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Die Begonie - Balkon- und Kübelpflanzen

Diese zur Gattung der Schiefblattgewächse gehörende krautige Pflanze ist in der Regel mehrjährig. Jedoch bilden viele der Züchtungen kaum noch Knollen aus, so dass sie immer häufiger auch als einjährige Sommerblume kultiviert werden.

Es gibt sie mit aufrechtem, buschigem Wuchs oder überhängenden Trieben.  Je nach Sorte liegt die Wuchshöhe zwischen 20 und 40 cm. Die Hängebegonien entwickeln Triebe mit bis zu 70 cm Länge.

Im Juni erscheinen die Blüten und blühen bis in den Herbst hinein, wenn die ersten Fröste kommen. Die Blüten können einfach oder gefüllt sein. Sie erscheinen in den Farben Weiß, Gelb, Orange, Rosa, Lachsfarben und Rot.

Die Knollenbegonie wird wegen ihrer schönen Blüten und der prächtigen Laubfarbe sehr gern als Zierpflanze für Balkonkästen, Pflanzkübel oder Blumenrabatten verwendet. Die Hängebegonien eignen sich vor allem für Blumenampeln. Aber auch als reine Zimmerpflanze können Begonien kultiviert werden.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Pflanzung

Die Knollenbegonie ist bestens geeignet für halbschattige Plätze und gedeiht sogar im Schatten. Hängebegonien vertragen zum Teil auch etwas mehr Sonne. Die direkte Mittagssonne ist jedoch unbedingt zu meiden.

Der Standort sollte windgeschützt sein. Vor allem bei den Hängebegonien können die zierlichen Zweige sonst durch Wind oder Zugluft abbrechen. Die Ostseite des Hauses ist der ideale Platz für diese Blumen.

Der Boden sollte locker, nährstoffreich und gleichmäßig feucht und ohne Staunässe sein.

Da die Pflanzen keinen Frost vertragen, dürfen sie erst  ausgepflanzt bzw. rausgestellt werden, wenn die  Frostgefahr vorüber ist, also nach den Eisheiligen. Ein Pflanzabstand von 25 bis 30 cm sollte unbedingt eingehalten werden, damit die Knollenbegonien ausreichend Platz für ein optimales Wachstum hat.

Die Vermehrung durch Samen ist zwar grundsätzlich möglich, jedoch äußerst schwierig. Da die Jungpflanzen im Frühjahr günstig im Handel angeboten werden, lohnt sich der Aufwand für Hobbygärtner oft nicht. 

 

Pflege

Knollenbegonien benötigen gleichmäßig feuchten Boden und müssen deshalb vor allem im Sommer regelmäßig gegossen werden. Überschüssiges Wasser in Untersetzern oder Übertöpfen entfernen, da die Pflanze keine Staunässe verträgt.

Für zügiges Wachstum und reiche Blüte einmal pro Woche düngen.

Um den Neuaustrieb der Knospen zu fördern und die Pflanze vor dem Befall von Krankheiten zu schützen, sollten verwelkte Blütenstände und Laubblätter regelmäßig entfernt werden. Gerade die gefüllten Blüten neigen bei feuchter Witterung dazu, zu faulen.

Knollenbegonien sind sehr anfällig gegenüber Mehltau. Allerdings gibt es viele Neuzüchtungen, die wesentlich toleranter sind.

Bevor der erste Frost droht, müssen die Knollenbegonien aus der Erde genommen werden. Die Pflanze handhoch zurückschneiden und die Knollen abtrocknen lassen und anschließend etwas abputzen. Sie können in Torf oder Sand in einem kühlen, aber frostfreien Raum gelagert werden.

 

 

 

 

Damit die Begonien möglichst früh blühen, werden die Knollen bereits ab März wieder in die Erde gebracht und an einen hellen, warmen Ort vorgetrieben. Optimal sind Temperaturen um die 20 °C. Nach den Eisheilig können sie dauerhaft nach draußen gestellt bzw. ausgepflanzt werden.