Hobbygaertner.nl durchsuchen:

 

© Horticulture - Fotolia.com

 

[Garten]
[Azalee]
[Bartblume]
[Besenheide]
[Buchs Buchsbaum]
[Essigbaum]
[Feuerdorn]
[Flieder]
[Forsythie]
[Ginster]
[Hainbuche]
[Hibiskus]
[Hortensie]
[Jasmin]
[Kirschlorbeer]
[Lavendel]
[Liguster]
[Mahonie]
[Pfeifenstrauch]
[Ranunkelstrauch]
[Rhododendron]
[Rotbuche]
[Sanddorn]
[Schlehe]
[Schönfrucht]
[Schneekirsche]
[Sommerflieder]
[Spierstrauch]
[Spindelstrauch]
[Stechpalme]
[Thunbergs Buschklee]
[Winterjasmin]
[Winterschneeball]
[Zaubernuss]
[Zwergmispel]
[Thunbergs Buschklee]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Feuerdorn - Sträucher und Hecken im Garten

Der Feuerdorn gehört zur Familie der Rosengewächse. Der Strauch kann bis zu 2,5 m hoch werden.  Mit gerade mal 20 cm pro Jahr wächst der Strauch jedoch nicht besonders schnell.

Er besitzt auf der Oberseite grün glänzende und auf der Unterseite blass grüne Blätter. Die kleinen weißen Blüten stehen in Doppelrispen an den Trieben. Sie erscheinen im Frühjahr und blühen bis zum Frühsommer.

Doch der Feuerdorn ist nicht nur wegen der prächtigen Blüte, sondern auch wegen seiner wunderschönen, leuchtend roten Beeren ein beliebter Zierstrauch. Sie sind im Herbst und Winter eine Zierde für jeden Garten und dienen darüber hinaus noch als wertvolles Nahrungsquelle für Vögel.  Streng genommen handelt es sich hierbei gar nicht um Beeren, sondern um Steinfrüchte. Diese sind nur schwach giftig. Jedoch birgt der Strauch eine erhöhte Verletzungsgefahr wegen der spitzen Dornen an den Zweigen.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Normalerweise behält der Feuerdorn sein Laub auch im Winter. In sehr harten Wintern kann es jedoch auch passieren, dass die Blätter braun werden und abfallen. Davon erholt sich der Strauch jedoch schnell wieder und wird im nächsten Jahr wieder voll austreiben.

Besonders beliebt ist der Feuerdorn als Heckenpflanze, denn sein dichter Wuchs und die Dornenzweige lassen ungebetene Gäste nicht auf das Grundstück. Aber auch als Alternative zu Kletterpflanzen für die  Begrünung von Mauern und Zäunen kann der Strauch verwendet werden. Wegen seiner geringen Pflegeansprüche ist der Feuerdorn häufig nicht nur in privaten Gärten sondern auch in öffentlichen Parkanlagen zu sehen.

 

Pflanzung

Die Pflanze bevorzugt einen sonnigen Standort oder einen hellen Halbschatten. Im tiefen Schatten gedeiht der Strauch zwar, jedoch werden dann Blüte und Früchte nur mäßig ausfallen.

Das Plätzchen darf auch ruhig luftig sein, denn Zugluft macht dem Feuerdorn nichts aus. Im Gegenteil sie sorgt dafür, dass der Strauch bei nassen Witterungsbedingungen gut abtrocknet und nicht von Feuerdornschorf befallen wird. Der Boden sollte humos und gut durchlässig sein.

Bei Schnitthecken sollte ein Abstand von 30 cm zwischen den einzelnen Pflanzen eingehalten werden, bei freiwachsenden Hecken sogar 1 m. Die Pflanze sollte in den ersten Jahren gut gestützt werden und nicht zu schnell wachsen, da sie sonst kopflastig wird.

Im Sommer lässt sich dieser Strauch durch das Schneiden von Stecklingen vermehren. Sobald der Steckling ausreichend Wurzeln gebildet hat, kann er ins Freiland gepflanzt werden. Aus Samen gezogene Pflanzen entwickeln häufig leider keine Beeren.

 

 

 

Pflege

Der Feuerdorn ist ein pflegeleichter Zierstrauch. Trockenheit und Hitze verträgt der Feuerdorn gut. 

Direkt nach der Blüte wird der Strauch gestutzt oder ausgelichtet, sonst wächst er eher sperrig. Auch ein radikaler Rückschnitt schadet ihm nicht, dadurch wird lediglich die Blütenmenge im darauf folgenden Jahr reduziert.

Damit der Feuerdorn gut gedeiht und kräftig blüht, sollte er regelmäßig gedüngt werden.

Die verblühten Blütenstände unbedingt am Strauch belassen, denn daraus entwickeln sich die attraktiven Beeren.

Der Feuerdorn ist winterhart und muss deshalb nicht vor Frost geschützt werden.