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Die Bergenie - Stauden für den Garten

Die Bergenie ist eine robuste und langlebige Pflanze. Sie gehört zur den Steinbrechgewächsen und hat einen buschigen Wuchs. Je nach Sorte erreicht sie Wuchshöhen zwischen 20 und 60 cm.

Die Bergenie gehört zu den Frühblühern in unseren Gärten. Ihre Blütezeit beginnt bereits im März und erstreckt sich über das gesamte Frühjahr. Es gibt auch einige Sorten, die im Herbst ein zweites Mal blühen. Die vielen, kleine Blüten stehen traubenartig zusammen. Sie befinden sich endständig an einem langen Blütenstängel. Die Blütenfarbe reicht von Weiß, über Rosa bis hin zu kräftigem Rot oder Violett. Aus den Blüten entwickeln sich Kapselfrüchte mit vielen kleinen Samen.

Die ledrigen Blätter sind im Sommer grün glänzend und färben sich zum Winter hin rötlich. Die meisten Sorten bilden das ganze Jahr über einen dichten Laubteppich. Einige verlieren ihre Blätter im Herbst.

Die dicken Rhizome breiten sich zwar schnell aus, sind jedoch nicht wuchernd.

Bergenien können als immergrüner Bodendecker oder als Randbepflanzung eingesetzt werden. Insbesondere im lichten Halbschatten vor oder zwischen Gehölzen fühlt sich die Bergenie wohl. Sie eignet sich für die Bepflanzung des Teichufers ebenso wie für den Steingarten. Wegen ihrer Trockenheitstoleranz und des immergrünen Laubes wird sie gern als Grabbepflanzung verwendet. Außerdem kann sie im Pflanzkübel oder Balkonkasten kultiviert werden.

Wegen ihrer langstieligen Blütendolden und ihrer dekorativen Blätter eignet sich die Bergenie gut als Schnittblume für die Vase und auch in Brautsträußen wird sie gern eingearbeitet. 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Pflanzung

Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Im Schatten gedeiht sie zwar auch, die Blüte wird dann jedoch geringer ausfallen.

An den Boden stellt die Bergenie keine  besonderen Ansprüche. Sie gedeiht auf eigentlich  auf jedem normalen Gartenboden.

Gepflanzt wird zwischen Herbstmitte und dem Frühjahr bei frostfreien Böden. Zwischen den Pflanzen sollte ein Abstand von 30 bis 40 cm bleiben.

Wie die meisten Stauden kann auch die Wurzel der Bergenie geteilt werden. Am besten eignet sich hierfür der frühe Herbst oder das Frühjahr. Das ausgegrabene Rhizom wird mit einem Messer oder einem scharfkantigem Spaten sauber geteilt und erneut eingepflanzt.

Aus dem Rhizom lassen sich im Frühjahr Stecklinge gewinnen. Etwa 5 cm lange Rhizomstecklinge mit einem schlafenden Auge schneiden und in die Aussaaterde stecken.

Aber auch die Vermehrung über Samen ist möglich. Diese werden im Frühjahr ausgesät.

Pflege

Unter guten Standortbedingungen ist der Pflegeaufwand für diese Pflanze äußerst gering.

Die Bergenie ist sehr tolerant gegenüber Trockenheit. An einem vollsonnigen Standort sollte sie an heißen, trockenen Sommertagen jedoch bewässert werden, damit der Wurzelballen nicht austrocknet.

Nach der Blütezeit die verblühten Blütenstiele entfernen.

 

 

 

Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich. Verblühtes und Verwelktes sieht allerdings unschön aus und sollte ab und zu entfernt werden.

Für eine Düngergabe im Frühjahr, beispielsweise in Form von Kompost, ist die Pflanze dankbar.

Bergenien sind vollkommen frosthart und benötigen keinen Winterschutz.

Sie sind robust und wenig krankheitsanfällig. Aufpassen muss man jedoch bei Bergenien, die auf sehr humosen Böden wachsen. Sie werden nicht selten vom Dickmaulrüssler, einem Käfer, der die Blätter vom Rand her anfrisst, heimgesucht.