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Gräser im Garten pflanzen

Gräser sind recht anspruchslos und im Garten leicht zu kultivieren. Gepflanzt werden kann im Frühjahr oder Herbst, bei frostfreien, trockenen Böden sogar im Winter.

 

Standortansprüche

Die meisten Gräsersorten gedeihen auch auf weniger geeigneten Böden, kommen jedoch am besten zur Geltung, wenn man die jeweiligen Klima- und Bodenansprüche der Pflanze berücksichtigt.

Während Süßgräser in der Regel die volle Sonne bevorzugen, gedeihen Seggen und Hainsimsen besser im leichten Schatten.

Viele Gräser kommen mit sandigen, nährstoffarmen und sogar trockenen Böden gut zurecht. Besonders geeignet für die Pflanzung sind hier die Sorten mit blauen oder grauen Blättern, wie Blauschwingel, Federgras, Indianergras oder Rutenhirse.

Schwerer Tonboden ist nicht ganz so optimal. Der dichte Boden und die mangelnde Durchlüftung machen den Gräsern die Eingewöhnung sehr schwer. Durch die Zugabe von organischem Material und grobem Sand können die Bodenverhältnisse verbessert werden.

Einige Gräserarten bevorzugen feuchten bis nassen Boden. Chinaschilf, Blaues Pfeifengras oder Pfahlrohr gedeihen im Uferbereich besonders gut.

 

 

 

 

Vermehrung

Gräser lassen sich durch Samen oder Teilung vermehren.

Bei frühjahrsblühenden Pflanzen entstehen bereits im Herbst aus den Samen neue Pflanzen.  Später blühende Arten sollten im Spätwinter ausgesät werden und erscheinen dann im Frühjahr. Die Vermehrung durch Samen erfolgt in der Regel nicht sortenrein, so dass die Nachkommen meistens nicht genauso aussehen wie die Elternpflanzen.

Deshalb empfiehlt sich vor allem bei Kultursorten die Vermehrung durch Teilung. Der beste Zeitpunkt für die Teilung ist das Frühjahr, frühjahrsblühende Gräser können auch im Herbst geteilt werden. Die ausgegrabenen Horste niedrigwüchsiger Arten können mit den Händen vorsichtig auseinander gerissen werden. Hohe Gräser müssen mit einem scharfen Spaten oder bei älteren Pflanzen unter Umständen mit einer Axt oder Säge geteilt werden. Die Pflanze sollte vor der Teilung geschnitten werden. Die weniger wuchsstarke Mitte kann entsorgt werden.

 

 

 

Kauf

Beim Kauf sollte man auf gute Qualität achten. Bevorzugen Sie kräftige Pflanzen mit bunten, schwingenden Blättern. Besteht die Möglichkeit die Pflanze aus dem Topf zu holen, so kann man schauen, ob das Wurzelsystem gut entwickelt und gesund ist. Die Wurzeln sollten weiß und kräftig sein und ausreichend Platz haben. Bei dünnen, braunen Wurzeln, verdichteten Wurzelballen, abgestorbenen oder verwelkten Blättern sollte man besser die Finger von der Pflanze lassen. Auch wenn die Topferde ausgetrocknet oder auf vernachlässigte Pflege schließen lässt, wird es schwierig werden, die Pflanze wieder aufzupeppeln. 

 

 

 

 

Pflanzung

Idealerweise wird der Boden mindestens 3 Monate vor dem Einpflanzen vorbereitet. Hierzu gehört, dass er gründlich von Unkraut befreit, tiefgründig umgegraben und durch geeignete Maßnahmen verbessert wird. Dann sollte der Boden etwa 3 Monate ruhen. Da die meisten Gräser eher magere Böden bevorzugen, wird im Gegensatz zu anderen Pflanzen nicht Kompost, sondern eher grober Sand oder Kies eingearbeitet.

Eingetopfte Gräser sollten vor dem Einpflanzen gründlich gewässert werden. Der Pflanzabstand beträgt etwa die Hälfte der zu erwartenden Wuchshöhe. Das Wurzelsystem benötigt ausreichend Platz, deshalb sollte das Pflanzloch 4 Mal so groß sein wie der Wurzelballen. Die Pflanze wird ein klein wenig tiefer als im Topf eingepflanzt. Anschließend die Erde um den Wurzelbereich fest andrücken und kräftig gießen. 

Eine Mulchschicht aus grobem Sand oder Kies hilft dabei den Boden länger feucht zu halten und das Unkrautwachstum zu unterdrücken. Die Schicht sollte allerdings nicht zu dick sein, da sonst die Gefahr besteht, dass der Boden zu nass für die Gräserwurzeln bleibt. 

Einjährige oder ausdauernde Gräser können im späten Winter oder zeitigen Frühjahr an Ort und Stelle ausgesät werden. Die im Sommer oder Herbst gesammelten Samen sollten den Winter über in einer Papiertüte an einem trockenen, kühlen Ort gelagert werden.