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Die Drillingsblume - Balkon- und Kübelpflanzen

Die Drillingsblume gehört zu den Wunderblumengewächsen und ist auch unter den Namen Vogelblume oder Bougainvillea bekannt. Es gibt sie als Sträucher, kleine Bäumchen oder Kletterpflanzen. Die Wuchshöhe kann bis zu 5 m betragen.

Die Tropenpflanze besticht durch prächtige Blüten in leuchtenden Farben. Es gibt viele verschiedene Arten in vielen verschiedenen Farbtönen, rot, violett, lila u.v.m. Streng genommen sind dies jedoch keine Blütenblätter sondern Hochblätter, die die echten ziemlich kleinen Blüten umgeben. Die Blüten stehen immer in Dreierformation zusammen, deshalb auch der Name Drillingsblume.

In milderen Gebieten kann die Drillingsblume als Fassadenbegrünung dienen. Hierzulande wird die blütenreiche Zierpflanze meist im Kübel kultiviert, da sie nicht winterhart ist.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Pflanzung

Die Drillingsblume benötigt ein warmes Plätzchen in der vollen Sonne. Es sollte luftig sein, aber dennoch ausreichend Schutz gegen Wind und Regen bieten.

Grundsätzlich lässt sich die Pflanze durch Absenker oder Stecklinge vermehren, jedoch wird es mehrere Jahre dauern, bis die neue Pflanze Blüten trägt.

 

Pflege

Trotz der Blütenfülle benötigt die Pflanze nicht besonders viel Wasser. Lieber sparsam gießen, so dass der Wurzelballen nicht völlig austrocknet. Zu viel Wasser führt zu mehr Wachstum der Triebe und weniger Blütenbildung.

Als Dauerblüher benötigt die Drillingsblume viele zusätzliche Nährstoffe. Deshalb in der Blütezeit alle 1 bis 2 Wochen düngen.

 

Da sich die Blüten am einjährigen Holz entwickeln, wird die Pflanze bei Austriebsbeginn im zeitigen Frühjahr kräftig zurückgeschnitten. Sämtliche Seitentriebe können vollständig bis zum Ansatz zurückgeschnitten werden. So wird die Triebneubildung angeregt, an denen dann auch wieder neue Blütenknospen gebildet werden. Schneidet man später, dann blüht die Pflanze auch dementsprechend spät im Sommer.

Die Pflanze ist im Allgemeinen äußerst schnittverträglich. So kann man Sträucher und kleine Bäume auch einfach nur um die Hälfte oder ein Drittel stutzen.

Die aus den Tropen stammende Pflanze ist nicht frosthart. Sie muss rechtzeitig im Herbst in ein kühles, jedoch frostfreies Winterquartier gebracht werden. Vor dem Einräumen kann man sie stark zurückschneiden, um Platz zu sparen. Da sie bei Trockenheit und Kälte ganz natürlich ihre Blätter verliert, benötigt sie nicht unbedingt einen hellen Raum zur Überwinterung. Nur sehr sparsam gießen und bei frostfreiem Wetter ab und zu lüften. Im Frühjahr kann die Pflanze an wärmeren Tagen draußen an einem geschützten Ort abgehärtet werden und nach den Eisheiligen auch nachts draußen bleiben.

Die Drillingsblume ist wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge.