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Gemswurz - Stauden für den Garten

Die Pflanzengattung Gemswurz gehört zu den Korbblütlern. Die krautige, mehrjährige Staude wird zwischen 20 und 90 cm groß.

Die strahlend gelben Blüten erinnern in ihrer Form an die der Margeriten. Sie besitzen Zungen- und Röhrenblüten und blühen von Frühjahrsmitte bis in den Hochsommer. Die nektarreichen und  duftenden Blüten locken zahlreiche Insekten, wie Bienen und Schmetterlinge, an.

Die dünnen Stängel sind einfach und kaum verzweigt. Sie sind mit einem leichten Flaum überzogen. Die länglichen, ei- oder herzförmigen Laubblätter stehen bodenständig im Büscheln zusammen. Der Blattrand kann gezähnt, gekerbt oder glatt sein. Nach der Blüte zieht die Gemswurz ihr Laub ein.

Gemswurz passt besonders gut in Bauern- und Steingärten. Sie fühlt sich nicht nur in sonnenverwöhnten Blumenbeeten wohl sondern auch im lichten Schatten von Gehölzrabatten. Die Staude lässt sich wunderbar mit blauen Traubenhyazinthen, roten Tulpen oder dem Tränenden Herz kombinieren. Die teppichartigen Blütenpolster können als Bodendecker oder Beeteinfassung dienen.  Ausläuferbildende Arten eignen sich zum Verwildern.

Gemswurz sind sehr gute Schnittblumen. Besonders lange halten sie in der Vase, wenn sie morgens geschnitten werden.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Arten

Am häufigsten wird die Doroicum orientale im Handel angeboten. Sie ist ein Frühblüher und eignet sich mit etwa 40 cm Wuchshöhe vor allem für niedrige Blumen- und Staudenbeete. Sie zieht im Frühjahr zahlreiche Bienen und Hummeln an. Die Blätter sind rund bis herzförmig und glänzend grün. Nach der Blüte zieht die Pflanze das Laub ein.

Die Herzblättrige Gemswurz (Doronicum columnae) wird zwischen 20 und 60 cm hoch. Die hellgrünen Blätter sind nierenförmig. Von Frühjahrsmitte bis –ende blühen die goldgelben, einzeln stehenden Blüten.

Die Kriechende Gemswurz breitet sich durch Ausläufer aus und kann so in kurzer Zeit größere Bestände bilden. Sie eignet sich eher für große Staudenbeet sowie Standorte, an denen es nicht stört, wenn sie verwildert. Die robuste Staude wird bis zum 90 cm groß, besitzt blassgrüne Blattbüschel und hellgelbe Blüten. Blütezeit ist vom späten Frühjahr bis in den Hochsommer.

Pflanzung

Gemswurz bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Der Boden sollte nährstoffreich und humos sein.

Die Staude wirkt in kleineren Gruppen gepflanzt besser als einzeln stehend. Der Pflanzabstand sollte zwischen 25 und 40 cm betragen.

Gemswurz lässt sich im Frühjahr bei Austriebsbeginn leicht teilen. Auch die Vermehrung durch Samen ist möglich. Die Aussaat erfolgt ebenfalls im Frühjahr.

 

 

 

Pflege

Der Boden sollte gleichmäßig feucht gehalten werden. Trockenheit wird ebenso wenig vertragen wie Staunässe. Beim Bewässern sollte man möglichst nah am Stammgrund gießen, damit die Blätter nicht feucht werden. Denn dann kann die Pflanze anfällig für Mehltau werden.

Wird der Boden gemulcht, kann man sich das Düngen sparen. Darüber hinaus bleibt durch die Mulchschicht die Feuchtigkeit länger im Boden.

Verwelktes und Verblühtes regelmäßig entfernen, bevor die Samenbildung einsetzt, die der Pflanze Kraft raubt. Der Rückschnitt kann entweder nach der Blüte im Herbst erfolgen, sobald das Laub vergilbt ist, oder bei Austriebsbeginn im zeitigen Frühjahr. Die Gemswurz wird etwa 10 cm oberhalb des Bodens zurückgeschnitten.

Damit die Staude nicht vergreist und blühfaul wird, sollte sie alle 4 bis 5 Jahre durch Teilung verjüngt werden. Am besten geeignet dafür ist das zeitige Frühjahr, sobald die Pflanze beginnt auszutreiben.

Sämtliche Gemswurzarten sind winterhart und benötigen keinen Winterschutz.