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Die Pflanzenpflege - Düngen im Garten

Um die Pflanzen im Garten mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen, sollte der  Hobbygärtner sie von Zeit zu Zeit düngen. Mit ihren Wurzeln entziehen die Gartenpflanzen dem Boden um ihnen herum die Nährstoffe, die sie für das Wachstum benötigen. Die Düngung dient dazu, diesen Verlust wieder auszugleichen. Wird nicht gedüngt, laugt der Boden langfristig aus und die Pflanzen können sich nicht optimal entwickeln.

Dies führt bei Ziergewächsen zu fehlender Form und Farbpracht. Bei Gemüse und Obst wird sich ein Nährstoffmangel auf die Ernte niederschlagen. Kleinere Früchte als gewöhnlich oder eine geringer Anzahl an Früchten können die Folge sein.

Fehlende Düngung kann auch den Schädlingsbefall begünstigen.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Die Grunddüngung

Diese Düngung wird bereits vor der Pflanzung oder Aussaat durchgeführt. Das Düngen kann bereits bei der Vorbereitung des Bodens im Herbst erfolgen oder kurz vor der Aussaat / Pflanzung.

Als Grunddünger für den heimischen Garten ist ausgereifter Kompost sehr gut geeignet und kostengünstig. Man kann ihn auch direkt ins Pflanzloch geben.

Das Ausbringen von Mist oder nicht ausgereiftem Kompost sollte bei empfindlicher Saat unterbleiben. Gleiches gilt für empfindliche Jungpflanzen.

Auf eine frische organische Düngung sollte auch bei der Aussaat von Wurzelgemüse und der Pflanzung von Zwiebel- und Knollengewächsen verzichtet werden. Auch im vorherigen Herbst sollte diese Form des Düngens unterbleiben.

Die Grunddüngung für Stauden und Gehölze bietet sich vor oder zu Beginn des Austriebs an.

 

Die Nachdüngung

Wann und wie häufig nachgedüngt werden sollte, ist stark von der jeweiligen Pflanze abhängig. Stark zehrende Pflanzen, insbesondere Gemüsesorten wie Kohl, aber auch Sommerblumen und alle Pflanzen mit starkem Wachstum sollten nachgedüngt werden. Der Frühsommer sorgt für üppiges Wachstum und bietet sich für eine Nachdüngung an. Auch der Rückschnitt ist ein günstiger Zeitpunkt um noch einmal zu düngen. Bei viele anderen Gartenpflanzen reicht allerdings die Grunddüngung aus.

Stickstoffhaltiger Dünger sollte nur bis zum August ausgebracht werden. So können neue Triebe noch ausreifen und das Gewebe sich bis zur kalten Jahreszeit festigen. Gleiches gilt auch für das Rasen düngen mit Stickstoff.

 

 

 

Ausbringen des Düngers

Kompost oder Mist wird gern oberflächlich eingearbeitet. Insbesondere bei schweren Böden mit Tonanteil sollte man auf ein Untergraben verzichten. Aufgrund fehlender Sauerstoffversorgung bleibt eine positive Wirkung häufig aus. Bei sandigen Böden hingegen kann man den Kompost auch sehr gut mit einer Grabegabel untergraben und so die Bodenqualität verbessern.

Fester Dünger kann mit einem Streuwagen oder von Hand ausgebracht und dann in die Oberfläche des Bodens eingearbeitet werden. Es sollte auf eine gleichmäßige Verteilung des Düngers geachtet werden.

Flüssigdünger wird entsprechend der Gebrauchsanweisung verdünnt, umgerührt und mit der Gießkanne verteilt.

Man bringt Dünger immer am besten bei bedecktem Wetter aus und feuchtet den Boden vorher etwas an.