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Gehölzschnitt - Formschnitt bei immergrünen Laubgehölzen und Nadelgehölzen

Formschnitt

Um dichtes Wachstum zu fördern, sollte das Gehölz von Anfang an regelmäßig gestutzt werden. Wenn die Gehölze die gewünschte Größe erreicht haben, können sie in Form geschnitten werden.

Am einfachsten zu schneiden, sind schlichte geometrische Formen, wie Kegel, Kugel oder Pyramide.

Schwierigere Formen lassen sich in Schablonen erziehen. Dies sind Gerüste aus Maschendraht, die über die Pflanze gestülpt werden. Ideal wenn die Pflanze in den ersten zwei Jahren regelmäßig zurückgeschnitten wurde, so dass sie sich stark verzweigt hat. Im Sommer werden die überstehenden  Triebe so abgeschnitten, dass das Gestell vom Grün  verdeckt wird, die Form jedoch gut erkennbar ist.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Immergrüne Laubgehölze

Werden Immergrüne als Formgehölzen oder in strengen Formhecken gezogen, ist ein regelmäßiger Schnitt unumgänglich.

Bei Hecken reicht es in den ersten Jahren nach der Pflanzung in der Regel aus, die Flanken zu trimmen. Oben kann man sie erstmal bis zur gewünschten Höhe wachsen lassen. Die Heckenpflanzen sollten eine konische Form besitzen, nach oben hin also etwas schmaler werden. Möglichst nur die frischen Jahrestriebe kürzen und nicht ins alte Holz schneiden.

Hecken und in Form geschnittene Pflanzen erhalten einmal, bei starkem Wuchs zweimal im Jahr einen Formschnitt. Der beste Termin ist das Frühjahr bzw. der Spätsommer. Ab September sollten keine Schnittmaßnahmen mehr durchgeführt werden. Im Sommer ist erhöhte Obacht geboten. Sofern Vögel in der Hecke brüten, sollte man mit dem Schnitt warten, bis sie flügge geworden sind.

Hecken sollten im Jahr maximal zwischen 30 und 50 cm wachsen. Denn sonst besteht die Gefahr, dass sie  im unteren Bereich verkahlen.

Beim Schnitt von Gehölzen, die geometrische Formen oder fantasievolle Figuren bekommen sollen, benötigt man schon etwas Geduld und Fingerspitzengefühl. Diese Pflanzen müssen regelmäßig geschnitten werden, weil bereits einzeln herausstehende Triebe die Form stören. Bei einfacheren Figuren kann man sich auf sein Augenmaß verlassen. Während der Schnittmaßnahmen regelmäßig ein paar Schritte zurücktreten, um das Gesamtbild zu sehen und festzustellen, welche Triebe noch gekürzt werden müssen, damit eine einheitliche Form entsteht.

 

 

 

 


Für komplexe Figuren empfiehlt sich ein Drahtgestellt, das man entweder kaufen oder selber bauen kann. Hieran werden die Triebe in den ersten Jahren, wie an einem Spalier befestigt. Die Gehölze sollten nur langsam größer werden und nicht mehr als 10 cm an Höhe und Breite pro Jahr gewinnen, damit sie nicht an der Basis verkahlen. Lassen Sie die Triebe maximal 5 cm über dem Drahtgestelle überstehen, der Rest wird regelmäßig eingekürzt, um die Form zu erhalten.

NadelgehölzeBäume (1)

Manche Nadelgehölze,  wie Eibe oder Kiefer, sind sehr schnittverträglich und deshalb gut für den Formschnitt geeignet.
In den ersten Jahren sollte man die Hecke bis zur gewünschten Größe nach oben hin wachsen lassen. Trimmen Sie nur die Flanken einmal jährlich im Frühjahr. Aber darauf achten, dass nicht bis ins alte Holz geschnitten wird, sonst können die Pflanze verkahlen.