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Die Geranie - Balkon- und KübelpflanzeGeranien

Eine der wohl beliebtesten Balkonpflanzen ist die Geranie. Sie gehört zu den Storchschnabelgewächsen.

Es gibt sie als einjährige oder mehrjährige Pflanze, verholzt oder unverholzt, mit aufrechtem oder hängendem Wuchs. Wegen ihrer guten Schnittverträglichkeit kann sie sogar als Hochstamm geschnitten werden. Bis zu 1 m hoch können manche Geranienarten werden, die meisten haben jedoch eine Wuchshöhe um die 30 cm. Die Triebe von Hängegeranien werden oft über 1 m lang.

Die Blüten sind trompetenförmig, fünfzählig und stehen gruppenweise an langen Blütenstielen. Geranienblüten gibt es in den unterschiedlichsten Farben, weiß, rosa, lachsfarben, pink, lila oder rot. Sie blühen von Mai bis in den Herbst hinein. Sobald stärkere Fröste kommen, sterben sie ab.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Die Laubblätter der aufrecht wachsenden Sorten sind meistens behaart, die der Hängergeranien eher glatt und glänzend. Die Blattränder sind bei vielen Sorten tief gesägt. Es gibt sogenannte Duftgeranien, deren Blätter bei Berührung einen Duft absondern. Sie werden teilweise als Gewürze zur Aromatisierung verwendet oder zu ätherischen Duftölen verarbeitet.

 

Pflanzung

Geranien sind Sonnenanbeter und blühen am üppigsten in der vollen Sonne, aber auch hellen Halbschatten akzeptieren sie.

Geranien  lassen sich sehr gut durch Stecklinge vermehren. Hierfür werden etwa 15 cm lange halbreife Kopfstecklinge geschnitten. Grundsätzlich kann man sie ganzjährig vermehren, ideal dafür ist jedoch der Sommer.

Auch aus Samen lassen sich Geranien heranziehen. Damit sie nicht allzu spät blühen, sollte die Aussaat spätestens im Februar unter Glas erfolgen. Da die Samen Lichtkeimer sind, dürfen sie nur ganz dünn mit Erde bedeckt werden. Die ideale Keimtemperatur liegt zwischen 20 und 22 °C. Sofern kein Frost mehr zu erwarten ist, können die Jungpflanzen ins Freie. Vorher sollten sie langsam abgehärtet werden, damit sie sich an das Außenklima und die Sonnenstrahlung gewöhnen.

 

Pflege

Die Geranie ist äußerst pflegeleicht. Sie benötigt jedoch viel Wasser, um wachsen zu können und reich zu blühen. Vor allem im Frühjahr und im Sommer an trockenen und heißen Tagen muss Unter Umständen mehr als einmal pro Tag gegossen werden.

 

 

 

 

Da die Pflanze wegen ihres schnellen Wuchses und der Blütenfülle außerdem viele Nährstoffe benötigt, sollte sie einmal pro Woche mit einem phosphorreichen Flüssigdünger versorgt werden.

Verwelkte Blütenstände regelmäßig entfernen, um die Knospenneubildung zu fördern.
Die Geranie ist kaum anfällig für Krankheiten und Schädlinge.

Leichte Fröste verträgt die Pflanze, wenn sie etwas geschützt steht. Bei Temperaturen unter – 5 °C stirbt sie jedoch ab. Wegen der geringen Anschaffungskosten von Jungpflanzen werden Geranien häufig als Einjährige behandelt und nach dem Verblühen entsorgt.
Grundsätzlich ist es aber auch möglich sie zu überwintern. Der Raum sollte kühl, jedoch frostfrei und möglichst nicht zu dunkel sein. Lange Triebe können vor dem Einräumen gekürzt werden. Im Winterquartier nur sehr sparsam gießen, so dass der Wurzelballen nicht völlig austrocknet. An frostfreien Tagen den Raum kurz lüften. Verwelktes und Vertrocknetes zeitnah entfernen, um Pilzkrankheiten vorzubeugen.

 

 

 

 

Auch in einem mäßig beheizten Raum, wie dem Treppenhaus oder Wintergarten, können Geranien überwintern, denn sie blühen im nächsten Sommer auch ohne Winterruhe.
Im Frühjahr kann die Pflanze bei Austriebsbeginn handhoch über dem Boden abgeschnitten werden.  Dieser starke Rückschnitt ist für eine üppige Blüte erforderlich, da die Geranie ihre Blüten ausschließlich an den einjährigen Trieben bilden.

Nach den Eisheiligen sollten die Pflanzen, bevor sie ihr sonniges Plätzchen erhalten, im Schatten oder an wolkigen Tagen draußen abgehärtet werden, damit die Blätter in der Sonne nicht verbrennen.
Ist der Topf stark durchwurzelt, kann die Pflanze im Frühjahr in ein etwas größeres Pflanzgefäß  umgetopft werden.