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Der Buchs / Buchsbaum - Sträucher und Hecken im Garten

Der Buchs wird, obwohl er meistens als Strauch wächst, in erster Linie als Buchsbaum bezeichnet. Er zählt zu den hierzulande am häufigsten angebauten Ziersträuchern und findet sich in nahezu jedem Garten.

Es gibt niedrigwüchsige oder höher wachsende Sorten, die bis zu 8 m hoch werden können. Es dauert jedoch Jahrzehnte bis ein Buchsbaum so hoch wird, denn er ist mit gerademal 10 cm Wachstum pro Jahr nur sehr langsamwüchsig. Wobei das Wachstum stark von den Standortbedingungen und der Pflege abhängig ist.

Die Blätter des Buchs können groß, klein, gelb gerandet oder gesprenkelt sein. Die immergrünen Blätter haben eine dunkelgrüne Oberseite und sind an der Unterseite etwas heller.

Im Frühjahr trägt der Buchs nektarreiche Blüten und lockt viele Insekten an. Die Blüten sind nur etwa 0,5 cm groß und sehr unscheinbar.

Buchsbaum ist sehr robust und langlebig und deshalb so beliegt für Gärten und Parkanlagen. Eine wichtige Rolle spielt er in der Gartenkunst. Da er sich sehr gut schneiden lässt, kann man aus ihm verschiedene Formen, wie Pyramiden, Kugeln, Säulen oder auch Figuren formen. So kommt er als Solitärpflanze oder in Pflanzkübeln am besten zur Geltung. Er wird gern als Heckenpflanze verwendet, denn auch im Winter trägt der Strauch seine grünen Blätter und bietet guten Sichtschutz.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Wegen ihres dichten Wuchses sind vor allem Buchsbaumhecken bei Vögeln sehr beliebt zum Brüten und als Deckung. Im Frühjahr lockt er mit seinen relativ frühen Blüten vor allem Bienen und Hummeln an. Von Wildtieren hingegen werden die Blätter in der Regel verschmäht. Somit sind sie nicht durch Wildverbiss gefährdet.

Sämtliche Teile des Buchsbaums sind für Mensch und Tiere giftig. Vor allem Weidetiere, wie Kühe und Pferde, sollte man von den Sträuchern fernhalten, sonst kann es zu teilweise schweren Vergiftungserscheinungen kommen.

Pflanzung

Der Buchsbaum ist sehr genügsam und stellt keine besonderen Ansprüche an seinen Standort. Er gedeiht eigentlich auf allen Bodenarten. Lockerer, humoser Boden wird jedoch besonders bevorzugt.

Der Buchsbaum ist unter anderem auch so beliebt, weil er Sonne wie Schatten gleichermaßen verträgt. Am besten vertragen wird Halbschatten. Tiefer Schatten kann lediglich dazu führen, dass der Strauch nicht ganz so dicht wächst. 

Er sollte so früh wie möglich an seinen endgültigen Standort gepflanzt werden. Desto älter und größer der Strauch ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er das Umpflanzen nicht übersteht.

Die jungen Pflanzen sollten etwa 4 bis 5 cm tiefer in den Boden gesetzt werden, als sie vorher im Topf standen. Bei Heckenpflanzen sollten etwa 30 cm Abstand zwischen den einzelnen Sträuchern gelassen werden, bei niedrigen Hecken genügen 10 bis 20 cm.

Am einfachsten ist die Vermehrung durch Stecklinge. Sie werden in der Vegetationspause zwischen Oktober und März geschnitten. Die etwa 10 cm langen Triebe können in Erde oder Wasser bewurzelt und anschließend ins Freiland gepflanzt werden. Durch Aussaat kann Buchs grundsätzlich auch vermehrt werden, dies dauert jedoch sehr lange.

 

 

 

Pflege

Der Buchsbaum ist eine sehr pflegeleichte Pflanze. Er ist unempfindlich gegen Trockenheit und Hitze. Eine zusätzliche Bewässerung ist nur bei Neupflanzungen oder sehr lang anhaltender Trockenheit erforderlich. 

Im Frühjahr kann man dem Buchs zusätzliche Nährstoffe in Form von Kompost oder Hornspänen zukommen lassen. Häufig ist jedoch weniger mehr. Eine Überdüngung, vor allem mit Stickstoff, kann den Buchs krankheitsanfällig machen.

Buchsbaumhecken sollten einmal im Jahr geschnitten werden, vorzugsweise im Sommer bis spätestens August. Da bei einem späteren Stutzen die Neutriebe nicht mehr rechtzeitig ausreifen und bei Frost zurückfrieren. Bei dicht wachsenden Hecken sollten zwischen Frühjahr und Spätsommer nur herausragende Neutriebe gekürzt werden, um eventuell dort brütende Vögel nicht zu stören. Zum Schneiden möglichst einen bewölkten Tag wählen. Folgen dann noch ein paar Regentage, ist der Buchsbaum am besten vor Austrocknung der Schnittstellen geschützt. Bei zu starker Sonneneinstrahlung und Trockenheit nach dem Schneiden, könnten sich die Blätter braun färben. Selbst einen radikalen Rückschnitt verträgt ein vitaler Buchsbaum und treibt aus dem alten Holz wieder üppig aus.

 

 

 

Der Buchsbaum ist winterhart. Selbst Kübelpflanzen können im Freien überwintern. Er sollte dann jedoch an einen windgeschützten, schattigen Ort gebracht werden.

Färben sich die Blätter im Winter braun, ist dies kein Grund zur Besorgnis, sondern ein ganz natürlicher Schutzmechanismus der Pflanze, denn durch die Farbveränderung erhöht sich ihr Frostschutz.