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Der Gemüsegarten - Ernte und Lagerung von Gemüse

 

Ernte

Besonders entscheidend für den guten Geschmack des Gemüses ist der richtige Erntezeitpunkt. Bei einigen Gemüsesorten, wie Zucchini, Erbsen oder Kohlrabi,  sollte man nicht bis zur Vollreife warten, da sie sonst an Geschmack verlieren.

Wurzelgemüse hingegen kann ruhig etwas länger im Boden bleiben. Rosenkohl entfaltet seinen Geschmack sogar erst richtig, wenn sie Frost abbekommen haben.

Ebenfalls entscheidend ist der Tageszeitpunkt. Zur Mittagszeit sollte man niemals ernten. Besser morgens oder abends bei trockenem Wetter.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Lagerung

Salate müssen unmittelbar nach der Ernte zubereitet und verzehrt werden, da sie schnell welken. Viele Wurzelgemüsesorten lassen sich jedoch lange lagern. Vorausgesetzt sie besitzen keine Schadstellen.
Keller- oder Garagenräume können, sofern sie nicht zu warm und zu lufttrocken sind, dafür genutzt werden. Ideal ist eine Raumtemperatur zwischen 3-6 °C und eine relative Luftfeuchtigkeit von 70 - 80 %. Auch im Winter sollten diese Räumlichkeiten regelmäßig gelüftet werden.

Möhren halten in einer Kiste mit leicht feuchtem Sand oder Torf bis in den Winter hinein. Kohl kann man in Netzen aufhängen oder auf mit  Stroh ausgelegten Regalen lagern. Zwiebel und Knoblauch hängt man am besten an einen kühlen und trockenen Platz. 
Wichtig ist, dass das Gemüse getrennt vom Obst aufbewahrt wird, da dieses Ethylen ausscheidet, was das Gemüse schneller reifen und welken lässt.

Einige Gemüsesorten eignen sich eher zum Einfrieren. Bohnen, Erbsen, Brokkoli und Blumenkohl werden geputzt, gewaschen und einige Minuten blanchiert. Anschließend das Gemüse abschrecken, abtrocknen, abkühlen lassen und in Gefrierbeuteln oder -dosen einfrieren.

Gurken, Chinakohl, Zwiebel, Paprika, Möhren und Tomaten kann man außerdem in Essig, Salz und Zucker einlegen.  Das gegarte Gemüse wird mit Essigsud übergossen und in einem Glas luftdicht verschlossen.