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Küchenkräuter und Gewürzpflanzen
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Dill - Küchenkräuter und Gewürzpflanzen im Garten, Verwendung und Anpflanzung

Dill ist eine einjährige, krautige Pflanze, die zu den Doldenblütengewächsen gehört. Sie wird je nach Sorte zwischen 30 und 80 cm hoch. Die ursprünglich aus dem Orient stammende Pflanze verströmt einen stark aromatischen Duft. Die schmalen, fast schon nadelartigen Blätter und die Früchte enthalten ätherisches Dillöl. Es besitzt einen aromatischen Geruch und schmeckt mild.

 

 

 

 

Verwendung


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Dill wird häufig auch als Gurkenkraut bezeichnet, weil die Dillsamen und das blühende Kraut beim Einlegen von Gurken sowie für die Zubereitung von Gurkensalat nahezu unverzichtbar sind. Dill verfeinert Fischgerichte, Meeresfrüchte und Kräuterquark und passt es sehr gut zu Hackfleisch, Soße, Salat, Gemüse und hartgekochten Eiern.

Tee oder Soßen aus Dillsamen haben eine beruhigende und magenstärkende Wirkung. Der Tee kann auch bei Blähungen und Magenkrämpfen helfen. Dill wird außerdem bei Nieren- und Harnwegsbeschwerden sowie Schlafstörungen angewendet.

 

Anpflanzung

Der Boden, auf dem Dill kultiviert werden soll, sollte locker und nährstoffreich sein. Zwischen Gemüse gepflanzt, kann er helfen Blattläuse fernzuhalten. Vor allem in der ersten Wachstumsperiode benötigt die Pflanze regelmäßig Wasser. Der Wurzelballen darf nie vollständig austrocknen.

Ab April können die Dillsamen ausgesät und im Juni nochmal nachgesät werden. So kann man den ganzen Sommer über frisches Dillkraut ernten.

Geerntet werden kann ab Juni bis in den September hinein. Das Kraut zum Gurkeneinlegen wird während der Blüte geschnitten. Die Samen werden vor der Vollreife geerntet. Hierfür werden die Dolden abgeschnitten, sobald die Früchte gelb sind. Zum Nachreifen wird das Kraut an einem luftigen Ort aufgehängt und nach der Trocknung die Samen abgerebelt.

Die Blätter besitzen nicht nur frisch sondern auch eingefroren ihre Würzkraft. Beim Trocknen geht diese jedoch ein wenig verloren.