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Gartenarbeiten - die Blumenpflege

Blumen im Frühjahr

Den Winter über hatten Hobbygärtner genügend Zeit, sich Gedanken über die Gestaltung des Gartens zu machen. Nun im Frühjahr ist ein guter Zeitpunkt, um ihn neu zu gestalten.

Zahlreiche Blumensorten können bereits ab Anfang März an einem hellen Ort, wie beispielsweise einer Fensterbank vorgezogen werden. Hierfür gibt es spezielle Anzuchterde. Besonders wichtig ist, dass die Erde immer feucht gehalten wird. Trocknet sie aus, hört das Saatgut auf zu keimen.

Sobald die Böden frostfrei sind, können bereits ab Ende März an geschützten, warmen Plätzen im Garten einjährige Blumen direkt ins Freiland ausgesät werden. Mehrjährige Blumen sowie Zweijahresblumen, wie Stiefmütterchen, werden aus den Töpfen in die Rabatten und Beete umgepflanzt.

 

 

 

Bei den Rabatten, auf denen sich mehrjährige Pflanzen befinden, sollten die frostfreien Böden gelockert und ggf. erste Unkräuter entfernt werden.

Die Böden auf denen Blütengehölze oder Prachtstauden stehen, werden im Frühjahr  am besten mit Stickstoffdünger oder Kompost angereichert.

Verwelkte Blüten der Frühblüher sollten regelmäßig entfernt werden, da die Kraft, die die Pflanze zur Samenbildung benötigt, der Zwiebel bzw. Knolle verloren geht. Das Laub jedoch erst abschneiden, wenn es vergibt ist, da die Zwiebel die in den Blättern gebildeten Nährstoffe benötigt, um im nächsten Jahr wieder in voller Blüte zu stehen.

Bei Trockenheit ausreichend wässern, vor allem die ausgesäten und neu gepflanzten Blumen.

Nach Ende der Frostgefahr können vorkultivierte Sommerblumen ins Freiland gepflanzt werden.

Frostempfindliche Knollen und Zwiebeln, wie Dahlien oder Gladiolen,  kommen auch erst jetzt in den Boden.

 


 

 

Blumenpflege im Sommer

Die ersten Sommerblumen blühen bereits ab Juni und bringen neue Farbe in unseren Garten. Verwelktes sollte umgehend entfernt werden, damit sich neue Knospen bilden können und man möglichst lange etwas von der Blütenpracht hat.

Mit der Auspflanzung sehr empfindlicher Blumen, wie  Fleißiges Lieschen oder Strohblume, hat man am besten bis zum Sommeranfang, im Juni, gewartet. Die Herbstblüher, wie Herbstkrokusse, müssen spätestens im Juni in die Erde. Zweijährige Sommerblumen, wie Bartnelken oder Goldlack, werden ausgesät, um im darauffolgenden Sommer zu blühen. Nachgesät werden können jetzt noch schnell wachsende einjährige Sommerblumen (Ringelblume, Jungfer im Grünen) und Trockenblumen.

Bei vielen Blumen kann man mit einem kräftigen Rückschnitt nach der ersten Blüte, für einen zweiten Blütenfloor sorgen. Für eine schöne Blütenpracht im nächsten Jahr, sollten Pfingstrosen und Rhododendren nach der Blüte nochmal gedüngt werden. Die Um- oder Neupflanzung von Pfingstrosen sollte im Juli oder August erfolgen.

Verblühte Frühblüher, wie Hyazinthen oder Narzissen können im Sommer aus dem Boden geholt und trocken eingelagert werden. Sie machen Platz für neue Pflanzen. Auch Tulpen sollten ruhig alle paar Jahre aus der Erde geholt und im Herbst wieder eingepflanzt werden.

Die Blumenbeete und -rabatten müssen vor allem bei trockener Witterung regelmäßig gegossen werden. Sobald sie fest angewurzelt sind, sollten die Pflanzen mit Dünger versorgt werden. Auch hier Verwelktes regelmäßig entfernen.

Frostempfindliche Kübelpflanzen, die drinnen überwintern, sollten ab Mitte August nicht mehr gedüngt werden.

 

 

 

 


 

 

Blumen im Herbst

Ab September beginnt die neue Pflanzzeit. Stauden können erneuert, zu groß gewordene Stauden, die im Frühjahr oder Sommer blühen, können geteilt werden.  Knollen und Zwiebeln von Frühblühern, wie Schneeglöckchen oder Narzissen,  kommen in die am besten mit reifem Kompost angereicherte Erde.

Zweijahresblumen, die im nächsten Sommer erst blühen, werden an ihren endgültigen Platz gepflanzt.

Die Beete können für das kommende Frühjahr vorbereitet werden. Umgraben und Kompost einarbeiten.

Nachdem die größte Blütenpracht vorbei ist, beginnen die Aufräumarbeiten und die Wintervorbereitungen. Verblühte einjährige Sommer- und Herbstblumen können spätestens nach den ersten Nachtfrösten entfernt werden. Verwelkte Stauden werden oberhalb des Bodens abgeschnitten.

Frostempfindliche Knollen und Zwiebeln nach dem Absterben des Laubes ausgraben und kühl, aber frostfrei und trocken lagern.

Frostempfindliche Pflanzen gut mit Laub oder Reisig abdecken. Kübelpflanzen mit Schutzhüllen verkleiden und nicht winterharte Gewächse ins Winterquartier bringen.

 

 

 

 

Blumenpflege im Winter

In den Wintermonaten gibt es bekanntlich weniger im Garten zu tun. Hobbygärtner können die Zeit nutzen, um sich bereits frühzeitig Gedanken über die Gestaltung des Gartens zu machen. In zahlreichen Zeitschriften oder Katalogen finden sich Anregungen. So kann man bereits einen Garten- oder Anbauplan für das kommende Gartenjahr erstellen.

Winterjasmin, Christrose oder Zaubernuss können auch im Winter, bei Schnee und Eis für farbliche Abwechslung im Garten sorgen.

Eingelagerte Knollen und Zwiebeln sollten regelmäßig auf Feuchtigkeit und Schimmel untersucht werden.

Die immergrünen Pflanzen im Garten, wie beispielsweise Rhododendron, können bei trockener Witterung und schnee- und frostfreien Böden etwas Wasser vertragen.

Stauden, die eventuell wegen ihrer Zierde noch den Winter über stehen gelassen wurden, sollten spätestens zum Winterende eine Handbreit über dem Boden abgeschnitten werden. Sonst läuft man Gefahr, die nachwachsenden, neuen Triebe, die teilweise bereits ab März wachsen, versehentlich mit abzuschneiden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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