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Der Fingerhut - Stauden für den Garten

Fingerhut-2

Der Fingerhut ist eine krautige Pflanze, die zu den Wegerichgewächsen zählt. Die meisten Sorten sind mehrjährig, einige können jedoch auch zweijährig sein. Da der Wuchs nach 2 bis 3 Jahren verkümmert, sollte man sowieso immer wieder neue Pflanzen ziehen und die alten ersetzen. Somit werden auch die Stauden oftmals wie zweijährige Pflanzen kultiviert.

Der Fingerhut blüht je nach Sorte vom späten Frühjahr bis zum Herbstbeginn. Zahlreiche glockenförmige Blüten bilden sich direkt am Spross. Sie können weiß, gelb, rosa, rot oder purpurn sein. Die nektarreichen Blüten locken zahlreiche Insekten, wie Hummeln oder Bienen, an.

Aus den Blüten bilden sich Kapselfrüchte, die viele Samen enthalten.

Die Laubblätter sind grün bis dunkelgrün. Sie haben eine ovale Form.

Der Fingerhut ist ideal für Heide-, Bauern- oder Naturgärten und harmoniert besonders gut mit Nadelgehölzen, Gräsern, Farnen oder Polsterstauden. Er kann in Blumenbeete oder Staudenrabatten gepflanzt werden. Fingerhut ist eine wunderschöne Schnittblume für die Vase. Man sollte beim Schneiden wegen des austretenden Pflanzensaftes am besten Gartenhandschuhe tragen, da es sonst zu Hautreizungen kommen kann.

Sämtliche Pflanzenteile des Fingerhutes sind für den Menschen stark giftig. Vorsicht ist also bei der Mitbenutzung des Gartens durch Kinder oder Haustiere geboten. Für sie kann der Verzehr tödlich enden.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Arten

Der Großblütige Fingerhut zeichnet sich durch seine großen Blüten aus. Sie blühen im Hochsommer, werden bis zu 5 cm groß und haben einen hellgelben oder mittelgelben Farbton. Die Pflanze wird zwischen 70 und 90 cm hoch, manche Exemplare sogar bis zu 1,2 m.

Der Gelbe Fingerhut verdankt seinen Namen der Farbe seiner Blüten. Sie sind gelb, engröhrig, werden zwischen 1 und 2 cm groß und sitzen an spitz zulaufenden Rispen. Blütezeit ist vom späten Frühjahr bis zum Hochsommer.

Zur Giftpflanze des Jahres 2007 wurde der Rote Fingerhut gekürt. Seine unverzweigten Stängel werden bis zu 2 m hoch. An ihnen befinden sich lange, langstielige Laubblätter und endständig zahlreiche Blüten. Sie sind meistens purpurn-violett, manchmal auch weiß. Aus den verwelkten Blütenständen reifen im Spätsommer die Samen in Kapselfrüchten heran.

Pflanzung

Fingerhut bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. An den Boden stellt die Pflanze keine besonderen Ansprüche. Normale Gartenerde mit gleichmäßiger Feuchtigkeit genügt. In humosem, nährstoffreichem Boden gedeiht die Staude besonders gut.

Der Fingerhut kann zwischen Herbstmitte und Frühjahrsmitte gepflanzt werden. Zwischen den einzelnen Pflanzen einen Abstand zwischen 40 und 60 cm einhalten. 

 

 

Fingerhut-Samen können im späten Frühjahr bzw. zeitigen Sommer ins Freiland gesät werden. Anschließend leicht einharken und feucht halten. Im Sommer werden die Sämlinge pikiert und im Herbst an ihren endgültigen Standort verpflanzt.

Der Fingerhut vermehrt sich leicht durch Selbstaussaat. Das bedeutet, wenn man bereits einige Pflanzen im Garten hat, muss man nichts weiter tun, als die verblühten Stängel an der Pflanze zu lassen, bis ihre Samen reif sind und sich verbreiten. Wächst im Garten Fingerhut deren Farbe, man nicht mag oder die zu den restlichen Blütenfarben nicht passen, kann man die verwelkten Blüten dieser Exemplare entfernen, damit sie sich nicht vermehren.

 

 

 

 

Fingerhutblüte-2
Pflege

Der Fingerhut ist nicht sonderlich pflegeintensiv. Er sollte gelegentlich gedüngt und bei Trockenheit bewässert werden.

Um die Seitentriebbildung und damit einen verzweigten Wuchs zu fördern, kann man nach der Blüte den Hauptstängel abschneiden.

Der jährliche Rückschnitt erfolgt im Herbst Die verblühten Stängel werden bodentief abgeschnitten. Sofern eine Selbstaussaat nicht erwünscht ist, wird bereits direkt nach der Blüte zurückgeschnitten.

Der Fingerhut ist etwas anfällig für Mehltau und die Blattfleckenkrankheit.