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Die Fuchsie - Balkon- und Kübelpflanzen

Fuchsie 2

Die Fuchsie gehört zu den Nachtkerzengewächsen und ist wegen ihrer wunderschönen Blüten eine sehr beliebte Zierpflanze. Es handelt sich um krautige Sträucher, die mit den Jahren verholzen. Es gibt sie mit aufrechtem und hängendem Wuchs. Wegen ihrer Schnittverträglichkeit gibt es sie sogar als Hochstämmchen.

Die gefüllten oder ungefüllten Blüten befinden sich an langen, roten oder grünen Blütenstielen. Die meist vierzähligen Kelchblätter sind aufgebogen. Die Blütenfarben variieren zwischen weiß, rosa, rot, purpurn, violett und schwarz.

Fuchsien werden als Zierpflanze gerne in Balkonkästen, Pflanzkübel oder Blumenrabatten gesetzt. Die Hängefuchsien eignen sich besonders für Blumenampeln.

Arten

Annabell ist eine sehr beliebte Fuchsienart mit großen Blüten in Weiß mit einem zarten Hauch Rosa. Sie hat einen gut verzweigten, leicht überhängenden Wuchs. Die großen, gefüllten Blüten der Blautopffuchsien sind blauviolett mit rosafarbenen Staubfäden und weißen Kelchblättern. Die Pflanze hat einen aufrechten Wuchs.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 
Die Sorte Maxima fällt durch ihre außergewöhnliche Farbkombination auf. Die Blütenblätter sind fast schwarz und die Kelchblätter leuchtend rot. Sie blüht sehr üppig, jedoch nicht an einem sonnigen Standort.

Die nach einer österreichischen Moderatorin benannt Fuchsienart Christ Lohner hat dunkelviolette gefüllte Blüten mit roten Kelchblättern. Es handelt sich eigentlich um eine aufrechtwachsende Sorte, die jedoch durch ihre großen, schweren Blüten einen überhängenden Wuchs bekommt.

Die Zarte Versuchung ist eine Fuchsie mit aufrechtem und selbst verzweigendem Wuchs. Die in zartem Rosa gehaltenen Blüten verändern sich während der Blüte immer wieder. Die Blütenform ist einfach und langgestreckt.

 

Pflanzung

Fuchsien bevorzugen einen halbschattigen bis schattigen Platz. Er sollte hell aber nicht in der vollen Sonne liegen. Es gibt auch einige Sorten die Sonne vertragen. Man sollte beim Kauf unbedingt darauf achten.
Da die Fuchsie sehr zierliche Zweige besitzt, sollte sie einen vor Regen und Wind geschützten Platz erhalten. Etwas luftig kann er aber ruhig sein. Das macht sie weniger anfällig für Krankheiten und Schädlinge, wie die weiße Fliege.
Als Boden genügt normale Blumenerde mit etwas Kompost vermischt.
Die Fuchsie lässt sich gut durch Stecklinge vermehren. Die 10 bis 15 cm langen Stecklinge können ganzjährig geschnitten werden. In Erde oder Wasser bewurzeln sie bei optimalen Temperaturen um die 20 °C recht rasch.
 

Fuchsienblüte

Pflege

Die Fuchsie benötigt viel Wasser. Man sollte jedoch immer erst gießen, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist, denn Staunässe verträgt sie noch weniger als Trockenheit. Überschüssiges Wasser im Übertopf oder Untersetzer entfernen.

Damit die Fuchsie üppig blüht, sollte sie einmal pro Woche gedüngt werden, natürlich nur während der Vegetationsphase und nicht in der Winterruhe.  Es empfiehlt sich handelsüblichen Flüssigdünger mit ins Gießwasser zu geben.
Die Fuchsie sollte wie andere Sommerblüher auch im Frühjahr bei Austriebsbeginn mindestens um die Hälfte zurückgeschnitten werden, denn sie blüht ausschließlich am einjährigen Holz. Bleibt der jährliche Rückschnitt aus, wird die Pflanze von unten her verkahlen.

Fuchsien zu überwintern kann durchaus lohnenswert sein, denn die Pflanzen verholzen mit den Jahren und werden immer schöner und wertvoller. Der Raum zum Überwintern sollte kühl, jedoch frostfrei sein. Da die Fuchsie ihr Laub in der Winterruhe abwirft, kann sie auch dunkel stehen. Nur sparsam gießen, gerade soviel, dass der Wurzelballen nicht austrocknet. Ab Februar kann die Pflanze wieder hell und warm gestellt werden, umso schneller wird sie blühen. Bei frostfreiem Wetter kann die Fuchsie wieder ins Freiland.