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Die Fetthenne - Stauden für den Garten

Die Fetthenne, botanisch Sedum, gehört zur Familie der Dickblattgewächse. Die meisten Arten sind mehrjährig. Es gibt jedoch auch Einjährige.

Der Wuchs kann aufrecht aber auch polsterbildend sein.

Je nach Art blüht die Fetthenne zwischen Frühjahrsende und Herbst. Die Blütenfarbe kann rostrot, pink, rot, gelb oder weiß sein. Die dichten Blütenstände wirken sehr dekorativ. Die winzigen Einzelblüten sind häufig fünfzählig. Die nektarreichen Blüten ziehen zahlreiche Insekten, wie Schmetterlinge und Bienen, an. Nach der Blüte bilden sich Balgfrüchte, die sehr kleine Samen enthalten.

Die zahlreichen Blätter sind lanzettlich, oval- oder spatelförmig sowie glattrandig. Die Laubfarbe variiert zwischen Hellgrün, Mittelgrün, Graugrün und Weiß. Die dickfleischigen Blätter sind in der Lage Wasser zu speichern. Es kann durchaus vorkommen, dass sich die Blätter bei zu starker Trockenheit, Hitze oder auch Kälte verfärben. Das ist jedoch kein Grund zur Besorgnis. Bei Normalisierung der Witterungsverhältnisse kehrt die ursprüngliche Farbe wieder zurück.

Die oberirdischen Pflanzenteile sterben im Herbst ab. Aus der unterirdischen Wurzel die Staude im Frühjahr neu aus.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Die Fetthenne ist das ideale Steingartengewächs. Große Fetthennenarten kommen in Staudenrabatten und Blumenbeeten gut zur Geltung. In Gruppen oder als Solitär gepflanzt können sie gut als Leitpflanzen dienen. Sie lassen sich außerdem in Pflanzgefäßen kultivien. Einen wunderschönen Kontrast zu den dickfleischigen Blättern der Fetthenne bilden vor allem Pflanzen mit filigranem und aufrechtem Wuchs, wie Gräser. Aber auch Herbstastern, Zwergkoniferen oder herbstblühende Kleingehölze sind als Nachbarpflanzen geeignet.

Die blühenden Triebe sind lang haltbare Schnittblumen für die Vase. Da die Triebe im Wasser häufig sehr rasch bewurzeln, kann man sie anschließend auspflanzen.

Die verwelkten Blütenstände sehen auch im Winter mit Raureif behaftet sehr dekorativ aus. Darüber hinaus stellen sie den Winter über eine wichtige Nahrungsquelle und Unterschlupf für Insekten und Vögel dar.

Arten

Die große Fetthenne (Sedum telephium) erreicht Wuchshöhen zwischen 20 und 60 cm. Die eiförmig bis länglichen Blätter sind blassgrün. Die Blüten können rosa, kupferrot oder purpurn sein.

Die Weiße Fetthenne (Sedum album) oder auch Weißer Mauerpfeffer bildet dichte Polster und wird etwa 15 cm hoch. An den rosafarbenen Stängeln sitzen die Graugrünen bis rotbraunen Blätter. Sie werden maximal 2 cm lang und sind länglich lanzettlich. Ab Sommermitte entfalten sich weiße bis blassrosa Blütenbüschel.

Sedum kamtschaticum wird zwar nur etwa 10 cm, dafür jedoch bis zu 50 cm breit. Das kriechende Steingartengewächs besitzt dunkelgrüne Blätter und ab Sommermitte leuchtend gelbe Blüten. Die winzig kleinen Einzelblüten sind sternförmig.

 

 

 

Pflanzung

Die Fetthenne bevorzugt einen vollsonnigen, warmen Standort. Der Boden sollte lieber trocken als Feucht sein. Denn bei dauerhafter Feuchtigkeit oder Staunässe neigen die Wurzeln und Wurzelhälse dazu zu faulen. Der Boden sollte humusarm sein und nur einen mäßigen Nährstoffgehalt besitzen. Bei zu nährstoffreichem Boden kann sich die Pflanze durch übermäßige Samenbildung erschöpfen.

Beste Pflanzzeit ist von Herbstmitte bis Frühjahrsmitte. Man sollte etwa die Hälfte der Wuchsbreite Platz zwischen den einzelnen Pflanzen lassen.

Vermehren lässt sich die Pflanze durch Stecklinge, Samen und Teilung. Die Samen werden im Frühjahr ins Frühbeet ausgesät. Die Sämlinge später vereinzeln und eintopfen. Ab Herbstmitte können die Jungpflanzen ins Freiland gepflanzt werden. 3 bis 8 cm lange Sprossstecklinge kann man zwischen Frühjahrsbeginn und Sommermitte schneiden. Gleich an Ort und Stelle in die Erde gesetzt, bewurzeln sie recht schnell. Große Staude können zwischen Mitte Herbst und zeitigem Frühjahr geteilt werden.

 

 

 

Pflege

Die Fetthenne ist eine äußerst pflegeleichte Pflanze.

Ihre dicken Blätter können viel Wasser speichern, deshalb muss sie auch bei trockener Witterung nicht bewässert werden. Lediglich bei langanhaltender Trockenheit muss ab und zu eine Wassergabe erfolgen.

Düngung ist nicht nur nicht erforderlich, sondern auch nicht gewünscht, da der Boden sonst zu nährstoffreich wird.

Der Rückschnitt erfolgt im zeitigen Frühjahr bei Austriebsbeginn. Die Triebe werden eine Handbreit über dem Boden zurückgeschnitten.

Fetthenne ist absolut winterhart und übersteht selbst in Pflanzgefäßen ungeschützt Fröste im Winter.

Schnecken fallen nicht selten über die jungen Triebe der Fetthenne her. Die Stängel werden oft von Blattläusen befallen.