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Rasenpflege - Bewässerung des Rasens

Frischer Rasen

Neu ausgesäter oder frisch verlegter Rasen sollte in den ersten Wochen bei trockenem Wetter unbedingt ausreichend bewässert werden. Denn die Grassamen benötigen ausreichend Feuchtigkeit, um zu keimen und die noch jungen Grashalme sind sehr empfindlich gegenüber Trockenheit und Hitze. Die Soden von frisch verlegtem Rollrasen schrumpfen bei Trockenheit und es entstehen Spalten zwischen den Einzelstücken.

Aus diesem Grunde muss bei trockenem Wetter regemäßig und tiefgründig gewässert werden. Vermieden werden sollten jedoch größere Pfützen auf der neu angelegten Rasenfläche.

 


 

 

Aufgebautes Gras

Gras, das bereits gut aufgebaut ist, wird zwar relativ gut mit Trockenheit fertig, es wird jedoch nicht mehr so kräftig wachsen und auch seine sattgrüne Farbe verlieren. Unter Umständen kann es auch zu Verbrennungen des Rasens kommen. Es empfiehlt sich also bei anhaltender Trockenheit, die Rasenflächen regelmäßig zu bewässern.

Ein sicheres Zeichen, dass der Rasen Wasser benötigt, zeigt sich, wenn man den Rasen betritt und sich die Grashalme nach der Belastung nicht mehr aufrichten. Dann ist der sogenannte Welkepunkt erreicht.

 

Zeitpunkt

Die beste Tageszeit für die Bewässerung ist frühmorgens oder abends, denn dann ist die Sonneneinstrahlung nicht so groß und somit auch die Verdunstung nicht so hoch. An besonders heißen Sommertagen ist die Bewässerung in den frühen Morgenstunden vorzuziehen, da sich der Boden über Nacht etwas abgekühlt hat und das Wasser besser aufnehmen kann. Mittags können an solchen Tagen bis zu 90% des Sprengwassers durch die starke Sonneneinstrahlung verdunsten. Außerdem wirken die vielen kleinen Wassertropfen auf den Grashalmen wie eine Lupe für die Sonne und können den Rasen sogar verbrennen.

 

 

 

 


 

 

Tiefgründig bewässern

Es sollte lieber weniger oft, dafür aber durchdringend bewässert werden. Zu kurzes und oberflächliches Bewässern fördert nicht die Wurzelbildung in die Tiefe, sondern lediglich in Oberflächennähe. Dadurch verliert der Rasen an Robustheit und wird anfälliger gegenüber Trockenheit, weil er sich mit den flachen Wurzeln nicht genügend Wasser und Nährstoffe aus den tieferen Bodenschichten holen kann.

Unter Bäumen muss öfter bewässert werden, weil durch das Blattwerk im Sommer nur wenig Regenwasser ins Erdreich gelangt. Sandiger Boden kann sehr viel Wasser aufnehmen und benötigt deshalb eine besonders intensive Wasserzufuhr. 

Die Erde sollte nach dem Sprengen bis zu einer Bodentiefe von 10 – 15 cm durchfeuchtet sein. Spezielle Feuchtigkeitsmesser, die in die Erde gesteckt werden, können Aufschluss geben. Man kann jedoch auch ein kleines Loch graben, prüfen wie weit die Erde durchfeuchtet ist und sich notieren, wie lange die Rasenfläche bewässert werden muss, bis die notwendige Tiefe erreicht wurde.

Ein ungefährer Richtwert sind 10 – 20 Liter Wasser pro Quadratmeter. Die genaue Menge ist jedoch von den Boden- und Temperaturverhältnissen abhängig.

Bei schweren, undurchlässigen Böden, auf denen sich nach längerem Regen Pfützen bilden, muss die Drainage verbessert werden.

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