Hobbygaertner.nl durchsuchen:

 

© Horticulture - Fotolia.com

 

Alles zum Gartenteich:

[Garten]
[Planung]
[Erdarbeiten]
[Abdichtung und Einbau]
[Steine]
[Bepflanzung]
[Gestaltungsmöglichkeiten]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teichbau - Bepflanzung
Substrat, Pflanzzeit, Direktbepflanzung, Pflanzkörbe, Uferbepflanzung

Mit der Bepflanzung und Dekoration nimmt der Gartenteich erst richtig Gestalt an. Besonders wichtig ist ein nahtloser und natürlicher Übergang von der Sumpfzone in den Trockenbereich. Deshalb ist bei der Gestaltung des Uferbereiches besonderes Geschick gefragt.

Substrat

Als Teichsubstrat ist eine nährstoffarme Erdmischung zu empfehlen. Diese kann man beispielsweise aus reinem Lehmboden, der mit Torf und Sand gemischt wird, selber herstellen. Findet man einen solchen Boden nicht vor, kann auch fertige Wasserpflanzenerde aus dem Fachhandel verwendet werden.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 
Pflanzzeit

Die beste Pflanzzeit ist in der Regel ab dem späten Frühjahr bis in den Hochsommer hinein. Zu dieser Zeit gibt es in den Fachmärkten die größte Auswahl und die Temperaturen sind entsprechend hoch, damit die Pflanzen gut anwachsen können.

Bepflanzung

Bevor es an die Bepflanzung geht, sollte man sich auf Papier einen Entwurf machen, welche Pflanze wohin kommen sollen. Gehen Sie immer von der Betrachterweise aus, also beispielsweise von einem Sitzplatz oder Weg, der zum Teich führt. Die höchsten Pflanzen kommen nach hinten, etwas kleinere in die Mitte und ganz niedrige in den vorderen Bereich.

Als Faustregel gilt, dass etwa ein Drittel der Wasseroberfläche pflanzenfrei gehalten werden sollte. Sonst könnte der Teich schnell langweilig wirken, da das belebende Element Wasser nicht mehr sichtbar wäre. Die Bepflanzung ist nicht nur wegen der Optik wichtig, sondern hat auch einen entscheidenden Nutzen, denn sie beschattet einen Teil des Gewässers und sorgt damit für eine bessere Wasserqualität.

Bepflanzen Sie lieber etwas sparsamer, denn viele Wasserpflanzen neigen dazu, sich rasch auszubreiten. Auch wenn es am Anfang etwas spärlich aussieht, nach 2 oder 3 Jahren wird die Bepflanzung so sein, wie Sie sie sich vorgestellt haben.

Berücksichtigen Sie beim Kauf der Pflanzen die erforderlichen Standortbedingungen sowie Wassertiefen, die endgültige Wuchshöhe, Blütenfarbe und Blühzeiten.

Direktbepflanzung

Beim Folienteich und Teichen aus Naturbaustoffen bietet sich die Direktbepflanzung an. Hierfür wird an den Stellen, die bepflanzt werden sollen, eine 5 bis 10 cm dicke Schicht Teichsubstrat auf die Abdichtung aufgebracht. Die Pflanzen werden vorsichtig in das Substrat gepflanzt, zuerst die hohen Pflanzen, dann die Kleineren und zum Schluss die Seerosen. Das Substrat wird anschließend mit einer Schicht weißem Sand abgedeckt, diese verhindert, dass die Teicherde  aufschwemmt und sorgt gleichzeitig für bessern Halt der später aufgebrachten Kiesschicht.

 

 

 

 

Pflanzkörbe

Wasserpflanzkörbe können bequem an Land bepflanzt werden und müssen anschließend nur noch im Teich platziert werden. Leider werden sie, auch wenn man noch so sehr bemüht ist, sie zu verstecken, immer etwas sichtbar bleiben und somit das natürliche Erscheinungsbild des Teiches ein wenig trüben.

Der große Vorteil dieser Körbe besteht darin, dass sie verhindern, dass sich schnellwüchsige Wasserpflanzen zu stark ausbreiten. Vor allem Seerosen sollten in große, aber engmaschige Körbe, beispielsweise Kartoffelkörbe aus Kunststoff, gepflanzt werden.

Uferbepflanzung

Besonders wichtig ist es, einen möglichst natürlichen Übergang zwischen Wasser und Land zu schaffen. Deshalb sollte auf die Ufer- oder Teichrandbepflanzung besonderes Augenmerk gelegt werden. Die geeigneten Pflanzen hängen in erster Linie von dem Feuchtigkeitsgrad sowie den Boden- und Lichtverhältnissen ab. Für leicht feuchte, schattige Bereiche eignen sich Farne und Gräser. Damit die Randbepflanzung durch ausschließlich grüne Pflanzen nicht langweilig wirkt, dürfen blühende Gewächse natürlich nicht fehlen.