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Der Ginster - Sträucher und Hecken im Garten

Der Ginster gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler und umfasst unterschiedliche Arten und Gattungen.

Er wächst als Strauch oder Halbstrauch und besitzt quasi immergrüne, rutenartige, dünne Zweige. Nur an jungen Zweigen befinden sich Blätter. Die Zweige bleiben lange Zeit grün, da ihre Oberschicht nicht verkorkt.

Vom späten Frühjahr bis in den Hochsommer hinein erfreut der Ginster mit seinem reichen Blütenflor. Die gelben Blüten besitzen eine eigenwillige Form mit Fahne, Schiffchen und Flügel. Sie sind zentralsymmetrisch angeordnet.

Wegen ihres nicht ganz so attraktiven Aussehens nach der Blüte eignet sich der Ginster nicht unbedingt als Solitärpflanze, sondern sollte besser mit anderen Pflanzen kombiniert werden. Auch wenn der Ginster als Schmetterlingsblume gilt, wird er doch in erster Linie von Hummeln und Bienen bestäubt.

Bei Nutzung des Gartens durch Kinder oder Haustiere sollte man berücksichtigen, dass alle Pflanzenteile des Ginsters giftig sind, besonders die Blüten und Samen.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Arten

Der Deutsche Ginster gehört zu den Hülsenfrüchten und kann als Strauch bis zu 60 hoch werden. Er mag trockene, sandige Böden, wie sie auf Magerwiesen oder in Heiden zu finden sind. Die Triebe enthalten Gerbstoffe und gelben Farbstoff. Die goldgelben Blüten erscheinen von Mai bis August.

Färber-Ginster ist aus alten Zeiten bekannt als Lieferant für gelben Farbstoff. Auch er wächst als Strauch zwischen 20 und 60 cm hoch. Der Färber-Ginster besitzt kleine, wintergrüne Blätter und gelbe Blüten, die von Mai bis August blühen. Er bevorzugt trockene Wiesen und Heiden. Um die Pflanze mit den nötigen Nährstoffen zu versorgen, besitzt sie eine lange Pfahlwurzel.

Der Edel-Ginster kann bis zu 1,5 m hoch werden und hat einen überhängenden Wuchs. Er blüht vor allem im Mai und Juni.

 

Pflanzung

Gepflanzt werden kann der Ginster im Frühjahr oder im Herbst. Er stellt keine hohen Ansprüche an seinen Standort. Ihm genügen trockene Sandböden, wie sie in Heiden oder auf Magerwiesen zu finden sind. Sie fügen sich sehr gut in Stein- oder Heidegärten ein.

Im Schatten oder Halbschatten anderer Bäume, die mit ihm um Licht und Wasser konkurrieren, steht der Ginster jedoch nicht gern. Er bevorzugt einen sonnigen Standort, beispielweise in baumlosen Heidegärten oder auf sonnigen Abhängen.

Ginster sollte möglichst als Containerware oder mit Wurzelballen gekauft werden. Aber auch selbst vermehren lässt sich der Ginster auf mehrere Arten. Nach der Blüte können beispielsweise Stecklinge  aus jungen Trieben geschnitten werden.

Reine Sorten kann man auch aus Samen ziehen. Mit dem Aussäen und Vorkultivieren in Töpfen sollte bereits im Januar begonnen werden. Bei guter Pflege blüht der Ginster bereits im darauffolgenden Jahr.

 

 

 

Pflege

Auch in der Pflege ist der Ginster eher anspruchslos. Trockenheit kann ihm nichts anhaben, denn über das winzige Laub verdunstet nur wenig Feuchtigkeit. Darüber hinaus entwickelt der Ginster über die Jahre eine Pfahlwurzel, die bis zu 1 m lang werden kann und so Wasser auch aus den entlegeneren Erdschichten ziehen kann.

Die Böden müssen nicht besonders nährstoffreich sein und auch das Düngen kann man sich sparen. Denn der Ginster ist in der Lage mit Hilfe der an der Wurzel befindlichen Knollenbakterien, Dünger aus Luftstickstoff selber herzustellen.

Das Umpflanzen sollte man möglichst vermeiden, da die Wurzeln schlecht wieder anwachsen. Die meisten Arten sind frostbeständig. Junge Pflanzen sowie der  Edel- Ginster sollten jedoch vor Kälte geschützt werden. Es empfiehlt sich ihn zum Ende der Vegetationsperiode mit Reisig oder ähnlichem Material zu umhüllen.

Damit der Ginster nicht vergreist, er blühfaul wird und seine Zweige nicht auseinanderfallen, sollte er regelmäßig verjüngt werden. Hierfür den Strauch nach der Blüte etwa um ein Drittel zurückschneiden. Aufrechter Ginster, der als Hecke oder Sichtschutz dienen sollen, kann alle paar Jahre mit einer Heckenschere in Form gebracht werden.

 

 

 

Krankheiten und Schädlinge

In nicht umzäunten Gärten in Wald- oder Feldnähe ist der Ginster der Gefahr von Wildverbiss ausgesetzt, denn das Laub und auch die Triebe sind bei Rehen und Wildkaninchen äußerst beliebt. Mit einem Maschendrahtzaun kann man die Sträucher davor schützen.

Ansonsten ist der Ginster recht robust gegenüber Krankheiten und Schädlingen und wird deshalb nicht so häufig befallen.