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Blumenbeet s

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gartengestaltung - Blumenbeete und Rabatten

Das Schönste am Garten sind für viele Hobbygärtner prächtig blühende und farbenfrohe Blumenbeete und -rabatten.

Als Blumenbeet wird eine abgeteilte Fläche im Garten bezeichnet auf der Zierpflanzen, insbesondere  Blumen kultiviert werden. Sie können in Reihen oder in kleineren Gruppen gepflanzt werden.

Blumenrabatten sind ebenfalls mit Zierpflanzen bestückte Beete.  Die klassische Rabatte besitzt eine geometrische Form, wie beispielsweise ein Rechteck. Sie können jedoch auch unregelmäßig angelegt werden. Rabatten sind häufig im Vorgarten, an Wegen, als Abgrenzung von Rasenflächen oder auch in sehr großen Pflanzgefäßen zu finden.

In Beeten und Rabatten können Stauden mit ein- oder zweijährigen Sommerblumen, Zwiebel- und Knollengewächsen, Schnittblumen oder auch niedrigwüchsigen Gehölzen kombiniert werden.

Reine Staudenrabatten sind heutzutage eher selten, weil die Pflanzen meistens nur eine begrenzte Zeit blühen und dann unschöne Lücken in der Rabatte hinterlassen.

 

 

 

 

Geeignete Pflanzen

In Blumenbeeten und Rabatten sollte man immer auf eine gute Mischung aus blühenden Blumen mit unterschiedlichen Wuchshöhen und immergrünen Pflanzen achten.

Pflanzen mit lockerem Wuchs bieten sich für Wildblumenbeete an. Während Studentenblumen und Edelrosen sich wegen ihres Erscheinungsbildes sehr gut für formale, klassische Rabatten eignen.

Meistens werden die Pflanzen nach ihrer Höhe angeordnet. Im vorderen Randbereich sollten niedrig wüchsige Pflanzen, wie Steinkraut, platziert werden und dann nach hinten gestaffelt immer hoher wachsende Arten, Petunien und Geranien, dann Phlox und Dahlien und zum Schluss beispielsweise Stockrosen. In Wildrabatten können diese strengen Höhenstufen gelegentlich durch Pflanzen, die kleinere Arten überragen, durchbrochen werden.

Fotolia_3507043_LDie Blütenfarben sollten farblich etwas abgestimmt sein, da zu viele unterschiedliche Farben unruhig und unordentlich wirken könnten. Mit genau festgelegten Farbwechseln der benachbarten Blumen lassen sich kunstvolle Muster erzielen. Dafür eignen sich u.a. weiße Glockenblumen, blaue Lobelien,  rote Geranien, gelber Frauenmantel. Man kann Rabatten auch Ton in Ton in einer einheitlichen Farbe gestalten. Rittersporn, Lilien, Hornveilchen, Tulpen, Petunien und  Geranien gibt es in den unterschiedlichsten Farbtönen, die aufeinander abgestimmt werden können. Bei einem einheitlichen Farbton sollte man aber auf jeden Fall Kontraste mit einbringen, beispielsweise eine anders farbige Pfingstrose oder ein Pflanzgefäß mit Petunien in einer auffällig anderen Farbe.

 

 

 

 

Bei naturnah gestalteten Rabatten oder Wildbeeten dürfen auch unkompliziert wechselnde Farbzusammenstellungen innerhalb einer Pflanzengruppe vorkommen. Die Pflanzen sollten hier eher zufällig angeordnet wirken.

Mit der richtigen Kombination aus frühlingsblühenden Zwiebel- und Knollengewächsen, sommerblühenden Ein- und Zweijährigen, Herbstblühern, attraktiven Blattschmuckpflanzen,  Bodendeckern, immergrünen Stauden und Kleingehölzen kann man mit einer Blumenrabatte das ganze Jahr über farbliche Akzente im Garten setzen.

Bereits im Vorfrühling blühen Christrose und Schneeball, gefolgt von den Frühblühern Schneeglöckchen, Krokus, Tulpe, Hyazinthe oder Narzissen, Bergenie. Tränendes Herz, Hornveilchen und Primel blühen bis weit in den Sommer hinein. Dahlie, Aster, Herbstzeitlose und Chrysantheme blühen ab dem späten Sommer bis zu den ersten Frösten im Spätherbst.
 

 

 

 

Fotolia_62371037_XSPflege

Blumenbeete sollten regelmäßig bewässert und von Unkräutern befreit werden. Pflanzen, die sehr hoch wachsen oder große Blüten tragen, benötigen häufig eine Stütze, damit die Stängel nicht umknicken. Außerdem vermeidet man durch rechtzeitiges Befestigen, dass die Pflanzen wild durcheinander wachsen, denn sie wachsen stets zum Licht und das entspricht nicht immer unbedingt einem aufrechten Wuchs.

Stauden sollten, sobald ihre Blühfreudigkeit abnimmt, ausgegraben und durch Teilung verjüngt werden. Bei vielen Stauden empfiehlt sich sie alle 3 bis 4 Jahr zu teilen. Mit Ausnahme der Pfingstrose. Sie nimmt jegliche Störung des Wurzelbereiches übel und sollte deshalb möglichst lange ungestört an einem Standort gedeihen.

Ein- und zweijährige Sommerblumen müssen stets gut gegossen und gedüngt werden. Der Wurzelballen darf niemals ganz austrocknen. Nach der Blütezeit sterben die Pflanzen ab. Dann können sie entfernt und auf dem Kompost entsorgt werden.

Zwiebel- und Knollenpflanzen sollten vor oder während der Blüte mit Kompost versorgt werden. Verwelkte Blütenstände entfernen. Das Laub aber unbedingt stehen lassen, bis es vollständig vergilbt ist. Sie werden für die Bildung wertvoller Nährstoffe für die Blüte im nächsten Jahr benötigt.

Beetumrandung

Die Beetumrandung hat maßgeblichen Einfluss darauf, wie sich das Blumenbeet oder die Rabatte in den Garten integriert. Ähnlich wie bei einem Bilderrahmen wirken auch Rabatten meist optisch ansprechender, wenn sie umrandet sind. Auch für die Pflege ist es in der Regel praktischer, wenn beispielsweise der Rasen durch eine Sperre von Blumenbeet getrennt ist und nicht ins Beet hineinwächst.

Einfassungen mit Holzpalisaden sind recht einfach selbst anzulegen. Etwas kostspieliger und aufwendiger, dafür aber wesentlich langlebiger sind Mauern aus Bruchstein, behauenem Naturstein, Form- oder Pflastersteinen.

Besonders preisgünstig sind Beeteinfassungen aus Kunststoff. Sie sind leicht anzulegen, witterungsbeständig und pflegeleicht. Jedoch sind sie optisch alles andere als ansprechend. Auch wenn sie mittlerweile in Holz- oder Steinoptik angeboten werden, wirken sie doch nach wie vor unnatürlich und wollen sich nicht so richtig in ein stilvolles Gartenbild einfügen.