch in der Nähe von Terrassen oder gepflasterten Wegen gepflanzt werden. Denn wegen ihrer tiefen Wurzeln besteht keine Gefahr, dass beispielsweise Gehwegplatten oder Pflastersteine angehoben oder beschädigt werden. Die Hainbuchenhecken sind außerdem beliebte Brutplätze für zahlreiche Vogelarten.

 

Pflanzung

Die Hainbuche ist eine äußerst anspruchslose Pflanze. Sie gedeiht bei allen Lichtverhältnissen, in der vollen Sonne, im Halbschatten und im Wald selbst im tiefen Schatten. Sie wächst auf fast jedem kultivierten Gartenboden, am besten jedoch auf gleichmäßig feuchtem, tiefgründigem Boden mit einem hohen Lehmanteil. Er sollte nährstoffreich, humos und gut wasserdurchlässig sein.

Bei der Pflanzung sollte man als Pflanzabstand etwa die Hälfte der geplanten Wuchshöhe rechnen. Mindestens 50 cm benötigen die Pflanzen aber auf jeden Fall, auch als kleine Hecke. Gepflanzt werden kann bei frostfreien Böden von Herbst bis ins zeitige Frühjahr.

Grundsätzlich ist die Vermehrung möglich, jedoch sehr langwierig und schwierig. In der Regel sind die Jungpflanzen im Handel sehr preisgünstig und somit leichter zu haben. Scheut man diese Mühe jedoch nicht kann man die Samen im Herbst aussäen. Als Kaltkeimer benötigen sie ausreichend Kälte, um zu keimen. Es dauert jedoch etwa 1 bis 2 Jahre, bis die Samen überhaupt beginnen mit dem Keimen. Im Frühsommer kann man versuchen, die Hainbuche durch Stecklinge zu vermehren. Diese bewurzeln jedoch häufig nicht so gut.

 

 

 

Pflege

In Trockenperioden sollte man für ausreichend Feuchtigkeit sorgen. Den Boden aber möglichst erst gießen, wenn die oberste Bodenschicht abgetrocknet ist. Mit einer Mulchschicht kann man die Feuchtigkeit länger im Boden halten und spart sich darüber hinaus noch das Düngen.

Beim Rückschnitt gibt es keine Besonderheiten zu beachten. Der Strauch ist sehr schnittverträglich, selbst einen radikalen Rückschnitt bis auf den Stock verträgt er  und treibt wieder neu aus. Am besten geeignet für einen Schnitt ist das zeitige Frühjahr noch vor Austriebsbeginn. Kleine Formschnitte können jedoch auch im Sommer, bei nicht allzu trockenem Wetter, ausgeführt werden.

An Wiesen und Waldrändern sollte man vor allem junge Hainbuchen an Grundstücksgrenzen vor Wildverbiss schützen, denn die jungen Pflanzen sind bei Rehen und Rothirschen sehr beliebt.

Die Hainbuche ist bis zu – 30 °C frosthart und benötigt deshalb auch keinen Winterschutz.