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Gartenarbeiten - Gehölzpflege

Frühjahr

Mit steigenden Temperaturen kann der Winterschutz an den Bäumen entfernt werden. Sollte es zu Frostrissen oder Schnittwunden gekommen sein, können diese im Frühjahr zurückgeschnitten und mit Wundschutzmittel versorget werden.

Jetzt wo das Wachstum einsetzt, sollten Gehölze gedüngt werden.

Immergrüne Hecken können geschnitten werden, sobald die stärksten Fröste vorbei sind. Unbedingt jedoch bevor sie neu austreiben. Ziersträucher können bei milden Temperaturen ausgelichtet werden. Ausgenommen die im zeitigen Frühjahr blühenden Arten, wie Forsythie. Manche Sträucher, wie der Schmetterlingsstrauch, müssen radikal gekürzt werden, da sie nur an den jungen Trieben blühen. Andere, wie der Roseneibisch, werden nur ausgelichtet. Auch die mittlerweile verblühten Heidekräuter sollten gestutzt werden, um den Neuaustrieb anzuregen. Hier jedoch darauf achten, dass nicht bis ins Holz geschnitten wird.

Frühjahrsblüher, wie Mandelbäumchen und Hängeweidenkätzchen, werden nach der Blüte radikal gestutzt.  Auch bei der Forsythie sollten alle paar Jahre die alten Triebe entfernt werden.

 

 

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Im März startet die Pflanzzeit für Ziersträucher und Nadelbäume. Selbst frühjahrsblühende Sträucher können jetzt noch gepflanzt werden. Bei wurzelnackten Gehölzen sollte der Boden bei der Pflanzung gut eingeschlämmt werden. So hat die Pflanze besseren Bodenkontakt und bildet schneller Wurzeln. Als kleine Starthilfe etwas Kompost mit ins Pflanzloch geben. In den darauffolgenden Wochen darauf achten, dass die Neupflanzungen immer ausreichend mit Wasser versorgt werden, damit sie gut anwurzeln. Eine Mulchschicht hält die Feuchtigkeit im Boden und kann rasches Austrocknen verhindern.

Bodendecker, wie Immergrün, lassen sich jetzt problemlos vermehren. Hierzu werden Stücke der Polster vorsichtig ausgegraben, ohne dass Wurzeln abreißen. Gut wässern und umgehend an einem halbschattigen Plätzchen wieder einpflanzen.

Gehölze, wie Rhododendron, Konifere oder Buchsbaum sollten im Frühjahr gedüngt und bei Bedarf umgepflanzt werden.

 


 

 

Sommer

Die wichtigste Gartenarbeit ist im Sommer das regelmäßige Gießen. Gerade unter stark belaubten Pflanzen, wie dem Rhododendron, kommt nur wenig Regenwasser an das Wurzelwerk. Deshalb möglichst am Stammgrund unterhalb der Blätter wässern. Auch die Neupflanzungen müssen gut bewässert werden.

Sträucher, die im Frühsommer blühen, wie Ginster, werden nach der Blüte ausgelichtet. Bei älteren Gehölzen braucht man dies nicht jährlich durchzuführen.

Laubabwerfende Schnitthecken werden im Sommer geschnitten, ebenso wie Hecken aus immergrüner Scheinzypresse oder Lebensbaum. Anschließend reichlich bewässern, um den durch die Schnittstellen verursachten Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen.

Gedüngt wird bei Ziergehölzen nur bis Anfang Juli, damit die Pflanzen sich auf die Vegetationspause einstellen können.  Viele Gehölze und Stauden lassen sich den gesamten Sommer einfach durch Stecklinge oder Absenker vermehren.

Damit der Schmetterlingsstrauch möglichst lange blüht, sollte Verblühtes regelmäßig entfernt werden.

Beim Rhododendron werden die verwelkten Blütenständer herausgebrochen. Mit einer Schere könnten die darunterliegenden neuen Triebspitzen sonst beschädigt werden. Anschließend mit Spezialdünger düngen, damit die Pflanze mit ausreichend Nährstoffen für die Blütenbildung für das kommende Jahr versorgt ist.

 

 

 

 

Herbstlaub

Herbst

Im Herbst ist Pflanzzeit. Immergrüne Gehölze sollten möglichst im September, solange die Böden noch warm sind, gepflanzt werden. Sie müssen noch vor dem Winter ordentlich anwurzeln, da auch in der kalten Jahreszeit über ihre Blätter Wasser verdunstet und dieses somit über die Wurzeln ausreichend zur Verfügung gestellt werden muss.

Bei manchen sehr wärmebedürftigen Arten empfiehlt es sich bis zum Frühjahr mit der Pflanzung zu warten.

Zierliche Gehölze und Hochstämme sollten an einem Pfahl befestigt werden, damit sie festen Stand haben und die neu gebildeten Wurzeln beim Herbstwind nicht gleich wieder abreißen.

Laubabwerfende Heckenpflanzen und robuste Ziersträucher werden am besten im November gepflanzt, solange die Böden noch frostfrei sind.

Neupflanzungen regelmäßig bewässern. Sie können mit einer Mulchschicht zusätzlich vor Austrocknung geschützt werden. In freien Lagen kann eine Manschette um den noch jungen Baumstamm Wildverbiss verhindern.

Junge Gehölze und Kübelpflanzen müssen auf den Winter vorbereitet werde. Sie sollten mit Abdeckungen oder Schutzvlies vor starkem Frost geschützt werden. Empfindliche Gehölze ebenfalls mit Reisig oder anderem organischem Material abdecken, damit sie an milden Wintertagen nicht austreiben und ihre Triebe dann erfrieren.

 


 

 

Winter

Immergrüne Gehölze, wie Rhododendron, Buchsbaum und Bambus, müssen auch im Winter, vor allem bei trockener Witterung bewässert werden. Dies sollte jedoch nur an frostfreien Tagen geschehen. Eine Mulchschicht kann zusätzlich vor Austrocknung schützen.

Größere Schneemassen entfernt man lieber rechtzeitig von Bäumen und Hecken, bevor Äste und Zweige von der Schneelast beschädigt werden.

Ziersträucher, die im Sommer oder Herbst blühen, können bereits im Winter ausgelichtet werden. Denn dann sind die Äste und Zweige frei von Laub und man kann krankes und totes Holz, als auch sich überkreuzende oder nach innen wachsende Zweige besser erkennen. Gehäckselt lassen sich die Äste und Zweige gut auf den Rabatten und Beeten als Mulchschicht aufbringen.

Robuste Ziersträucher können während der gesamten Vegetationspause, im Winter, neu gepflanzt oder umgesetzt werden. Einzige Voraussetzung: der Boden muss frostfrei sein.

 

 

 

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