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Das Gänseblümchen - Sommerblumen im Garten

Das einfache Gänseblümchen, was auf der Wiese wächst, kennt wohl jeder, aber es hat noch einige sehr attraktive Geschwister bzw. Nachkommen. Die Pflanzenart hat viele Namen: Tausendschön, Maßliebchen, botanisch Bellis perennis. Sie gehört zur Familie der Korbblütler und ist mit gerademal 5 bis 20 cm Höhe eher niedrigwüchsig.

Gänseblümchen können mehrjährig sein, sind in Kultur gezüchtet, jedoch in der Regel zweijährig. Das bedeutet, dass sie in der ersten Vegetationsperiode nur Wurzel und Blätter ausbilden und erst im zweiten Jahr Blüten und Samen bilden.

Die ab dem zeitigen Frühjahr blühenden Blütenbällchen sind dichtgefüllt und erinnern an Pompons. Die Blütezeit kann je nach Sorte bis in den Spätherbst hinein reichen. Eine Blüte besteht aus vielen winzigen Röhren- und Zungenblüten. Die Blütenfarbe kann je nach Sorte zwischen weiß, rosa oder den unterschiedlichsten Rottönen variieren.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Der oft kurze Blütenstiel ist blattlos. Die spatelförmigen Laubblätter bilden kompakte Blattrosetten an der Stängelbasis. Stängel und Blätter können behaart sein.

Bellis passen sehr gut in die erste Reihe von Blumenbeeten. Sie werden gern als Grabbepflanzung verwendet und sehen dekorativ in Pflanzschalen oder Balkonkästen aus. Sie lassen sich hervorragend mit anderen Frühlingsblühern, wie Tulpen, Narzissen oder Veilchen kombinieren. Nicht selten verwildern sie im Rasen.

Die langstieligen Sorten eignen sich als Schnittblumen für die Vase. Viele Bellis-Arten finden als Heilmittel oder in der Kosmetikindustrie Verwendung. Die Blüten, Blätter und Knospen sind essbar und können für Salate oder als Dekoration dienen.

Pflanzung

Das Gänseblümchen bevorzugt sonnige bis halbschattige Plätze. In tiefem Schatten lässt die Blüte sichtbar nach.

Es wächst eigentlich auf jedem normalen Gartenboden, nur zu sauer sollte er nicht sein. Besonders gut gedeiht es auf gut gelockertem, mäßig nährstoffreichem Boden, der  frisch bis feucht ist.

Gänseblümchen können durch Samen vermehrt werden. Die Aussaat erfolgt im Hochsommer ins Anzucht- oder Frühbeet. Die Samen nur leicht mit Erde bedecken, da es sich um Lichtkeimer handelt. Im Herbst können die Sämlinge mit einem Pflanzabstand von circa 20 cm an ihren endgültigen Standort gepflanzt werden. Die Neupflanzungen sollten im Winter unbedingt durch eine Lage Reisig vor Frost geschützt werden. Alternativ können sie auch im Frühbeet überwintern und erst zu Frühjahrsbeginn ausgepflanzt werden.

Gänseblümchen und ihre zahlreichen Züchtungen vermehren sich auch durch Selbstaussaat und verwildern gern in Rasenflächen.

Mehrjährige Sorten lassen sich auch durch Teilung vermehren. Die beste Zeit für die Teilung ist das zeitige Frühjahr bei Austriebsbeginn.

 

 

 

Pflege

Das Gänseblümchen benötigt gleichmäßige Feuchtigkeit ohne Staunässe. Bei Trockenheit also regelmäßig bewässern. Gedüngt werden muss bei normaler Gartenerde in der Regel nicht.

Sofern keine Selbstaussaat gewünscht wird, müssen die verwelkten Blütenstände regelmäßig entfernt werden. So verlängert man außerdem die Blütezeit. Denn durch den Schnitt wird die Knospenneunbildung angeregt.

Mehrjährige Sorten sollten im späten Herbst oder beginnenden Frühjahr zurückgeschnitten werden.

Neupflanzung von zweijährigen Sorten müssen im Winter vor Frost geschützt werden. Rechtzeitig mit etwas Reisig abdecken. Mehrjährige Sorten hingegen, wie einfache Gänseblümchen, benötigen keinen Winterschutz, denn sie sind winterhart.

Die zweijährigen Sorten können nach der Blüte im zweiten Standjahr entfernt und auf dem Kompost entsorgt werden.