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Die Funkie - Stauden für den Garten

Blattschmuckpflanze Funkie

Diese wunderschöne Zierpflanze besticht weniger durch seine Blüte als vielmehr durch sein dekoratives Blattwerk. Sie ist auch unter dem botanischen Namen Hosta bekannt. Die zu den Agavengewächsen zählende krautige Staude besitzt kräftige, stark strukturierte Blätter, die herz- oder lanzettenförmig, graugrün, blaugrün, mittel- oder dunkelgrün sein können. Manche besitzen weiße, gelbe oder silbrige Muster auf der Blattoberfläche. Nach den ersten Frösten wird das Laub gelb und stirbt ab.

Mitte des Sommers erscheinen an langen, aufrecht wachsenden Stielen in Trauben oder Ähren stehende Blüten. Die kleinen Einzelblüten sind trichter- oder glockenförmig. Sie erscheinen in Weiß, hellem Violett, Purpur, Lavendel oder Blau.

Nach dem Verblühen entwickeln sich daraus Kapselfrüchte mit zahlreichen Samen, die kleine Flügel zur Verbreitung besitzen. Funkien bilden außerdem horizontale Rhizome oder verzweigte Ausläufer.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

Sie lassen sich wegen ihres Blattschmucks mit vielen verschiedenen Blüten- und Blattpflanzen oder auch Gräsern kombinieren. So kann man sie wegen ihres späten Blattaustriebes beispielsweise hervorragend zwischen Frühblühern pflanzen. Auch am Gehölzrand wirken sie sehr dekorativ. Die niedrigwüchsigen Arten können bei ausreichend feuchtem Boden als Bodendecker verwendet werden. Oder man kultiviert sie in Pflanzkübeln und platziert sie auf der Terrasse oder am Hauseingang. Für Blumensträuße ist das schmückende Blattwerk ebenfalls sehr geeignet.

Arten

Die Glocken-Funkie wird etwa 90 cm hoch und 60 cm breit. Die herzförmigen, grauen Blätter können bis zu 20 cm lang werden und glänzen auf der Unterseite. Zwischen Sommermitte und Spätsommer erscheinen die violetten Blüten. Diese Art ist äußerst robust.

Blaublatt-Funkien bilden Blattrosetten mit Wuchshöhen und –breiten um die 60 cm. Die bis zu 40 cm langen Blätter sind glänzend grün und stark geädert. Die Blüten erscheinen im Hochsommer in hellem Purpur oder Lila.

Die Herzblatt-Funkie fällt durch ihre herzförmigen Blätter in sattem Grün auf. Sie sind weiß oder silbrig gemustert. Die blasslila Blüten erscheinen im späten Sommer.

Pflanzung

Funkien sollten einen halbschattigen Platz im Garten erhalten. Bei zu viel direkter Sonne bleicht die Laubfarbe mancher Arten stark aus. Der Boden muss feucht, aber dennoch wasserdurchlässig sein, denn Staunässe verträgt die Funkie nicht. Er sollte humos und möglichst nicht kalkhaltig sein.

Pflanzzeit ist von Mitte Herbst bis Frühjahrsbeginn. Der Pflanzabstand sollte etwa die Hälfte der Wuchsbreite sein.

Funkien lassen sich am besten durch Teilung des Wurzelballens im zeitigen Frühjahr vermehren. Grundsätzlich ist auch die Vermehrung durch Samen möglich. Jedoch sehen die Nachkommen dann gewöhnlich nicht wie die Mutterpflanze aus, denn nur reine Arten vermehren sich auch wirklich sortenrein.

 

 

 

 

 

Blattschmuckpflanze1

Pflege

Funkien sind sehr robuste und langlebige Stauden. In der Pflege sind sie nicht besonders anspruchsvoll.

Wegen ihres großen Blattwerkes gelangt manchmal nicht ausreichend Feuchtigkeit an die Wurzeln. Deshalb bei Trockenheit unter den Blättern, möglichst nah am Wurzelbereich gießen. Eine Düngergabe in Form von Kompost im Frühjahr versorgt die Pflanze mit den notwendigen Nährstoffen.

Das vergilbte Laub kann im Spätherbst oder im zeitigen Frühjahr bei Austriebsbeginn abgeschnitten werden.

Der größte Feind der Funkie ist die Schnecke. Sie kann die wunderschönen Blätter und im schlimmsten Fall die gesamte Pflanze vernichten.

Die Staude ist winterhart und benötigt in der Regel keinen Schutz. Lediglich in Pflanzgefäßen kultivierte Funkien müssen vor Durchfrieren geschützt werden.