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Gemüsebeet

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anbau von Gemüse im Garten planen

Bereits im Herbst oder Winter sollte man die Anbauplanung für die Nutzung der Gemüsebeete im kommende Jahr machen. Um die Beete im Gemüsegarten effektiv zu nutzen, sollte man sich Gedanken darüber machen, welches Gemüse wann und wo angebaut werden soll. So können die Beete nach der ersten Ernte durchaus für weitere Pflanzungen oder Aussaaten genutzt werden.

Der erste Schritt der Planung ist die Auswahl des Gemüses, welches angebaut werden soll und die Ermittlung des Bedarfs. Welche Gemüsesorten angebaut werden richtet sich im Normalfall nach dem Geschmack des Hobbygärtners und dessen Familienmitgliedern. hat man sich entschieden, ist der Bedarf zu ermitteln. Hier ist dann die Frage, ob das jeweilige Gemüse nur für den sofortigen Verzehr angebaut werden soll, oder ob man es auch bevorraten möchte.

 

 

 

 

 

 

Wenn noch keine Erfahrungswerte für die benötigten Mengen vorhanden sind, sollte man lieber etwas weniger anbauen. Auch sollte man berücksichtigen, dass oft sämtliche Pflanzen einer Gemüsesorte innerhalb weniger Tage reif zur Ernte sind und es dann oft schwierig wird, die gesamte Ernte zu verwerten.

Wer nur für den täglichen, frischen Verzehr Gemüse anbauen möchte, kann dieses Problem umgehen, indem er nicht den ganzen Samen zur gleichen Zeit ausbringt. Stattdessen kann man in Folgesätzen anbauen und im Abstand von beispielsweise einer Woche jeweils eine Reihe dieser Gemüsesorte aussäen. So werden die einzelnen Pflanzen des Gemüsebeetes auch zeitversetzt erntereif.

 

 

 

 

Beetbelegung jährlich wechseln

Bei der Anbauplanung sollte berücksichtigt werden, dass die Gemüsebeete nicht jedes Jahr mit derselben Gemüsesorte bepflanzt werden sollte. Pflanzen Sie am besten jedes Jahr eine andere Pflanzenfamilie auf das entsprechende Beet. Dies gilt ganz besonders für die Hauptkulturen wie Kohl oder Tomaten, welche lange auf dem Beet verbleiben und den Boden so stark auslaugen können.

Sinnvoll kann es hier sein, sich die Belegung der Beete aufzuschreiben. So weiß man auch im nächsten Jahr noch, was wo gepflanzt war und man kann entsprechend umverteilen.

Bei der Aussaat bzw. Pflanzung muss ein ausreichender Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen und den Pflanzreihen gelassen werden. Nur so kann sich das Gemüse optimal entwickeln.

 

 

 

Stehen die Hauptkulturen für die einzelnen Beete fest, kann man geeignete Sorten für Mischkulturen bestimmen. Auch Vorkulturen oder Nachkulturen können abhängig von Pflanz- und Erntezeit der Hauptkulturen für eine effektive Beetnutzung eingesetzt werden. So kann z.B. das Beet für die Tomaten vorher für Schnittsalat genutzt werden, oder das Beet für Erbsen oder Buschbohnen dient nach deren Ernte als Fläche für den Grünkohl.

So lässt sich insbesondere in einem kleinen Garten die Beetfläche sehr effektiv nutzen. Achten Sie allerdings auch bei Vorkulturen, Nachkulturen und Mischkulturen auf einen passenden Fruchtwechsel.

Steht die Bepflanzung bzw. Aussaat für die einzelnen Beete fest, kann das Saatgut bereits besorgt werden. Sonst kann es passieren, das die gewünschte Sorte zur Aussaatzeit nicht verfügbar ist, oder man die Besorgung über die anderen Gartenarbeiten im Frühjahr dann einfach vergisst.