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Die Gemüsepflanzen
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Gurke - Gemüse im Garten

Gurken gehören zu den Kürbisgewächsen. Salatgurken werden im Gewächshaus gezogen und schmecken frisch, beispielweise als Salat, besonders gut. Freilandgurken sind etwas kleiner und robuster und werden im Garten kultiviert. Sie eignen sich eher zum Einlegen, zum Beispiel als Essig- oder Senfgurken.

Die Tomaten mit seinen zahlreichen verschiedenen Sorten gehört zu einem der beliebtesten Gemüsepflanzen hierzulande. Jedoch ist der Anbau und die Pflege dieses wärmeliebenden Nachtschattengewächses ist nicht ganz einfach.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Pflanzung

Gurken sind recht anspruchsvoll, was den Standort und die Bodenqualität angeht. Sie benötigen einen warmen, sonnigen und windgeschützten Platz. Der Boden sollte durchlässig, nährstoffreich und humushaltig sein.

Gurkensamen können im zeitigen Frühjahr im beheizten Gewächshaus oder im Anzuchtkasten gesät werden oder im mittleren Frühjahrin Töpfen im Frühbeetkasten. Ist die Frostgefahr Mitte Mai vorüber und der boden bereits erwärmt, kann  auch direkt ins Freiland gesät werden. Man kann aber auch Jungpflanzen kaufen und mit einem Pflanzabstand von etwa 40 cm ins Beet pflanzen. Idealerweise wurde der Boden im vorangegangenen Herbst bereits tiefgründig gelockert und mit Humus angereichert. Vor dem Pflanzen die Erde nochmals lockern und Kompost einarbeiten. Bei kalten Nächten sollten die noch jungen und empfindlichen Pflänzchen mit einem Folientunnel abgedeckt werden.

Als Beetnachbarn eignen sich Salat, Kohlrabi oder Sellerie, so wird der Platz optimal ausgenutzt.

 

 

 

 

 

Pflege

Gurkenpflanzen müssen regelmäßig gegossen werden, denn sie haben einen hohen Wasserbedarf. Ideal ist abgestandenes Wasser, nicht zu kaltes Wasser. Wird mit kaltem Leitungswasser gegossen, besteht die Gefahr, dass die Früchte bitter werden. Mit einer Mulchschicht bleibt die Feuchtigkeit länger im Boden.

Gurken sind Starkzehrer und benötigen für gutes Gedeihen und eine reiche Ernte entsprechende Nährstoffgaben. Hierfür arbeitet man entweder Kompost vorsichtig in den Boden ein oder verteilt Stallmist um den Stammgrund. Sobald sich die ersten Früchte bilden, sollte man mit einem Flüssigdünger für ausreichend Nährstoffe sorgen.

Kletternde Sorten müssen mit Draht oder Schnur befestigt werden. Bei Freilandguken kappt man den Haupttrieb nach dem 5. oder 6. Blatt, damit die Seitentriebbildung angeregt wird. Salatgurken müssen regelmäßig geschnitten werden. Hier werden die Seitentriebe nach dem ersten Blattansatz gekürzt.

Gurkenpflanzen sind Flachwurzler, deshalb muss man bei der Bodenbearbeitung darauf achten, dass man nicht zu tief hackt.

 

 

 

 

Ernte und Lagerung

Freilandgurken können zwischen Juli und September geerntet werden. Am besten erntet man, bevor sie ihre volle Größe erreicht haben. Wenn sie gelb werden, ist der Erntezeitpunkt bereits überschritten. Damit die restlichen Früchte nicht geschwächt werden, sollten gelbe Gurken umgehend entfernt werden.

Salatgurken aus dem Gewächshaus sind bereits ab Juni reif.

In einem kühlen Kelleraum oder einer Speisekammer kann man Gurken noch einige Tage lagern. Ideal ist eine Raumtemperatur zwischen 10 und 15 °C. Der Kühlschrank ist ungeeignet zur Lagerung.