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Bodenlockerung und -verbesserung

Da die meisten Gehölze Bodenverdichtungen nicht gut vertragen, sollte der Boden vor der Pflanzung tiefgründig gelockert werden. So können auch feinere Faserwurzeln oder kräftige Pfahlwurzeln in tiefere Erdschichten vordringen.

Die Lockerung des Bodens sorgt für eine gute Durchlüftung. Der Boden wird mit Sauerstoff versorgt und die Aktivität der Bodenlebewesen gefördert. Ein lockerer Boden kann Wasser besser speichern, denn in den vielen Hohlräumen sammelt sich das Wasser.

Schwere oder lehmige Boden können aufgelockert werden, indem man Kompost oder Sand einarbeitet.
Bei leichten Sandböden lässt sich durch das Untermischen von Lehm oder Kompost die Speicherkapazität verbessern.

 

 

 

 

Pflanzzeit

Containerpflanzen können eigentlich das ganze Jahr über gepflanzt werden, frostfreie Böden vorausgesetzt. Für ballenlose Gehölze ist der  Herbst die ideale Pflanzzeit, aber auch im Frühjahr ist eine Pflanzung möglich. Dies empfiehlt sich vor allem bei sehr wärmebedürftigen Arten.  Immergrüne Gehölze sollten am besten im September in den Boden, solange diese noch warm sind. So haben die Pflanzen die Möglichkeit noch vor dem Winter ordentlich anzuwurzeln.

Laubabwerfende Heckenpflanzen und robuste Ziersträucher werden am besten im November gepflanzt, solange die Böden noch frostfrei sind.

 

Pflanzschnitt

Pflanzen ohne Ballen sollten unbedingt einen Pflanzschnitt erhalten. Denn die geschädigten und zum Teil funktionsgestörten Wurzeln sind nicht in der Lage, die uneingeschränkte Menge an oberirdischen Trieben zu versorgen.

Als erstes schneidet man beschädigte, wie eingerissene oder gequetschte Wurzeln bis ins gesunde Wurzelwerk zurück. Dann werden die oberirdischen Triebe zurückgeschnitten, so dass ein gesunder Neuaufbau möglich ist. Ober- und unterirdische Pflanzenteile sollten im Gleichgewicht stehen. Je kleiner das Wurzelwerk, desto stärker muss die Pflanze oberirdisch zurückgeschnitten werden.

Containerpflanzen benötigen im Gegensatz zu ballenlosen Gehölzen keinen Pflanzenschnitt, da sie intakte Wurzeln besitzen

 

 

Vor der Pflanzung wässern

Der Wurzelballen sollte vor dem Pflanzen mehrere Stunden gewässert werden. Dafür wird das Wurzelwerk in einen Eimer mit Wasser gestellt, so dass sich die Wurzeln ordentlich vollsaugen können.

 

Einpflanzen

Das Pflanzloch muss dieselbe Tiefe und die doppelte Breite haben wie der Wurzelballen. Mit einem Spaten ist das Loch schnell ausgehoben. Der Untergrund und die Wände des Pflanzloches sollten zusätzlich mit einer Grabegabel gelockert werden.

Das Gehölz so tief in das Pflanzloch setzen, dass es in derselben Tiefe im Boden steht, wie in der Baumschule. Bei Ballenpflanzen muss das Ballentuch vorsichtig entfernt werden.

Zierliche Gehölze und Hochstämme sollten an einem Pfahl befestigt werden, damit sie festen Stand haben und die neu gebildeten Wurzeln beim Herbstwind nicht gleich wieder abreißen. Dieser wird neben dem Ballen an der Windseite eingeschlagen. Den Pfahl mit Baumband oder Kokosstrick befestigen.

Den Aushub mit Humus und bei nährstoffarmen Böden mit etwas Horn- oder Knochenmehl vermischen. Das Loch mit dem Aushub füllen. Mit vorsichtigem Rütteln am Stamm verteilt sich die Erde auch zwischen nackten Wurzeln sehr gut. Die Jungbäume bzw. -sträucher  ausrichten, damit sie gerade stehen. Die Erde gut andrücken und mit den Füßen leicht festtreten. Einen leichten Erdwall formen.

 

 

 

 

Nach der Pflanzung wässern

Direkt nach der Pflanzung den Boden unbedingt gut durchnässen. Wenn das Wasser versickert ist, nochmals gut einschlämmen.

Vor allem in den ersten zwei Wochen nach der Pflanzung ist  eine ausreichende Wasserversorgung erforderlich, damit die Gehölze gut anwachsen. Auch im ersten Sommer ist eine gute Bewässerung sehr wichtig. Vor allem die Pflanzen, die im Frühjahr oder Sommer gepflanzt wurden.