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Teichbau - Erdarbeiten
Folienteich, Fertigbecken, Betonteich, Aushub, Verdichten, Teichzonen ausarbeiten, Schutzvlies

Ist die Planung und der Entwurf des Teiches abgeschlossen, geht es an die Erdarbeiten. Beim Aushub der Erde wird man je nach Tiefe auf unterschiedliche Bodenarten stoßen. Die wichtigste und wertvollste ist die etwa 20 bis 30 cm starke Oberschicht, der Mutterboden. Sie enthält Humus und ist reich an Bodenlebewesen. Den Mutterboden sollte man deshalb auf jeden Fall aufbewahren. Er wird später für die Gestaltung des Teichrandes benötigt.

Die unteren Bodenschichten können aus lehmiger oder sandiger Erde bestehen. Sie können fetten Ton, Kies, verwitterte, bröckelige oder festgelagerte Felsen enthalten. Letztere wird man nur mit Bohr- oder gar Sprengarbeiten lösen können.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Folienteich

Begonnen wird mit dem Aushub der Sumpfzone dem flachsten jedoch flächenmäßig größten Bereich. Sie wird nochmals in zwei Pflanzenzonen unterschieden. Eine mit bis zu 20 cm Wassertiefe, der sich eine Zone mit Tiefen zwischen 20 und 30 cm anschließt. Bei Rasen wird die Grasnarbe vorsichtig abgestochen. Sie kann für einen anderen Gartenbereich oder für das Ausbessern von Lücken im Rasen verwendet werden, und die Erde mit einem Spaten ausgehoben. Es schließt sich die Flachwasserzone mit einer Tiefe von bis zu 50 cm an und zum Schluss schließlich die Tiefwasserzone. Entfernen Sie sämtliche Steine, Felsbrocken und Baumwurzeln aus dem Teichprofil, damit sie später die Teichfolie nicht beschädigen können.

Achten Sie darauf, dass das Gefälle zwischen den einzelnen Zonen sanft ausläuft und nicht zu steil oder gar terrassenförmig ist.

Der Boden muss vor allem in den Randbereichen gut verdichtet werden, damit er sich später nicht zu stark setzt. Das gesamte Teichprofil wird anschließend mit einer dünnen Schicht Sand verkleidet. Es sei denn es handelt sich um reinen Lehmboden, dann ist diese Maßnahme nicht erforderlich. Zusätzlich zur Sandschicht wird ein ausreichend dickes Schutzvlies ausgelegt. Der Sand und das Vlies wirken wie eine Art Puffer für die Teichfolie, die durch den Wasserdruck sehr stark gegen den Erdboden gedrückt wird.

Fertigbecken

Das Fertigbecken wird positioniert und der Gesamtumriss mit einem Spaten abgestochen. Dann wird die Mutterbodenschicht entfernt und die erste Ebene des Beckens gegraben. Harken Sie den Boden mit einem Rechen glatt und stellen Sie das Becken darauf. Die tiefste Zone wird einen entsprechenden Abdruck hinterlassen, den man wiederum ausgräbt. Die Tiefe lässt sich durch das Einstellen des Beckens überprüfen.

Anschließend wird das Becken erneut in die Teichform gestellt und die nächst flachere Form zeichnet sich auf dem Boden ab und kann ausgehoben werden.

Berücksichtigen Sie, dass alle diese Zonen etwa 10 bis 20 cm breiter ausgehoben werden müssen, als sie das Becken vorgibt.

 

 

Betonteich

Bei einem Betonteich muss man beachten, dass das Gefälle im Teich 30 % nicht übersteigen darf. Sonst könnte der Teich im Winter durch das sich bei Frost ausdehnende gefrorene  Wasser gefährdet werden. Sandige oder kieshaltige Böden sind für Betonbecken am besten geeignet. In der geplanten Größe und Form wird der Aushub vorgenommen.