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Die Forsythie - Sträucher und Hecken im Garten

Die Forsythie wird auch oft als Goldglöckchen bezeichnet und gehört zu den Ölbaumgewächsen. Sie ist ein Zierstrauch mit leuchtend gelben Blüten, die je nach Sorte zwischen März und Mai blühen, noch bevor die Blätter begonnen haben auszutreiben. Nur an den letztjährigen Trieben bilden sich Blüten.

Der Wuchs ist locker und aufrecht. Etwa 3 bis 4 m hoch können die Sträucher werden.

Der Forsythienstrauch ist sommergrün und verliert im Herbst sein Laub. Zum Austreiben benötigen die Zweige Frost, so kann es durchaus vorkommen, dass eine Forsythie nach einem milden Winter ohne Frost nicht blüht.

Die Forsythie ist einer der beliebtesten Ziersträucher für den Garten. Da sie nach der Blüte recht unspektakulär aussieht, steht sie gern in Kombination mit anderen blühenden Sträuchern oder auch als Hecke. Wobei scharf geschnittene Hecken jedoch bei weitem nicht so blütenreich sind.

Die blühenden Zweige werden besonders gern für die Vase geschnitten und sind traditionelle Oster- oder Frühlingssträuße. Auch im Winter kann man die Zweige bereits ins Haus holen. Nach etwa 4 Wochen fangen sie an zu blühen. So kann man bereits zu Weihnachten die ersten blühenden Forsythien im Haus bewundern.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Arten

Lynwood ist hierzulande eine der bekanntesten Sorten. Sie wird etwa 2 bis 3 m hoch und ist reichblühend mit goldgelben Blüten.

Tetragold ist mit einer Wuchshöhe von maximal 1,5 m eine eher niedrigwüchsige Forsythiensorte.

Die Zweige der Hängenden Forsythie bekommen im Alter einen überhängenden Wuchs. Die recht kleinen Blüten erinnern farblich stark an Ginster.

 

Pflanzung

An den Boden stellt die Forsythie keine besonderen Ansprüche. Sie gedeiht auf allen kultivierten Böden. Nur Staunässe verträgt sie nicht besonders gut. Es sollte ein warmer und sonniger Standort gewählt werden.

Die Forsythie als Frühlingsblüher wird am besten im Herbst gepflanzt, vor allem wurzelnackte Sträucher oder bewurzelte Stecklinge. Containerware kann eigentlich die gesamte Vegetationsperiode gepflanzt werden. Bei Heckenpflanzen sollte man einen Abstand von mindestens 0,5 m zwischen den Pflanzen lassen, bei Einzelpflanzung sogar 1 m.

Die Forsythie lässt sich sehr gut durch Absenker vermehren. Hierzu einen bodennahen Trieb mit Erde bedecken, so dass das Ende oben herausschaut. Ist der Absenker im Folgejahr bewurzelt, kann er von der Mutterpflanze getrennt und an seinen endgültigen Standort gepflanzt werden. Man kann auch Stecklinge schneiden und in lockere Erde oder Anzuchtsubstrat stecken. Die beste Zeit hierfür ist der Frühling.

 

 

 

Pflege

Forsythien sind äußerst anspruchslose und pflegeleichte Sträucher.

Um die Blütenbildung für das folgende Jahr zu fördern und den Strauch zu verjüngen, sollte er regelmäßig, mindestens alle 3 Jahre geschnitten werden. Am besten geeignet ist die Zeit unmittelbar nach der Blüte. Man kann jedoch auch im Herbst zurückschneiden, die Forsythie blüht dann trotzdem nur vielleicht nicht ganz so reichlich. Bei dichten Hecken sollte man darauf achten, dass brütende Vögel nicht gestört werden. Hier am besten zwischen März und September nur die herausragenden Triebe zurückschneiden.

Um einen kompakten Wuchs zu erreichen, können alle Triebe um etwa ein Drittel eingekürzt werden. Ältere Triebe werden bis zur Basis zurückgeschnitten. Eine freiwachsende Forsythie mit überhängendem Wuchs muss nicht gestutzt werden. Es genügt den Strauch auszulichten und totes und krankes Holz zu entfernen.

 

 

 

Ist der Strauch stark von einem Schädling oder Pilz befallen, verträgt eine ansonsten vitale Forsythie auch einen starken Rückschnitt bis auf den Stock. 

Nur bei wirklich lang anhaltender Trockenheit muss der Forsythienstrauch bewässert werden. Ansonsten verträgt er kurzzeitige Trockenheit besser als zu viel Feuchtigkeit.

Eine Düngung ist nicht unbedingt erforderlich, kann jedoch unter Umständen die Blüte noch üppiger ausfallen lassen.