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Christrose - Stauden für den Garten

Die Christrose gehört zu den Nieswurzgewächsen. Sie ist mehrjährig und kann unter optimalen Bedingungen bis zu 25 Jahre alt werden. Die Wuchshöhe liegt  zwischen 20 und 30 cm.

Die Christrose wird wegen ihrer Blüte im Winter auch als Schneerose bezeichnet. Ab Wintermitte bis ins zeitige Frühjahr hinein treibt sie immer wieder neue Blüten und gibt so dem in dieser Jahreszeit oftmals kahlen Garten etwas Glanz und Farbe. Die 5 bis 10 cm großen Blüten sind weiß oder zartrosa und stehen endständig. In der Mitte befinden sich zahlreiche gelbe Staubblätter. Ist die Blüte vorüber entwickeln sich aus den Blüten sogenannte Balgfrüchte, die voll mit Samen sind. Die Reifezeit der ölhaltigen Samen liegt im Frühsommer.

Die ledigen Blätter sind dunkelgrün, gefiedert und sitzen an langen Stielen.

Die krautige Pflanze besitzt einen unterirdischen, schwarzen Wurzelstock mit zahlreichen Wurzeln. 

Die Christrose ist wegen ihrer ungewöhnlichen Blütezeit und ihres kräftig grünen Laubes ein beliebter Winterblüher für den Garten. Auch als Schnittblume für die Vase eignet sich die Christrose wegen ihrer langen Haltbarkeit. Jedoch sollte man beim Schneiden wegen des austretenden giftigen Pflanzensaftes besser Handschuhe anziehen, sonst kann es zu Hautreizungen kommen.

Sämtliche Pflanzenteile sind stark giftig, deshalb sollte man in Gärten mit Kindern vielleicht besser auf diese Staude verzichten oder zumindest für Kinder und Haustiere unzugänglich machen. Selbst nach der Lagerung und Trocknung enthalten die Pflanzenteile noch hohe Konzentrationen des Giftes.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Pflanzung

Die Christrose bevorzugt einen halbschattigen, jedoch hellen Standort, selbst hellen Schatten verträgt sie. Volle Sonne hingegen bekommt ihr gar nicht. Der Boden sollte feucht, tiefgründig und durchlässig sein. Er sollte einen hohen Kalkanteil aufweisen. Nadelgehölze als Nachbarn sind sehr ungeeignet.

Beste Pflanzzeit ist der Herbst. Zwischen den einzelnen Pflanzen sollte ein Abstand von 15 bis 20 cm bestehen.

Unter guten Bedingungen vermehrt sich die Christrose durch Selbst-Aussaat im Sommer. Die Samen bilden sich aus den verwelkten Blütenständen. Man kann die Samen auch einsammeln, trocknen, in Anzuchtkästen aussäen und sobald die Sämlinge groß genug sind, im Saatbeet vereinzeln. Im Herbst des darauffolgenden Jahres können sie ins Freiland gepflanzt werden. Für die erste Blüte benötigt man allerdings etwas Geduld. In der Regel blüht eine junge Christrose erst im 3. oder 4. Jahr.

Ist die Staude groß genug, kann sie nach der Blüte geteilt und so ganz einfach vermehrt werden.

Pflege

Der Boden sollte gleichmäßig feucht gehalten werden. Bei Trockenheit an frostfreien Tagen das Gießen also nicht vergessen.

Ein Schnitt ist normalerweise nicht erforderlich. Wegen ihrer Schnittverträglichkeit schadet ein leichter Rückschnitt der Blätter und Blüten jedoch auch nicht.

Sind Blüten und Blätter verwelkt und unansehnlich, sollten sie schon aus optischen Gründen entfernt werden. Es sei denn man möchte die Samen zur Vermehrung nutzen.

 

 

 

Während der Blüte kann man der Pflanze zusätzlich Nährstoffe in Form von organischem Dünger, wie Kompost oder Hornspäne, zukommen lassen. Eine zweite Düngergabe kann im Hochsommer erfolgen, wenn die Pflanze beginnt, Nährstoffe für die nächste Knospenbildung im Wurzelstock zu speichern. Bei guten Bodenverhältnissen ist eine Düngung jedoch nicht unbedingt erforderlich.

Christrosen sind anfällig für die Blattfleckenkrankheit. Die Blätter bekommen runde Flecken, welken und sterben ab.

Diese winterblühende Staude ist frosthart, selbst stake Fröste können ihr nichts anhaben. Lediglich Kübelfpflanzen müssen vor Durchfrieren des Wurzelballens geschützt werden. Am besten das Pflanzgefäß gut einpacken, beispielweise mit Kokosmatten, und an einen geschützte Ort stellen.