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Garten im Winter

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gehölze im Garten pflegen - bewässern, düngen, mulchen, Winterschutz, Schnitt

Unter guten Standortbedingungen sind Gehölze relativ einfach zu pflegen.

Bewässern

In den ersten Wochen nach der Pflanzung und im ersten Sommer müssen alle Jungpflanzen bei Trockenheit gut bewässert werden, damit sie ordentlich anwurzeln.

Unter stark belaubten Pflanzen kommt nur wenig Regenwasser an das Wurzelwerk. Deshalb möglichst am Stammgrund unterhalb der Blätter wässern.

Immergrüne Gehölze, wie Rhododendron, Buchsbaum und Bambus, müssen auch im Winter, vor allem bei trockener Witterung bewässert werden, jedoch nur an frostfreien Tagen.

 

 

 

 

Düngen

Bei Heckenpflanzen, die regelmäßig geschnitten werden, kann eine gelegentlich Kompostgabe die doch recht eng stehenden Gehölze mit Nährstoffen versorgen.

Gehölze, wie Rhododendron, Konifere oder Buchsbaum profitieren von einer Kompostgabe im Frühjahr.

Ansonsten müssen Sträucher und Bäume in der Regel nicht gedüngt werden. Außer bei  akutem Nährstoffmangel oder in Kübeln kultivierte Gehölzen.

Mulchen

Um das Unkrautwachstum vor allem in der ersten Zeit der Pflanzung einzugrenzen und die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten, kann der Boden um die Gehölze herum mit Rindenmulch, Grasschnitt oder Stroh gemulcht werden. Im Herbst kann auch mit Laub gemulcht werden. Die Schicht muss dick genug sein und gelegentlich erneuet werden.

Winterschutz

Angewachsene, heimische Gehölze benötigen keinen Winterschutz, denn sie sind an die klimatischen Bedingungen angepasst. Junge Gehölze und Kübelpflanzen hingegen sollten mit Abdeckungen oder Schutzvlies vor starkem Frost geschützt werden. Empfindliche Gehölze ebenfalls mit Reisig oder anderem organischem Material abdecken, damit sie an milden Wintertagen nicht austreiben und ihre Triebe anschließend erfrieren.

Größere Schneemassen im Winter am besten entfernen, bevor die Äste abbrechen und Schäden davon tragen.

Mit steigenden Temperaturen im Frühjahr kann der Winterschutz an den Bäumen dann wieder entfernt werden. Sollte es zu Frostrissen oder Schnittwunden gekommen sein, können diese im Frühjahr zurückgeschnitten und mit Wundschutzmittel versorget werden.

 

 

 

 

Schnitt

Bäume werden im Spätwinter, wenn keine starken Fröste mehr zu erwarten sind, ausgelichtet. Bei vielen Bäumen müssen die Schnittmaßnahmen allerdings nicht jährlich ausgeführt werden.

Sträucher, die im Sommer oder Hebst blühen, erhalten ihren Schnitt im späten Winter oder zeitigen Frühjahr, vor dem Blattaustrieb. Im Frühjahr blühende Sträucher werden direkt nach der Blüte zurückgeschnitten, da sie an den Vorjahrestrieben blühen. Bei älteren Sträuchern wird der Schnitt nicht mehr jedes Jahr benötigt.

Beim Schnitt ist darauf zu achten, dass kräftige und gleichmäßig wachsende Triebe erhalten bleiben und kranke, nach innen wachsende Triebe und zu eng stehende Äste entfernt werden.

Bei veredelten Gehölzen sollten eventuell auftretende Wildtriebe möglichst nah an der Basis entfernt werden.

Manche Gehölze breiten sich durch Wurzelausläufer oder Samen stark aus. Sie müssen ständig in Zaum gehalten werden.